Skip to main content
Montag, 17. Juni 2019

Chemische Waffen Einsatz: US-Präsident Barack Obama warnt Syrien vor tragischem Fehler

Sie haben Öl ins Feuer gegossen, indem einige Länder des Westens oder aus Arabien terroristische Mörder-Banden der islamischen Freien Syrischen Armee mit scharfen Waffen und umfangreichen finanziellen Mitteln aufgerüstet haben. Im Gespräch sind Länder wie die Türkei, Frankreich, die USA, Saudi-Arabien oder Katar. Nun scheinen sie zunehmend die Ernte einzufahren: Der syrische Krieg eskaliert.

In der Not hat nun die syrische Regierung mitgeteilt, sollten ausländische Staaten in Syrien einmarschieren oder anderweitig Krieg führen, schrecke man auch nicht davor zurück diese Aggressoren mit chemischen Waffen zurückzuschlagen. Allerdings sei es ein absolutes Tabu, solche Waffen gegen Zivilisten einzusetzen.

Derweil klingt die Warnung von US-Präsident Barack Obama (Demokraten) in Richtung Damaskus „unter keinen Umständen chemische Waffen“ einzusetzen, eher wie das Pfeifen im Walde von einem, dem langsam bewusst wird, in welcher Höllenregion der Westen größenwahnsinnig mit dem Feuer spielt. So sagte Obama der Einsatz von chemischen Waffen (chemical weapons) sei ein ‚tragic mistake‘.

Dass der syrischen Präsident Bashar al-Assad nicht wirklich an den Einsatz solcher Waffen denkt, darf wohl angenommen werden. Dennoch ist es eine gefährliche Zuspitzung des Konflikts in Syrien, dass überhaupt über einen solchen Einsatz nachgedacht wird. Der Westen hat, statt für eine Befriedung in der Region zu sorgen, indem er den von Assad im Frühjahr in Gang gesetzte Prozess der Demokratisierung Syriens unterstützt hätte, aufs falsche Pferd gesetzt: Auf Terrorbanden der islamischen Freien Syrischen Armee, die in Homs Tausende Christen aus ihren Wohnungen und Häusern vertrieben hat, ohne dass die syrischen Christen irgendetwas ihres Hab und Gut – auch keine Kleidung – mitnehmen hätten dürfen.

Obendrein sind die kriminellen Banden so bösartig, dass sie sogar den syrischen Christen sagten, man würde sie im Zuge der islamischen Christenverfolgung erschießen, sollten sie die syrische Grenzstadt Homs, zur Türkei gelegen, nicht umgehend verlassen. Anschließend, ließ die vom Westen hofierte Freie Syrische Armee nach Berichten wissen, würde man die Leichenfotos der Christen als Massaker der syrischen Regierung den westlichen Massenmedien andrehen. Wie ein aktueller Skandal um die ARD Tagesthemen sowie seinen Moderator Tom Buhrow rund um den Einsatz von YouTube-Fake-Kriegsvideos belegt, ist die Chance, dass ein solches Medienszenario in die Tat umgesetzt wird, durchaus als hoch einzuschätzen.

Neben Obama meldeten sich auch andere Vertreter der US-Regierung in den Medien anlässlich der Drohung im Syrien-Krieg chemische Waffen einzusetzen, zu Wort. So wird eine Regierungssprecherin mit den Worten zitiert, wonach „the Syrian regime has a responsibility to the world, has a responsibility first and foremost to its own citizens to protect and safeguard those weapons“.

Zeitgleich nehmen die Ängste Israels zu. Die israelische Regierung hat bislang die syrische Regierung um das sozialistisch-orientierte Assad-Regime als kleineres Übel angesehen. Die Angst: Kommt es nun zur Machtübernahme der dubiosen und kriminellen Banden der islamischen Freien Syrischen Armee könnten die chemischen Waffen Syriens in die Hände der Hezbollah (auch: Hisbollah geschrieben) geraten.

Die Hezbollah wiederum hat – gemeinsam mit einigen anderen arabischen Staaten – aber das Ziel, das Ende des Staates Israel einzuläuten. Deshalb kündigte Israel bereits an: Sollte Syrien nicht in der Lage sein, besonders die chemischen Waffen zu kontrollieren, würde Israel im schlimmsten Fall militärische Maßnahmen ergreifen, um Israels Bürger zu schützen.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Christenverfolgung in Syrien: Von Russen erbaute Kirchen zerstört / Terror der Freien Syrischen Armee

Syrien: Skandal um ARD Tagesthemen und Tom Buhrow – in Kriegsberichterstattung mit YouTube-Fakevideo manipuliert?

Säuberungsaktion gegen regimetreue Familien in Al-Houla, Syrien Syrien: Saudi Arabien finanziert Freie Syrische Armee und liefert Waffen / Türkei ist Lager

Syrien-Krieg: Deutsche Medien manipulieren in Kriegsberichterstattung und Frankreich will Krieg

ARD Anne Will und Syrien: Kritik von Scholl-Latour an Assad lässt Kinder töten Scholl-Latour attackiert Anne Wills

ARD-Spezial zu Syrien mit dem suggestiven Titel Assad lässt Kinder töten

Syrische Nachrichtenagentur Sana: http://www.sana.sy/index_eng.html

Zudem: anna-news.info



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Wikimedia Commons, the free media repository. Public domain der United States. Freitag, 14. Juni 2019

Brennende Öltanker: USA führten seit 1775 über 80 Kriege oder wer einmal lügt dem glaubt man nicht

Kommentar – Die USA haben in den vergangenen 250 Jahren so oft gelogen, wenn es um Kriege ging, dass man ihnen nicht mehr glauben mag. Es ist müßig, alle Kriege aufzuzählen, in welche die USA verwickelt waren. Kriege, die in der Mehrheit durch die USA aggressiv und federführend auf Grund eigener wirtschaftlicher oder geopolitisch-expansiver Interessen durchgeführt wurden. Wikipedia Deutschland nennt […]

Donnerstag, 06. Juni 2019

D-Day

Winston Churchills Buch The Second World War: Zwischen Wahrheit und verdrehten News oder warum der Brexit so gefährlich ist

In der Normandie, im Norden Frankreichs, kamen am Donnerstagvormittag den 6. Juni 2019 Hunderte geladene Besucher gemeinsam mit rund 10 britischen Veteranen zusammen. Man gedachte den schrecklichen Ereignissen am 6. Juni 1944, die man damals als „Operation Neptune“ oder auch „Operation Overlord“ bezeichnete. Damals, vor 75 Jahren, waren an einem einzigen Tag weit über 100.000 Soldaten in einem brutalen Krieg […]

Mittwoch, 15. Mai 2019

Zündeln

Iran-Krise um angebliche Drohnenangriffe und die Lügenkriege

Kommentar – Es ist immer das gleiche: Wenn eine Nation gegen eine andere mit kriegerischen Aggressionen auf Grund politischer Dissonanzen vorgehen möchte, beginnt als erstes der PR-Lügenkrieg. Damit möchte man die Öffentlichkeit auf seine Seite ziehen. Das war im Zweiten Weltkrieg so, als Polen und Großbritannien den deutschen Diktator Adolf Hitler bewusst über die Danzig-Frage 1939 monatelang provozierten. Und damit […]

Freitag, 12. April 2019

Kamera im USB-Stick

Wikileaks US Botschaften Einkaufsliste anlässlich der Verhaftung von Julian Assange

Anlässlich der Verhaftung von Julian Assange, des „australischen politischen Aktivisten, investigativen Journalisten, ehemaligem Computerhackers, Programmierers und Sprechers der Enthüllungsplattform WikiLeaks“ (O-Ton Wikipedia Deutschland) publizieren wir hier die letzte Pressemeldung, welche Wikileaks im Dezember 2018 auf seiner deutschen Plattform publizierte. Assange hatte sieben lange Jahre seines Lebens geopfert, um für sein Projekt, die maximale Transparenz auf Regierungsebene über die Enthüllungsplattform Wikileaks […]

Sonntag, 07. April 2019

Deutsch Ostafrika

Ehemalige deutsche Kolonie Ruanda – 800.000 Menschen wurden 1994 ermordet

Es ist einer der schlimmsten Völkermorde auf dem afrikanischen Kontinent: Jener, den fanatische Hutu 1994 an rund 800.000 Menschen in Ruanda, einer ehemaligen deutschen Kolonie (Deutsch-Ostafrika) begangen haben sollen. Noch heute erinnert man sich beispielsweise in der Ortschaft Mabare an den April 1994. Es war der Beginn vor der langen Regenzeit. Die Berghänge, schreibt Al Jazeera auf seinem Onlineportal aljazeera.com, hätten […]

Montag, 25. März 2019

Israel lässt Ayman Nasser seit 30 Jahren regelmäßig im Gefängnis schmoren

Amnesty International berichtet, wonach am 10. März 2019 ein israelische Militärgericht in den besetzten palästinensischen Gebieten eine Haftverlängerung für den NGO-Mitarbeiter Ayman Nasser angeordnet habe. Die Haft gegen Ayman Nasser werde um lange weitere sechs Monate aufgestockt. Die Haft setzt eine lange Kette von vorherigen Verhaftungen des Menschenrechtlers in den vergangenen 25 Jahre fort. Amnesty moniert, dass der NGO-Mitarbeiter bereits […]