Skip to main content
Donnerstag, 17. Januar 2019

Sichere Ausreise Assads aus Syrien befürwortet / FSA-Terroristen morden 11 Menschen, Kinder, Frauen

Im Machtspiel des Westens mit Syrien kommt neue Bewegung. So sagte nun der britische Premier David Cameron bei seinem Besuch in Saudi-Arabien, er befürworte eine sichere Ausreise des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad um die Befriedung Syriens zu beschleunigen. Das äußerte er in einem Interview mit dem Propaganda-Sender al-Arabiya. Er gilt auf Grund zahlreicher dubioser Beiträge in arabischen Ländern als berüchtigt. Während Cameron in Saudi-Arabien Gespräche führte, verübten die vom Westen unterstützten Terroristen der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) wieder Bombenattentate. Rund 11 Menschen kamen dabei ums Leben, 29 Menschen wurden schwer verletzt, darunter viele Frauen und Kinder (Bild).

Derzeit weilt der britische Premier David Cameron in Saudi-Arabien um dem engen Verbündeten King Abdullah in Jeddah eine Aufwartung zu machen. Saudi-Arabien unterstützt die konservativen islamischen Sunniten, welche wiederum die terroristisch agierende islamische Oppositionsbewegung „Freie Syrische Armee“ (FSA) ausmachen.

Allerdings ist offensichtlich, dass Cameron nicht nur eine „sichere Ausreise“ Assads befürwortet, sondern sagte er in dem TV-Interview mit al-Arabiya auch, er unterstützte „alles“ um Assad von der Macht ablösen zu können. Was unter „alles“ zu verstehen ist, zeigten die Briten innerhalb des westlichen Krieges in Libyen. Dort hatte im Jahr 2011 das westliche Kriegsbündnis NATO zehntausende Massenbomben abgeworfen mit in der Folge gut 50.000 Toten. Obendrein war die NATO an der kriegsverbrecherischen Ermordung des langjährigen libyschen Staatschefs Muhammed al Gaddafi beteiligt und unterstütze diese. Doch damit nicht genug: Der Westen förderte aktiv ein anschließendes Massaker an rund 60 Unterstützern von Gaddafi. Über das Massaker berichtete kürzlich in einem umfangreichen Bereich eine Menschenrechtsorganisation (klicken und lesen).

cms.hafhl

Der Westen finanziert Terror in Syrien. Terror, ausgeübt von den freundlich in West-Medien umschriebenen „Rebellen“ der „Freien Syrischen Armee“. Hier ein Kind, Opfer von FSA-Bombenanschlägen am Dienstag abend in Damaskus.

Luftwaffe Assads angeblich nur noch zu einem Drittel aktiv

Derweil zerbricht Syrien immer weiter. So sagte der Vermittler der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga für Syrien, Lakhdar Brahimi, er befürchte einen Zerfall des Landes.

cms.iptlm
Auch dieser Mann ist Opfer der vom Westen finanzierten und aufgerüsteten Freien Syrischen Armee (FSA). Er wurde am Dienstag in Damaskus Opfer eines Bombenanschlags der „Rebellen“. Auch die Türkei unterstützt die FSA.

Der Zerfall ist Tag für Tag zu sehen, auch auf Grund von fast täglichen Anschlagsserien: Wie schon die vergangenen Tage, so bombten die von einigen westlichen Ländern (z.B. den USA) finanzierten FSA-Terroristen wieder in der Hauptstadt Damaskus und töteten elf Menschen und verletzten 29 zum teil schwer – darunter viele Frauen und Kinder.

Derweil wird die Kriegsfront zwischen der syrischen Regierung und den Gegnern immer unübersichtlicher: Während einerseits die UN behauptet, Assad würde zunehmend die feindlichen Stellungen aus der Luft bombardieren lassen, gibt es andere Berichte, wonach nur noch rund ein Drittel der syrischen Luftwaffe aufsteige. Angeblich hätten zahlreiche Soldaten Assad die Gefolgschaft verweigert. Allerdings gehören solche Behauptungen auch zur üblichen Kriegspropaganda.

Wie stark der Westen mittlerweile die „Freie Syrischen Armee“ aufrüstet, dazu gibt es auch Angaben aus Russland. So sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow, man gehe davon aus, dass die syrischen Terroristen über rund 50 Luftabwehrraketen des in den USA produzierten Modells Stinger verfügten. Ein Narr, der vermutet, sie wären nur zufällig in Syrien gelandet.

Derweil geht das Morden in Syrien weiter. So haben nun die Terroristen angeblich auch den Bruder des syrischen Parlamentspräsidenten Dschihad al-Laham ermordet.

cms.yxojm
Alleine die USA finanzieren die FSA mit über 200 Mio. Euro. Hier ist der Fuß eines Kindes durch einen FSA-Terroranschlag in Damaskus am Dienstag komplett zerstört worden.

Doch damit nicht genug. So schreibt die syrische Nachrichtenagentur sana, wonach die UN aktiv daran arbeite, die Weltöffentlichkeit mit falschen Bildern zu manipulieren, die die syrische Regierung möglichst unmenschlich darstellen sollten und helfen sollten, Syrien zu zerstören: „UN Security Council have been giving misleading images of the forces that helped put Syria on the path of violence, killing and destruction with the goal of promoting their own policies and destroy Syria as a country and as a people.“

Weitere Fotos des FSA-Terrors in Syrien:

http://sana.sy/ara/336/2012/11/07/451083.htm



Kommentare (1)


Gustav 21. Mai 2013 um 13:57

Ich finde die Homepage hier Klasse, endlich wird mal wahrheitsgemäß berichtet, und nicht betrogen und belogen wie es Bild.de und alle anderen terroristischen Medien machen.Die FSA Terroristen bringen Leute auf eine so grausame Art um, das einem echt die Wut hochkommt!!

Die verbündeten der Terroristen sind die USA Israel Saudi Arabien und alle anderen in der NATO

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Mittwoch, 16. Januar 2019

Prozess, Alfamir Castillo

Schüsse auf Aktivistin in Kolumbien wegen Armee-Mordvorwürfen

Am 11. Januar 2019 hätten zwei Unbekannte in der Gemeinde Pradera im Süden von Kolumbien auf das Auto der Aktivistin Alfamir Castillo geschossen. Der Täter habe von einem Motorrad aus geschossen. Das berichtet nun Amnesty International Deutschland. Das Anschlags-Opfer sei in Begleitung ihres Mannes und zweier LeibwächterInnen gewesen, welche von der „Behörde für Schutzmaßnahmen“, der „Unidad Nacional de Protección“ gestellt […]

Samstag, 08. Dezember 2018

Wegen Land

Kolumbien – Menschenrechtsverteidiger Enrique Cabezas mit Mord bedroht

Amnesty International teilt in einer Urgent Action mit, wonach Enrique Cabezas, der Leiter der „Kollektivs Afro-Kolumbianischer Gemeinschaften“ in Curvaradó im Departamento Chocó im Westen Kolumbiens bedroht werde. Auch Morddrohungen stünden im Raum. Grund: Er setze sich für die Landrechte einiger kolumbianischen Gemeinden ein. Zudem kämpfe er für das Recht der dort lebenden Menschen sich aus einem seit Jahren bestehenden bewaffneten […]

Freitag, 23. November 2018

Schurkenstaat Saudi-Arabien soll weitere Kritiker ermordet haben – und zwar Prinzen

Die Khashoggi-Affäre zeigt, wie erbarmungslos das saudische Schurken-Regime seine Kritiker verfolgt und mordet. Selbst Dissidenten aus der Königs- und Diktatorenfamilie leben auf gefährlichem Fuß. So seien zwischen 2015 bis 2017 drei saudi-arabische Prinzen bis heute spurlos verschwunden, berichtete bereits vor Monaten BBC. Das heißt nichts anderes, als: Die drei Prinzen wurden wahrscheinlich auf Veranlassung des Regimes ermordet. Grund: Auch diese […]

Mittwoch, 21. November 2018

UAE

Matthew Hedges – Großbritannien droht Abu Dhabi „ernsthafte Konsequenzen“ wegen lebenslanger Haft für Briten an

Die Verstimmungen zwischen dem Westen und der arabischen Halbinsel nimmt weiter dramatische Ausmaße an. Jetzt drohte die britische Regierung den Diktatoren der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) „ernsthafte diplomatische Konsequenzen“ für die Inhaftierung eines jungen Briten an. Dies teilte der britische Außenminister mit. Auf Antrag von Abdu Dhabi war der junge britische Doktorand Matthew Hedges am Flughafen von Dubai im Mai […]

Samstag, 20. Oktober 2018

Saud

Regime des Mord-Königs von Saudi-Arabien nicht mehr satisfaktionsfähig nach seinem dreckigen Khashoggi-Mord

Kommentar – Ich glaube es war ein Autor der britischen linksliberalen Tageszeitung „Guardian“, der sich an folgende Szenen erinnerte und sie dieser Tage kundtat: Schon einmal habe eine brutale arabische Diktatur geglaubt, den Westen an der Nase durch die internationale Manage ziehen zu können und der Lächerlichkeit preis zu geben. Es sei Anfang der 1990er Jahre gewesen. Das Land, in […]