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Donnerstag, 21. Oktober 2021

Unschuld der Moslems – Filmproduzent in Los Angeles festgenommen und in Haft

Der Filmproduzent des US-Films „Innocence of Muslims“ (Unschuld der Moslems) wurde in den USA in Los Angeles fest genommen. Es handelt sich um den ägyptischen christlichen Kopten Nakoula B., 55. Man wirft dem Filmmacher Volksverhetzung vor. Nach seiner Festnahme und Gerichts-Vorführung sowie Gerichts-Anhörung wurde er auf Wunsch der Staatsanwaltschaft und Anordnung des Gerichts in Haft behalten.

Allerdings dürfte schon jetzt feststehen: Mit einer Verurteilung wird es sehr schwierig, da die Presse- und Meinungsfreiheit in demokratischen Ländern selbst bei schlimmsten Hetz-Werken wie dem Film „Unschuld der Moslems“ sehr hoch wiegt. Mehrere US-Medien berichten, der Filmmacher sei vor der U.S. „Magistrate Judge“, also des Justiz-Magistrats, Suzanne Segal, in Los Angeles vorgeführt worden.

Nach Veröffentlichung des Films „Unschuld der Moslems“ kam es weltweit in islamischen Ländern wie Libyen, Pakistan, Afghanistan, Jemen, dem Sudan, Indonesien, Ägypten zu teils gewaltsamen Ausschreitungen mit bislang über 30 Toten.
So berechtigt die Kritik an dem Film ist, so werfen jedoch auch Kritiker einigen Moslems vor, bewusst die Hetze in dem Film gegen den Gründer des Islams, Mohammed, dazu benutzt zu haben, um ungebildetere Menschenmassen grundsätzlich gegen den Westen gewaltsam zu mobilisieren.

Bei den massiven islamischen Demonstrationen gegen den US-Film kam es auch am 11. September zur Tötung des libyschen Botschafters der USA ausgerechnet in der von den USA im Libyen-Krieg massiv militärisch und logistischen aufgerüsteten „Rebellen“-Hochburg Benghazi.

Bis heute steht die Frage im Raum: Wurde der US-Botschafter möglicherweise mit militärischem Gerät ermordet, das ihm das westliche Kriegsbündnis NATO im von der NATO durchgeführten Libyen-Krieg selber geliefert hatte? Im Libyen-Krieg hat die NATO gemeinsam mit den von ihr unterstützten „Rebellen“ rund 50.000 Menschen umgebracht – überwiegend durch zehntausende abgeworfene Bomben.

Dass es in der islamischen Welt zu solch massiven Ausschreitungen gegen den Film „Unschuld der Moslems“ gekommen ist, liegt vor allem daran, dass der Film den aus islamischer Sicht als „Propheten“ bezeichneten Mohammed als Kinderficker darstellt, als einen masochistischen Lüstling, der im Film sein Gesicht an die mit Kleidern verdeckte Vagina einer Frau presst. Obendrein sind ihre Beine weit aufgerissen und werden ihm nackt entgegengehalten. Doch gerade freizügig öffentlich zur Schau gestellte sexuelle Anzüglichkeiten sind im Islam aufs höchste verpönt. Mohammed ist zudem der Gründer des Islams – also das was Jesus Christus für das Christentum ist.

Zudem wird Mohammed als Menschenverächter dargestellt, der nur Morden lässt , beziehungsweise Andersgläubige brutal hinrichten lässt – und selbst vor Folter an einer 120 Jährigen Frau nicht zurückschreckt.

Auch kriegsberichterstattung.com kam nach einer eigenen Übersetzung des circa 13-minütigen Films „Unschuld der Moslems“ zu dem Fazit, dass der Film ein hetzerisches Machwerk ist, das bewusst in alles was den Moslems heilig und wichtig ist, den Finger in die Wunde legt, um in einer ungekannten Art und Weise die islamische Welt undifferenziert und einseitig in den Schmutz zu ziehen.

Dem Filmproduzent von „Unschuld der Moslems“ wird in US-Medien vorgeworfen, er habe eine „kriminelle Vergangenheit“, die beispielsweise „Bank-Betrug“ umfasse, aber auch Dokumenten-Fälschungen oder Drogendelikte.

So hatte der Filmemacher wohl einmal eine einjährige Haft absitzen müssen, da er eine größere Menge Methamphetamine hergestellt haben soll. Die Haft liegt jedoch 15 Jahre zurück. Außerdem habe er im Jahr 2002 ein weiteres Jahr im Gefängnis verbringen müssen, da er wiederholt in Gesetzeskonflikt gekommen sei.

Derzeit darf der ägyptischen Filmemacher N. nicht mehr das Internet benutzen ohne offizielle Genehmigung. Er hatte den Film „Unschuld der Moslems“ auf YouTube eingestellt. Außerdem darf N. nicht mehr unter anderem Namen öffentlich auftreten. So sagte eine der Schauspielerinnen in dem Film – Cindy Lee Garcia – der Filmemacher habe sich ihr einst unter einem anderen Namen – Sam Bacile – vorgestellt. Außerdem sei ihr nicht bewusst gewesen, in welchem Ausmaß der Film letztlich so hetzerisch inszeniert werde, wie geschehen.

Allerdings verteidigt sich der jetzt in Haft sitzende Filmemacher N. er sei eigentlich gar nicht der Filmemacher gewesen sondern habe lediglich die Logistik für die Firma gemanagt, die letztlich den Film hergestellt habe.

Zudem wurden jetzt weitere Details publik. So teilte Tim Dax, ein weiterer Schauspieler im Film „Unschuld der Moslems“ mit, er habe 75 Dollar pro Drehtag von dem jetzt in Haft sitzenden N. erhalten. Das würde also deutlich darauf hinweisen, dass N. nicht nur für die Logistik verantwortlich war, sondern eben auch für die Finanzen – also die klassischen Bereiche eines Filmproduzents.

Üersetzung Film „‚Mörder, Kinderficker‘: Inhalt und Übersetzung YouTube-Mohammed Film ‚Unschuld der Moslems‘: Islam-Proteste über schwulen mordenden Porno-Mohammed“



Kommentare (1)


apocalypse2012 8. Oktober 2012 um 23:08

Mit der Verschriftlichung von Religion („Schriftreligion“, „Schriftgläubigkeit“) und dem Ende jeglicher Dialoge und Dialektik (und Gedächtnisse…) fing wohl der ganze Blödsinn an… (also spätestens mit den „Juden“ => „Christen“ => „Muslime“ => „Protestanten“ => „Kapitalisten“ => „Kommunisten-Marxisten“ => Nazis („Mein Kampf“) => etc etc etc.). Seitdem gibt es auch keine Spiritualität mehr, sondern nur noch hypersozialen Pöbel…

Und:

Glaubt ihr wirklich, Henryk M. Broder sei der End- und Höhepunkt jeglicher deutscher (!) Satire?

Da habt ihr euch aber gewaltig geirrt — und Broder auch.

Denn: die WIRKLICHE Satire hat schon längst begonnen (Apocalypse2012) — und zur Zeit bin ich perfekt im Zeitplan….

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