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Freitag, 21. September 2018

Amazon ’s Jeff Bezos Washington Post weiter auf Krieg gegen Donald Trump

Nach seiner weltweit beachteten und gelobten Rede vor dem Washingtoner Kongress kommt Dan Gainor, der Vizepräsident des amerikanischen „Medienforschungszentrum für Wirtschaft und Kultur“ in einer Analyse für Fox News Opinion zudem Fazit:

US-Präsident Donald Trump (Partei der „Republikaner“) habe seine Gegner in den Medien mit einer „außergewöhnlichen Rede“ sehr überrascht. Andere Journalisten gingen aber weiter auf Krieg gegen Donald Trump.

Dazu gehöre die Washington Post, welche dem Imperium rund um Amazon-Gründer Jeff Bezos zuzurechnen ist, also einem hervorragenden Vertreter von Silicon Valley.

Bezos, verheiratet und vier Kinder, hatte sich 2013 für überschaubare 250 Millionen US-Dollar die strauchelnde Washington Post einverleibt. Seitdem verwaltet er diese Zeitung über seine „Bezos Expeditions“.

Schon im Wahlkampf fiel das legendäre Blatt durch täglich gezielt gestreute Geschichten gegen Trump auf. Einige sprachen von plumper Hetze und einseitiger Berichterstattung, die einem Qualitätsblatt nicht gut zu Gesicht stünde.

Vorwürfe, die es unter der alten legendären Eigner-Familie der Washington Post, unter Philip Graham und später Katharine Graham, über Jahrzehnte so fast nie gegeben hatte. Im Gegenteil:

Reportern der Washington Post gelang mit der Aufdeckung der Watergate-Affäre ein einmaliges journalistisches Glanzstück über welche letztlich US-Präsident Richard Nixon (1969 bis 1974) stolperte.

Zwar weiß heute kaum mehr einer, was die Watergate-Affäre eigentlich war. Letztlich läuft es aber auf eine Reihe von „Missbräuchen von Regierungsvollmachten“ (Wikipedia) hinaus.

Watergate und die US-Präsidenten. Bis heute dürfte man bei der Washington Post davon träumen, das zu wiederholen: Dass Berichterstattung zum Rücktritt des mächtigsten Mannes der Welt, des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, führt. Konkret also von Donald Trump.

Doch davon ist die Washington Post derzeit Lichtjahre entfernt, was sicherlich so manchen Journalisten dort ärgert. Bleibt also nur die tägliche neue Trump-ablehnende Meinungsberichterstattung in der legendären Zeitung, die auch in Google News immer gut platziert ist, was den Multiplikationseffekt weltweit deutlich erhöht.

Die gute Platzierung der Washington Post-Berichte zu Donald Trump in Google News haben Gründe. Einerseits bevorzugt Google News Negativ-Meldungen. Andererseits werden große Medienmarken von Google News gerne gepusht. Das gilt selbst dann, wenn ihre Berichte alles andere als unique und gut sind. Blogs, selbst Qualitätsblogs, haben es da zunehmend schwerer, sich in Google News noch Gehör zu verschaffen.

Oft fließen seitenweise die fast exakt gleichen Nachrichtenagentur-Meldungen der Tageszeitungen in Google News ein. Meist sogar mit identischen Überschriften. Dennoch priorisiert das Google News.

Da die Washington Post in ihren Anti-Trump-Artikeln kreativ ist, scheint das Google als Uniquen Content zu schätzen.

Neben der Washington Post ist CNN ein weiteres amerikanisches Medium, welches im Krieg gegen Donald Trump ist.

Immerhin gesteht Medienwissenschaftler Dan Gainor CNN in seiner Analyse für Fox News zu, dass der Nachrichten- und Meinungssender während der Trump-Rede vor dem US-Kongress versöhnlichere Töne angeschlagen habe.

So habe der CNN-Kommentator und massive Trump-Gegner Van Jones bewegt die Rede von Trump vor dem Kongress damit kommentiert: Trump sei im Augenblick der Trauer einer Witwe eines US-Soldaten „ganz Präsident der Vereinigten Staaten“ gewesen.

Zudem habe Van Jones gesagt, wonach diese Szene „einer der außergewöhnlichsten Momente“ gewesen sei, welche „du je in der amerikanischen Politik gesehen hast. Periode“.

Ähnlich habe sich CNN-Anchor Anderson Cooper geäußert und von einem „außergewöhnlichen Moment“ gesprochen.

Das hinderte CNN aber nicht daran, ihrem Ruf, selbst immer mal wieder Fake News oder die Fakten verzerrende Meldungen zu verbreiten (Vorwurf Donald Trump an CNN), weiterhin gerecht zu werden.

Ein aktuelles Beispiel konnte man am Donnerstagmorgen den 2. März 2017 zwischen 8.30 Uhr und 8.45 beobachten. Ein Reporter bemühte sich rückblickend auf die Rede von Donald Trump vor dem US-Kongress, diesem zu unterstellen, er hätte in großen Teilen gelogen.

So sagt der CNN-Reporter, wonach die Aussage von Donald Trump, dass die Kriminalitäts- und Mordsrate 2016 in den USA so hoch gewesen wäre, wie noch nie, angeblich nicht stimme.

In einer süffisanten Stimme hören wir den CNN-Mann, wonach die Rate der Ermordeten in den USA im Jahr 2016 nur deshalb die höchste in der Geschichte der USA gewesen sei, da sie im Vorjahr „really low“ gewesen sei, also „wirklich niedrig“.

Wie hoch die Raten der Ermordeten in den USA 2016 und 2015 waren, unterschlägt der CNN-Reporter.

Schaut man sich die Raten der ermordeten Bürger in den USA aber an, so sehen wir:

Auf 100.000 US-Bürger kamen 2015 insgesamt 4,9 Ermordete. Ein Niveau, welches seit 2000 einigermaßen gehalten wird. Die höchste Mordrate verzeichnete man in den vergangenen 47 Jahren, also seit 1970, im Jahr 1980. Damals waren 10,2 Bürger von 100.000 in den USA ermordet worden.

Doch nach wie vor nicht klar ist: Gehen die Mörderraten pro 100.000 Einwohner in den USA wirklich zurück, oder ist es nicht ein Paradigmawechsel in der Statistik: Dass ein Mord nämlich nicht mehr immer als Mord juristisch behandelt wird, sondern so oft wie möglich als Totschlag, um die Statistikken zu schönigen? Darauf geht CNN nicht ein.

Fakt ist: Seit 2001 sind in den USA 3380 Menschen durch Terroranschläge gestorben. Darunter sind aber alleine 2990 Menschen, welche an den Terroranschlägen von 9/11 gestorben sind.

Dem stehen 406.496 Menschen gegenüber, welche bis 2013 durch Schusswaffengebrauch im privaten Bereich gestorben sind, als durch Mord, Totschlag oder Selbstmord.

Starben 2001 noch 29.573 Bürger durch Schusswaffengebrauch in den USA, so waren es 2013 bereits 33.636 erschossene Bürger.

Gleichzeitig ist die Bevölkerung aber auch um fast 10 Prozent seit 2001 gestiegen, vor allem Dank einer offensiven Immigrationspolitik durch US-Präsident Barack Obama.

Lag die Bevölkerungszahl der USA zum Dienstantritt von Barack Obama am 1. Januar 2009 noch bei 307 Millionen Bürger, kletterte sie zum Ende seiner Amtszeit, also bis Ende 2016, auf 324 Millionen Bürger. Dies entspricht einem Anstieg von 5,5 Prozent oder ganzen 17 Millionen Bürgern mehr!

Deshalb liegt CNN in seinem Beitrag vom 2. März 2017 falsch, wenn der Sender so tut, als wären die Kriminalitäts-Ausführungen von Donald Trump vor dem US-Kongress eine Lüge, eine durch den US-Präsidenten getroffene Falschaussage.

Denn in absoluten Zahlen gilt für die US-Nation offensichtlich in der Tat: So viele Morde und Totschläge gab es in dem Land noch nie. CNN hat lediglich relativ gesehen Recht, nicht aber absolut. Das bedeutet: Trump hat hier nicht, wie unterstellt, gelogen.

Als drittes Anti-Trump-Medium ging in den vergangenen Monaten die New York Times hervor. Auch diese sei, so Medienwissenschaftler Dan Gainor, ein „Longtime-Kritiker“ von Donald Trump.

Immerhin habe sich aber die New York Times dazu durchgerungen, die Rede von Trump vor dem US-Kongress positiv zu bewerten. So habe Longtime-Trump-Kritiker Glenn Thrush, Korrespondent für das White House, geschrieben:

„Für jeden anderen Präsidenten wäre dies eine langweilige Rede an einer Wäscherei-Leine gewesen. Für Trump – erstaunlich, verantwortlich, detailliert, vereinend, wie ein Präsident!“

Unversöhnlich sei aber nach wie vor die Washington Post, die ähnlich auf Kriegspfad sei wie die Huffington Post, so Glenn Thrush.

Leitartikler Jackson Diehl habe den Abschnitt von Trumps Rede zur Einwanderungspolitik „fremdenfeindlich“ genannt.

Auch der nationale politische Reporter der Washington Post, Robert Costa, habe sich im Aufzeigen von Negativkommentaren zu Donald Trump wieder einmal hervorgetan.

So habe er Trumps Rede als „etwas schrill“ abgetan. Zudem habe Trump in seinen Ausführungen über die Armut in den USA „düstere, populistische Vision geschnürt mit Elementen des Ivanka-ism über die Sozialpolitik .“ Dabei gilt auch hier:

Viele Millionen Amerikaner sind arm und haben keine soziale Sicherheit. Das war einer der Gründe, weshalb die demokratische Partei unter dem Trump-Vorgänger Barack Obama „Obama Care“ ins Leben gerufen hatte.



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