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Sonntag, 17. Februar 2019

Al Kaida verübt Anschläge in Syrien laut UNO-Chef Ban Ki Moon

Die Terrororganisation Al Kaida, auch geschrieben als Al Quaida, sei möglicherweise für diverse schlimme Terroranschläge in Syrien verantwortlich, sagte nun UNO-Chef Ban Ki Moon. Sie wolle Syrien damit destabilisieren. Damit nimmt der Syrien-Krieg eine völlig neue Richtung. Bislang ist man davon ausgegangen, dass es primär vom Ausland finanzierte Söldner-Gruppen sowie Assad-Gegner wären, die im Land für Terror sorgen – mit Bombenanschlägen, Geiselnahmen und Überfällen auf Militärische oder Polizeiliche Einrichtungen.

Besonders für den Doppelanschlag in Syriens Hauptstadt Damaskus mit 50 Toten macht der UN-Generalsekretär die Terrororganisation Al Kaida verantwortlich. Damit, und das grenzt fast schon an ein Wunder, gibt die UNO endlich zu, dass es in Syrien nicht nur um eine Demokratiebewegung geht, vielleicht sogar nicht mal hauptsächlich, sondern um den brutalen kriegerischen Sturz einer Regierung, die seit Jahrzehnten auch christenfreundlich ist. Al Kaida möchte die ausschließlich Herrschaft des Islam und priorisiert Islam-Staaten, also noch nicht einmal die Trennung zwischen Religion und Politik.

Ban Ki Moons Äußerung ist sehr bemerkenswert – gibt er damit doch erstmals den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad Recht, welcher der UNO bislang vorwarf, vom Ausland gesteuerten Terror in Syrien komplett zu ignorieren.

Die bisherigen Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Militäreinheiten und den Assad-Gegnern, erforderte bislang nach UNO-Angaben rund 10.0000 Tote.



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