Skip to main content
Sonntag, 17. Februar 2019

Flugzeug bei Parchim abgestürzt – zwei Tote

© mark wagner/ aviation-images.com all rights reserved

Ein Flugzeug, wohl aus der Schweiz stammend, ist in Parchim im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, abgestürzt. In dem Flugzeug waren vier Passagiere. Ein Mann und eine Frau starben, ein weiterer Mann wurde von einer Privatperson vor dem Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Wrack geborgen, teilte der betreffende Retter kriegsberichterstattung.com in einer email mit.

Der betreffende Retter hat wohl auch die Begleiterin des Mannes aus dem Flugzeugwrack geborgen. Sowohl der gerettete Mann sowie die Frau wurden umgehend und schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.

Wie es heißt, stürzte das Flugzeug, ein kleines Sportflugzeug der österreichischen Marke Diamond, in einen Wald bei Parchim. Warum, ist bislang ungeklärt. Bei dem Flugzeug handelte es sich um die viersitzige Diamond DA42. Sie gilt als schnell und fliegt bis 4.800 Meter Höhe. Sie wird auch als Businessjet verwendet. Jedoch steht sie auch zunehmend in der Kritik.

Zitat aus flightforum.ch, welches sich auf austrianwings.at bezieht: „Die Diamond DA 42 steht seit Jahren wiederholt in der Kritik von Piloten und Fachmagazinen, da es in der Vergangenheit zu einer Häufung von schweren, mitunter tödlichen Unfällen kam – allein zwischen Juni 2007 und Juni 2009 gingen acht DA 42 Twin Star durch Unfälle verloren, zwölf Menschen starben, mehrere wurden schwer verletzt.“ Hersteller ist die Diamond Aircraft Industries GmbH aus Österreich.

Derzeit ermittelt das deutsche Luftfahrtbundesamt um die Unglücksursache festzustellen. Nur so viel ist bislang bekannt: Der Pilot hatte kurz vor dem Flugzeugabsturz noch einen Funkspruch abgegeben. Was er konkret sagte, ist bislang nicht bekannt.

Diese EIL-Korrektur ist in diesem Text bereits berücksichtigt. Sie wurde uns am So den 28.5.2012 um 23.05 Uhr freundlicherweise als Leserkommentar übermittelt, für den wir uns herzlich bedanken:

„Ihre Angaben sind nicht korrekt. Die Feuerwehr hat keine lebenden Personen aus dem Wrack geschnitten. Beide lebenden Personen wurden von Privatpersonen vor dem Eintreffen von Rettungskräften aus dem Wrack geborgen. Ich war einer der privaten Helfer vor Ort.“



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Donnerstag, 24. Januar 2019

Israel schickt Beduine Sayyah Abu Mdeighim al-Turi 10 Monate ins Gefängnis

In einer Urgent Action teilt Amnesty International (AI) mit, wonach am 25. Dezember 2018 Scheich Sayyah Abu Mdeighim al-Turi eine zehnmonatige Haftstrafe in Israel habe antreten müssen. Amnesty schreibt zu dem Gerichtsurteil, dieses sei auf Grund der Tatsache gefällt worden, da der Verurteilte seine Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit für ein Beduinendorf wahrgenommen habe. Sayyah Abu Mdeighim al-Turi büße seine Haftstrafe derzeit […]

Mittwoch, 16. Januar 2019

Prozess, Alfamir Castillo

Schüsse auf Aktivistin in Kolumbien wegen Armee-Mordvorwürfen

Am 11. Januar 2019 hätten zwei Unbekannte in der Gemeinde Pradera im Süden von Kolumbien auf das Auto der Aktivistin Alfamir Castillo geschossen. Der Täter habe von einem Motorrad aus geschossen. Das berichtet nun Amnesty International Deutschland. Das Anschlags-Opfer sei in Begleitung ihres Mannes und zweier LeibwächterInnen gewesen, welche von der „Behörde für Schutzmaßnahmen“, der „Unidad Nacional de Protección“ gestellt […]

Samstag, 08. Dezember 2018

Wegen Land

Kolumbien – Menschenrechtsverteidiger Enrique Cabezas mit Mord bedroht

Amnesty International teilt in einer Urgent Action mit, wonach Enrique Cabezas, der Leiter der „Kollektivs Afro-Kolumbianischer Gemeinschaften“ in Curvaradó im Departamento Chocó im Westen Kolumbiens bedroht werde. Auch Morddrohungen stünden im Raum. Grund: Er setze sich für die Landrechte einiger kolumbianischen Gemeinden ein. Zudem kämpfe er für das Recht der dort lebenden Menschen sich aus einem seit Jahren bestehenden bewaffneten […]

Freitag, 23. November 2018

Schurkenstaat Saudi-Arabien soll weitere Kritiker ermordet haben – und zwar Prinzen

Die Khashoggi-Affäre zeigt, wie erbarmungslos das saudische Schurken-Regime seine Kritiker verfolgt und mordet. Selbst Dissidenten aus der Königs- und Diktatorenfamilie leben auf gefährlichem Fuß. So seien zwischen 2015 bis 2017 drei saudi-arabische Prinzen bis heute spurlos verschwunden, berichtete bereits vor Monaten BBC. Das heißt nichts anderes, als: Die drei Prinzen wurden wahrscheinlich auf Veranlassung des Regimes ermordet. Grund: Auch diese […]

Mittwoch, 21. November 2018

UAE

Matthew Hedges – Großbritannien droht Abu Dhabi „ernsthafte Konsequenzen“ wegen lebenslanger Haft für Briten an

Die Verstimmungen zwischen dem Westen und der arabischen Halbinsel nimmt weiter dramatische Ausmaße an. Jetzt drohte die britische Regierung den Diktatoren der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) „ernsthafte diplomatische Konsequenzen“ für die Inhaftierung eines jungen Briten an. Dies teilte der britische Außenminister mit. Auf Antrag von Abdu Dhabi war der junge britische Doktorand Matthew Hedges am Flughafen von Dubai im Mai […]

Samstag, 20. Oktober 2018

Saud

Regime des Mord-Königs von Saudi-Arabien nicht mehr satisfaktionsfähig nach seinem dreckigen Khashoggi-Mord

Kommentar – Ich glaube es war ein Autor der britischen linksliberalen Tageszeitung „Guardian“, der sich an folgende Szenen erinnerte und sie dieser Tage kundtat: Schon einmal habe eine brutale arabische Diktatur geglaubt, den Westen an der Nase durch die internationale Manage ziehen zu können und der Lächerlichkeit preis zu geben. Es sei Anfang der 1990er Jahre gewesen. Das Land, in […]