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Montag, 20. September 2021

Schweiz

Gefangenen-Folter in Forensischen Abteilung Psychiatrische Klinik Münsterlingen mit Dreimonats-Spritzen Psychopharmaka?

Bild: https://www.stgag.ch/kontakt/medien/
Teile der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen. Hier ein offizielles Pressefoto der Klinik.

Folter Psychatrien Kommentar – Ein Whistleblower:in der Forensische Abteilung der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen im Schweizerischen Kanton Thurgau ist Anlass dieser Berichterstattung. Demnach würden von Gerichten in die Psychiatrie Münsterlingen eingewiesene Straftäter angeblich mit Dreimonats-Psychopharmaka-Spritzen so ruhig gestellt, dass sie teils wie „Zombies“ tagelang dort herumliefen. Die Psychopharmaka-Orgien würden angeblich recht pauschal an den derzeit rund 30 Straftätern stattfinden, welche dort viele Jahre Haftstrafen absitzen. Das wirkt auf uns eher wie eine Folter, denn eine Behandlung. Weder die Klinik noch das Schweizer Justizministerium wollten sich auf eine Presseanfrage äußern.

So sendeten wir sowohl dem Schweizer Justizministerium eine Anfrage als auch der Klinikleitung der Spital Thurgau AG, beziehungsweise vom Kantonsspital Münsterlingen und dort unter anderem an Dr. Marc Kohler, CEO der Spital Thurgau und auch für die Medienanfragen zuständig. Die erste Anfrage an das Spital ging Anfang August raus. Die letzte am 15. August 2021. Bis heute haben wir von niemandem eine Antwort erhalten. Deshalb veröffentlichen wir hiermit die Presseanfrage komplett, da wir zu solchen Vorwürfen in einer Demokratie nicht schweigen möchten. Jeder möge sich dazu seine eigenen Gedanken machen:

Psychiatrie-Welt der Schweiz

„++++ Komplett unbeantwortete Medienanfrage vom 15. August 2021 an den Kommunikationsdienst EJPD Schweiz, Bundesamt für Justiz Schweiz

++++ Und Forensik | Spital Thurgau AG, forensischen Abteilung Psychiatrische Klinik Münsterlingen, PKM sowie

@ Amnesty International Schweiz zur Kenntnis

@ Grüne Schweiz, Herrn Generalsekretär Florian Irminger zur Kenntnis

Betreff: Whistleblower Forensische Abteilung Psychiatrische Klinik Münsterlingen

Geehrte Damen und Herren,

wir bitten sowohl die Medienstelle des Bundesamt für Justiz der Schweiz sowie die Leitung der forensischen Abteilung der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen in Anlehnung an diesen Artikel im Tagblatt

https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/frauenfeld/psychiatrie-die-psychiatrische-klinik-muensterlingen-braucht-mehr-platz-fuer-psychisch-kranke-straftaeter-ld.2106890

uns die der Medienstelle der Forensischen Abteilung der Psychiatrie Münsterlingen bereits zweimal zugesendete Medienanfrage dringend zu beantworten. Das sind Fragen, die von öffentlichem Interesse sind. Kurz zu uns:

Wir, das Portal www.kriegsberichterstattung.com, sind ein deutscher Nachrichtenblog und seit 2010 in Google News Deutschland, Österreich, Schweiz gelistet mit im Schnitt 100.000 Leser:innen pro Jahr. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, u.a. über humanitäre Ungerechtigkeiten national wie international zu berichten, beispielsweise über Themen, wie Urgent Actions von Amnesty International.

Nun wandte sich per Mail ein ehemaliger Mitarbeiter:in der Forensischen Abteilung der Psychiatrie Münsterlingen an uns. Die Person, deren Identität wir aus verständlichen Gründen nicht preis geben werden und auch nicht dürfen (deutsches Presse-Informanten-Schutzrecht) erzählte uns:

– Die meisten der rund 30 Insassen der Forensischen Abteilungen der Psychiatrie Münsterlingen, also verurteilte Straftäter, würden alle drei Monate Dreimonats-Spritzen mit so starken Psychopharmaka verabreicht, dass „die Insassen manchmal wie Zombies über die Flure“ liefen.

– Zudem würden fast alle rund 30 Insassen der Forensischen Abteilung, also ehemalige Straftäter, so behandelt. Unsere Fragen:

  1. Stimmt es, dass fast ausnahmslos oder überwiegend Insassen, bzw. verurteilte Straftäter der Forensischen Abteilung in der Psychiatrie Münsterlingen so behandelt werden? Sprich: Mit 3-Monatsspritzen voll mit Psychopharmaka, so dass einzelne Insassen die ersten Tage fast „wie Zombies“ herumlaufen? Das würden wir als erheblichen Verstoß gegen die Menschenrechte und Menschenwürde werten mit einer Tendenz zur Folter.
  2. Stimmt es, dass in der der Forensischen Abteilung Psychiatrie Münsterlingen verurteilte Straftäter teils ans Bett gefesselt werden über Nacht oder auch Tagsüber?
  3. Stimmt es, dass Sie, auch das wurde uns berichtet, Insassen, also verurteilte Straftäter, zwingen, jeden MitarbeiterIn zu grüßen und wenn einer dies nicht tue, komme er zwischen einem und bis zu 60 Tagen in eine Isolationszelle (Gummizelle)?
  4. Warum gibt es diesen Begrüßungszwang?
  5. Ist es richtig, dass für die forensische Abteilung der Psychiatrie Münsterlingen die beiden Herren, Direktor Ralf-Peter Gebhardt sowie Bereichsleiter Christian Benz zuständig sind, wie dem Tagblatt zu entnehmen ist.
  6. Warum sind überhaupt 3-Monatsspritzen notwendig?
  7. Welche Psychopharmaka verabreichen Sie?
  8. Wie viele Insassen, verurteilte Straftäter, konnten Sie in der Forensischen Abteilung der Psychiatrie Münsterlingen die vergangenen 5 Jahre wieder in die Freiheit entlassen? Da starke Psychopharmaka abhängig machen, scheint es kaum vorstellbar, dass Insassen da wirklich wieder aus Ihrer Einrichtung eine Chance haben, jemals entlassen zu werden?
  9. Halten Sie eine solche „Therapie“ mit 3-Monatsspritzen wirklich für alternativlos und warum wird dieses scheinbar so pauschal an fast alle verurteilten Straftäter verabreicht, wie unser Informant:in sagt?
  10. Stimmt es, dass verurteilte Straftäter, die in der forensischen Abteilung der Psychiatrie Münsterlingen einsitzen, zwar auf die Balkone dürfen, von dort aber niemanden auf der Straße grüßen dürfen und dass es bestraft wird, wenn man dies dennoch tue?

Es werden in Ihrem Haus nicht nur verurteilte Straftäter eingewiesen, die Schizophrenie aufweisen, sondern, was man so hört, auch Personen, die zum Beispiel durch Drogenkonsum eine Psychose erlitten und dadurch straffällig wurden. Gerade in solchen Fällen kann es kaum vorstellbar sein, dass hier wirklich solch drastische Behandlungen, wie geschildert, durchgeführt werden müssen.

Wir werden über dieses Thema berichten und bitten Sie uns hier ausführlich eine Stellungnahme zukommen zu lassen, da es im öffentlichen Interesse ist, dass über solche Dinge berichtet wird und dass Insassen auch in forensischen Abteilungen menschenwürdig behandelt werden.

Wir bitten sowohl das Bundesamt für Justiz der Schweiz als auch die Verantwortlichen der Forensischen Abteilung der Psychiatrie Münsterlingen uns bitte bis zum 21. August 2021, 12 Uhr, diese Fragen nur per E-Mail schriftlich als Antwort auf diese E-Mail zu beantworten. Wir werden aus Ihrer Antwort selbstverständlich zitieren.

@ Zudem bitten wir Amnesty Schweiz sich des Themas anzunehmen und mit uns Kontakt aufzunehmen.

Vielen Dank

Redaktion“

Leider haben wir bislang auch von Amnesty Schweiz keine Antwort erhalten. Die Schweiz hat eine lange ekelhafte Geschichte im Umgang mit Psychatrie Insassen:innen. Auch deshalb bildete sich dort eine Schweizer Anti-Folter-Kommission (Nationale Kommission zur Verhütung von Folter; NKVF;
Geschäftsführerin Sandra Imhof), worüber u.a. Der Bund berichtete, beziehungsweise eine Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF). Um das Thema Folter kümmert sich unter anderem auch humanrights.ch.

Diese Medikamente werden als „Depotspritzen“ Gefangenen oder sonstigen Psychiatrie-Insassen verabreicht

Ein Psychiatrie-Fachmann, der sich mit Folter in Psychiatrien wissenschaftlich auseinandersetzt, erklärte uns: Dreimonatsspritzen seien in vielen Psychiatrien Standard. Allerdings sei es wichtig, dass die Dosis richtig abgestimmt werde. Wenn dies nicht der Fall sei, könne dies massive gesundheitliche Schäden für die Opfer bedeuten und sei entsprechend der Menschenrechtskonvention weltweit als Folter und Körperverletzung verboten:

„Bei Dreimonatsspritzen spricht man von Depotspritzen. Das wird in der Regel in den Po gespritzt – freiwillig oder oft auch mit Gewalt.“ Verabreicht würde in Psychiatrien häufig zum Beispiel Xeplion das den Wirkstoff Paliperidon enthalte.

Xeplion

„Xeplion ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Paliperidon enthält. Es ist als Depot– Injektionssuspension in Fertigspritzen (25 mg, 50 mg, 75 mg, 100 mg und 150 mg) erhältlich. ‚Depot‘ bedeutet, dass der Wirkstoff nach der Injektion langsam über einige Wochen hinweg abgegeben wird. Dies schreibt das European Medicines Agency.

Ciatyl

Verabreicht werde, so der Psychiatrie-Fachmann auch Ciatyl – Z Depot. Patienteninfo-service.de schreibt dazu: „Ciatyl-Z Depot ist ein Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Es enthält den Wirkstoff Zuclopenthixol als Decanoat. Ciatyl-Z Depot wird angewendet zur Langzeitbehandlung bestimmter Krankheitsbilder bei seelischen Erkrankungen (bestimmte Psychoseformen). Ciatyl-Z Depot darf nur bei Patienten angewendet werden, bei denen eine entsprechende orale Therapie mit einem Neuroleptikum nicht möglich ist.“

Risperdal, Risperidon

Als weiteres Mittel für Dreimonatsspritzen würde beispielsweise häufig Risperdal, beziehungsweise Risperidon den Psychiatrie-Gefangenen gespritzt: „Risperidon ist ein neueres antipsychotisches Medikament, das erste was als Depot-Spritze zur Verfügung stand“, schreibt cochrane.org und führt weiter aus:

„Menschen mit Schizophrenie hören oft Stimmen und sehen Dinge (Halluzinationen) und haben merkwürdige Überzeugungen (Wahnideen). Die Patienten können auch zurückgezogen, sozial isoliert, müde und apathisch werden. Zur Behandlung dieser Symptome von Schizophrenie dienen hauptsächlich antipsychotische Medikamente (Neuroleptika). Diese Medikamente können jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen haben, wie z. B. Gewichtszunahme, unkontrollierbares Schütteln, Zittern, Krämpfe und Müdigkeit. Diese Nebenwirkungen führen oft dazu, dass Menschen die Einnahme ihrer Medikamente abbrechen (Noncompliance), was zu Rückfällen führen kann.“

„Kriminell und Folter“

Der Anti-Folterfachmann in Psychiatrien sagt aber auch: „In Deutschland dürfen Depotspritzen nur dann in Psychiatrien verabreicht werden, wenn sich die Patienten nachhaltig gegen die orale Einnahme beispielsweise täglicher Tabletten wehren. Die Depotspritzen dürfen aber auch nicht über Jahre ohne Gegenkontrolle verabreicht werden und es muss das Ziel gegeben sein, dass die Wieder-Absetzung in einem zeitlichen Rahmen umgesetzt wird.“

Alles andere sei purer Machtmissbrauch der Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen in den Psychiatrien und entspreche häufig schwersten Körperverletzungen und Folter und sei daher als absolut illegal bis kriminell zu werten und abzulehnen.

Erster Bericht des UN-Unterausschusses zur Verhütung von Folter

Unser Bericht steht in gewissem Widerspruch zu einer Pressemeldung des Schweizer Bundesrates vom 5. März 2021. Darin schreibt die faktische Landesregierung: „An seiner Sitzung vom 5. März 2021 hat der Bundesrat zum Bericht des UN-Unterausschusses zur Verhütung von Folter (Subcommittee on Prevention of Torture SPT) Stellung genommen. Die sechsköpfige Delegation des SPT hat während ihres zwölftätigen Besuchs in der Schweiz verschiedene Einrichtungen des Freiheitsentzugs besucht und ihre Beobachtungen in einem Bericht festgehalten.

Die Schweiz hat im Jahr 2009 das Fakultativprotokoll zur Antifolterkonvention der UNO ratifiziert. Gestützt darauf hat der Unterausschuss zur Verhütung von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (Subcommittee on Prevention of Torture, SPT) das Recht, alle Einrichtungen des Freiheitsentzugs des Vertragsstaats zu besuchen. Diese Besuche sollen den Schutz vor Folter und grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung in den Einrichtungen des Freiheitsentzugs stärken. Der erste Besuch in der Schweiz fand vom 27. Januar 2019 bis 7. Februar 2019 statt.

Die sechsköpfige Delegation hat verschiedene Einrichtungen des Freiheitsentzugs in den Kantonen Bern, Zürich, Genf sowie Waadt besucht und sich mit inhaftierten Personen, Angehörigen der Polizei und des Sicherheitspersonals, Vollzugsangestellten und medizinischen Fachpersonen unterhalten. Auch hat sie sich mit der unabhängigen Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) getroffen.

In seinem Bericht richtet der SPT mehrere Empfehlungen an den Bund und an die Kantone. Namentlich ist der SPT der Auffassung, dass alle Personen, die zu einer stationären therapeutischen Massnahme verurteilt werden, in einer geeigneten Einrichtung mit medizinischem Fachpersonal unterzubringen sind. Der Bundesrat teilt diese Empfehlung und hält fest, dass in der Regel sämtliche Personen in einer spezialisierten Einrichtung untergebracht werden. Damit es aus Kapazitätsgründen zu keinen Ausnahmen kommt, sollen in der Schweiz bis im Jahr 2025 mehr als 100 neue Plätze geschaffen werden.

Weiter empfiehlt der SPT, dass über die Weiterführung einer therapeutischen Massnahme immer ein Gericht entscheiden soll. Der Bundesrat hält fest, dass dies bereits nach geltendem Recht so vorgesehen ist. Im Rahmen der Vernehmlassung zum Massnahmenpaket Sanktionenvollzug hat der Bundesrat im Übrigen vorgeschlagen, dass die Rolle der Gerichte bei der Verlängerung, Aufhebung oder Änderung einer Massnahme gestärkt wird.“



Kommentare (1)


Leserbrief 6. September 2021 um 21:30

Sehr geehrte Redaktion,

Euer Bericht : Gefangenen-Folter in Forensischen Abteilung Psychiatrische Klinik Münsterlingen mit Dreimonats-Spritzen Psychopharmaka?
Geschrieben von Tom am 21.08.2021, hat mich veranlasst Euch meine Erlebnisse zu schildern.

In Deutschland haben wir ähnliche Probleme. Ich war neben der Verabreichung von Medikamenten über Jahre hinweg psychologischer Folter und systematischer Verfahrensfehler ausgesetzt.

Seit längerer Zeit werden Methoden ausgeführt, die erinnern schwer an frühere dunklere Zeiten von Deutschland.

Ich benötige Öffentlichkeitsarbeit, da ich dank der Tiefen Hirnstimulation und durch eigene Initiative wieder meine Selbständigkeit und deutlich wieder meine Lebensqualität zurückgewonnen hatte.

Ich litt jahrelang unter schweren Nebenwirkungen, wahrscheinlich von einer Zwangsmedikation. Ich hatte starke Krämpfe, einen Tremor, Dyskinesien und unwillkürliche Kopfbewegungen, wohl infolge der mir verabreichten Medikamente, bekommen. Vieles wurde versucht, um mein Leben in den Griff zu bekommen. Dann hörte ich von einem Familienangehörigen etwas .. über einen Hirnschrittmacher und erzählte dies meinem Arzt. Daraufhin vermittelte er mich zu einem Spezialisten. Ich wurde operiert und spürte sofort eine deutliche Besserung und hatte wieder mehr Lebensqualität. Gehen und Treppensteigen wurden wieder möglich (vorher Rollator, 10 Mon. Pflegeheim). Der implantierte Hirnschrittmacher gab mir mein selbstbestimmtes Leben zurück.“

Mit Hilfe des SWR der Redaktion von der Wissenschaftssendung Odysso war mir ein kurzer aber ein recht aussagekräftiger Film gelungen.

Fakt ist: Ich wurde durch die verabreichten Zwangs Medikamente ein hilfsbedürftiger Mensch, der dadurch langfristig körperliche Schäden davongetragen hat.

Anmoderation Falsche Medikamentierung in der Psychiatrie. (Mediathek zur kompletten Sendung seltsamen Krankheiten auf der Spur) ab 29:40 der kompletten SWR Sendung von Dennis Willms:

In der Psychiatrie ist es oft besonders schwer die richtige Diagnose zu stellen, und die richtigen Therapien anzuwenden. Auch dort werden Anzeichen von Störungen teils nicht erkannt oder falsch gedeutet. Wenn eine psychische Krise durch eine Störung der Gehirnfunktion verursacht wird, dann behandelt man Medikamentös mit Psychopharmaka. Wenn es sich aber nur um eine psychische Ausnahmesituation oder Auffälligkeit handelt, dann reicht vielleicht eine Therapie ohne Medikamente aus.

Wir lernen jetzt Peter Schwarz kennen, bei dem dieser letztere Behutsame Zugang vielleicht völlig gereicht hätte, der aber Opfer einer völlig überzogenen Behandlung mit Psychopharmaka wurde.

https://www.swr.de/wissen/odysso/av-o1196731-100.html

Dr. Dr. Schlimme und Dr. Martin Zinkler bestätigten und monierten in diesem Film die Folgen, der mir verabreichten Medikamente. Die Psychiatrie in Heidenheim bekam eine lobende Erwähnung in 2021 durch die Weltgesundheitsorganisation. Dr. Martin Zinkler verhalf mir in 2018 aus der Betreuung.

Dr. Jan E. SCHLIMME – Verfasser Berliner Manifest – prangert die Missstände in Psychiatrien an, es werden Medikamente trotz schwerer Nebenwirkungen zu häufig und hoch dosiert zulange gegeben. „In der Psychiatrie wurden in den letzten 10 Jahren unheimlich viel Medikamente verschrieben und es werden immer mehr, obwohl wir wissen, welche Nebenwirkungen diese Medikamente haben. Auch in besonders schweren Krisen ist es wichtig zu wissen, wenn ich Medikamente einsetze, dass diese zunächst einmal hilft, dass ich das aber nicht auf Dauer für die nächsten Jahre machen kann und das muss ich dem demjenigen auch vermitteln; als Behandler muss ich darauf achten, dass die Medikamente auch wieder reduziert und möglicherweise auch ganz herausgenommen werden.

Es kommt viel häufiger vor als wir wissen.

Der Fall ist für ihn, ein Fall für zu viel Medizin in der Psychiatrie

Wir brauchen eine grundlegende Psychiatriereform. Eine gewaltfreie Psychiatrie, die nicht auf Zwang und zu viele Medikamente setzt, sondern ein gutes ambulantes Krisensystem etabliert.

Anbei Arztschreiben meines Neurologen (Nicht erwähnt wurde, dass mir eine Herzklappe in 2012 ersetzt wurde) Dr. Martin Zinkler, der mir wieder zur Selbstständigkeit verhalf, erhielt eine Erwähnung von der WHO in 2021, Schreiben eines deutschen Abgeordneten im Bundestag. Einen friedvollen Gruß

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