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Donnerstag, 23. Januar 2020

Iran: USA für Leben der Geißeln in Syrien verantwortlich

Nach einem Bericht des Wallstreet Journal gelangen immer weitere Details rund um die 48 Iraner, die von der terroristisch agierenden islamischen „Freien Syrischen Armee“ festgehalten werden und wovon drei von der FSA erschossen wurden, an die Öffentlichkeit. Demnach habe es sich um sechs Busse gehandelt, die vom Flughafen Damaskus in die Innenstadt von Damaskus in ein Hotel hätten fahren sollen.

Zumindest der letzte Bus sei schließlich an einem Checkpoint, der von der Westpresse stets freundlich als „Rebellen“ umschriebenen islamischen sunnitischen FSA-Einheiten, gestoppt und entführt worden.

Das iranische Außenministerium macht die Spionagetechnik der USA für das Kidnapping verantwortlich. In einem Statement heißt es nun: „Because of the United States‘ manifest support of terrorist groups and the dispatch of weapons to Syria, the United States is responsible for the lives of the 48 Iranian pilgrims abducted in Damascus“.

Erst vor zwei Tagen war H.E. Dr. Ali Akbar Salehi, Minister of Foreign Affairs of the Islamic Republic of Iran, also der iranische Außenminister, nach Ankara gereißt, um sich in der Türkei für die Freilassung der Iraner einzusetzen. Die Türkei unterstützt gemeinsam mit den USA die terroristisch agierende islamische FSA.

Aus Sicht des Iran seien die USA für die Entführung der Iraner mit verantwortlich. Grund: Die USA unterstützen die syrischen Terrorgruppen, die gegen das Regime von Präsident Baschar Hafiz al-Assad kämpfen. Die gefangen genommenen 48 Iraner hätten, das behauptet zumindest die iranische Führung, einen heiligen Schrein in Damaskus aufsuchen wollen.

Allerdings glaubt diese Version niemand wirklich. Vielmehr, berichtete nun das Wallstreet Journal, habe es sich um militärische Mitarbeiter aus dem Iran gehandelt, die in Damaskus der Syrischen Armee helfen hätten sollen.

Auch die USA sind nach Berichten mit einigen Hundert CIA-Leuten in Syrien unterwegs. Zudem steht Frankreich im Verdacht mörderische Söldner-Banden, die sie schon in Libyen eingesetzt hatten, auch in Syrien an vorderste Kampfstellung gebracht zu haben.

Der Westen sorgt also einmal mehr für ein hochexplosives Gemisch im Nahen Osten. Dass sein Anliegen tatsächlich primär eine „Demokratisierung“ der Region ist, darf wohl bezweifelt werden. Auffällig ist zumindest: Der Westen mischt sich fast immer nur in Länder ein, die wie Libyen oder Syrien, Öl haben oder ehemalige europäische Kolonien sind.

Syrien war einst, wie Libyen, französische Kolonie. Hinzu kommt, dass Syrien sozialistisch ist. So gibt es bis heute beispielsweise in Ost-Deutschland umfangreiche syrische Gemeinden. Auf Grund der DDR-Vergangenheit hatte es hier sehr enge Kontakte innerhalb des russischen damaligen „Ostblocks“ und Syrien gegeben.

Anmerkung: Die Homepage des Iranischen Außenministeriums gibt es auch in englischer Sprache: http://www.mfa.gov.ir/Default.aspx?lang=en

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