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Freitag, 01. November 2019

Ist der Mann der Maria Bögerl ermordete ein Bundeswehrsoldat?

Sieht der Mörder von Maria Bögerl so aus? Deutschland sucht diesen Mann. (Bild: Polizei / BKA)

Man hält auch jetzt, gut sieben Jahre nachdem die Ehefrau des Sparkassen-Chefs von Heidenheim, Maria Bögerl, 54, am 12. Mai 2010 bestialisch in einem Waldstück ermordet worden ist, den Atem an, wenn man von dem Kriminalstück aus der schwäbischen Provinz hört.

Jetzt war es wieder soweit: In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen xy … ungelöst“ sehen wir Mittwochabend dieses Bild, welches wir hier ebenfalls einblenden (oben):

Das könnte die Ratte sein, die Maria Bögerl hinterhältig, widerlich, bestialisch mit einem Messer abschlachtete und unter Zweigen in einem Wald bei Heidenheim verscharrte. Zuvor hatte er sie dorthin mit einem Auto gebracht und versucht Geld vom Ehemann zu erpressen.

Doch mit dem Phantombild des Mannes ist es nicht genug: Das ZDF präsentiert auch eine Stimme von dem möglichen Monster:

Wir hören einen schwäbisch sprechenden Mann, einen aus der Provinz. Gut möglich, dass der Akzent zu Heidenheim gehört. Es ist jedenfalls kein schwäbischer Akzent aus Stuttgart und auch kein badischer Akzent.

Die Stimme des Mannes klingt wie ein kaltes Messer. Er erzählt, dass er wohl mal Bundeswehrsoldat war in einer Spezialeinheit. Er erzählt auch wie ein gefühlloser Roboter, dass er sich sehr gut in den Wäldern eines Ortes bei Heidenheim auskenne: In Ochsenberg.

Dort in den Ochsenberger Wäldern kenne er jeden Maulwurfhügel, sagt der Mann und berichtet, dass er stets mit seinem Bundeswehrrucksack dort herumlaufe.

In dem Rucksack, führt er weiter stoisch aus, stecke ein Messer. Ein Messer, mit dem er auch einen Mord begangen hat? Die Sprache des Mannes klingt nicht sonderlich gebildet. Eher nach einem einfachen Schulabschluss. Ist er Hauptschüler? Fakt ist:

Wer die Stimme auf dem Band hört, könnte die Stimme eines Mörders hören. Zu verdanken hat die Polizei die Aufnahme zweier junger Männer, welchen der Mann seine Geschichte erzählte.

Nur da die beiden geistesgegenwärtig den seltsamen Mann aufzeichneten, kann nun seine Stimme öffentlich gemacht werden. Und auch nur deshalb, konnte die Kriminalpolizei ein Phantombild zeichnen.

Ganz Deutschland fragt nun: Zeigt das Bild des Bundeskriminalamtes, des BKA, die Ratte, die Maria Bögerl umbrachte?

Wer was weiß, soll sich an die nächste Polizeidienststelle wenden oder das BKA unter bka.de (wenn die Webseite denn mal wieder ginge; sie war Mittwochabend den 5. April eine gefühlte Ewigkeit offline).

Zwei Jahre nach dem Mord an der attraktiven Maria Bögerl hatte sich deren Mann, Thomas Bögerl, das Leben genommen.



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