Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reitet Deutschland in immer mehr Kriege hinein. Das sieht man mittlerweile weltweit so. Die deutsche Geschichte im Dritten Reich mit Millionen Toten wird immer mehr verdrängt. Angela Merkel, die Deutschland repräsentiert, wird nicht mehr nur in griechischen Medien mit Hitler-Schnauzbart abgebildet, sondern mittlerweile weltweit um den Globus in unzähligen Medien. Neuestes Beispiel: Eine Veröffentlichung eines solchen Fotos in der „The Straits Times“ in Singapore.

In dem Artikel unter der Überschrift „Patriot Games between Nation and Russia in Turkey“ heißt es, Deutschland bereite möglicherweise einen Angriffskrieg des westlichen Kriegsbündnisses NATO gegen den Iran an der türkischen Grenze vor. Die Stationierung der Patriot-Raketen diene möglicherweise nicht primär dem Schutz der türkischen Grenze gegen Raketenschüsse aus Syrien, sondern mal wieder einem westlichen Massenbombardement gegen einen souveränen Staat. Die Rede ist vom Iran. Der Westen zeigt immer mehr seine Kriegsfratze. Und Deutschland ist mittendrin.

So schreibt die Singaporer Zeitung, wonach ausgerechnet die Deutschen die ersten seien, die an der türkischen Grenze das angebliche „Raketenabwehrsystem“ Patriot installierten. Insgesamt habe Deutschland bereits 39 Soldaten und Ingenieure an die türkische Grenze geschickt, um das Kriegsmaterial zu installieren. Einige sagen aber auch: Bei dem angeblichen „Raketenabwehrsystem“ handele es sich letztlich möglicherweise auch um ein System zur Unterstützung von Kriegsangriffen.

Dabei verweisen sie auf die vom Westen angeblich installierte „Flugverbotszone“ in Libyen im Jahr 2011. Hier hatten West-Politiker von Angela Merkel bis hin zu US-Präsident Barack Obama die Welt dreist belogen mit Geschichten, wonach man angeblich mit digitalen Störfeuern Flugzeuge des libyschen Diktators Muammar Gaddafi mit der „Flugverbotszone“ am Starten hindern könne. Letztlich bedeutete die angebliche „Flugverbotszone“ aber: Feuer frei für Massenbombardements des westlichen Kriegsbündnisses NATO auf Libyen. Geschätzte über 20.000 Bomben hat die NATO in nur einem halben Jahr auf Libyens Infrastruktur abgefeuert. Bis zu 50.000 Menschen kamen nach Beobachtungen und Schätzungen von Menschenrechtsaktivisten dabei um. Weitaus mehr als 40 Jahre Gaddafi-Diktatur an Leben gekostet hatten.

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Merkel treibt Deutschland in immer mehr Kriege – weltweit wird sie bereits mit Hitlerbart abgedruckt – wie in dieser Singaporer Zeitung Anfang Januar 2013.

So könnte es – nach weltweiter Lesart zahlreicher Medien – nun auch mit den Patriot-Raketen kommen. Übel: Weltweit sieht man das in vielen Ländern so, nur in deutschen Massenmedien werden kaum solche kritischen Berichte veröffentlicht.

600 Friedensapostel der NATO in der Nähe der iranischen Grenze?

Bereits innerhalb weniger Wochen möchte das westliche Kriegsbündnis NATO bis zu 600 Soldaten an der türkischen Grenze zu Syrien stationieren. Doch zwischen Syrien und dem Iran sind es nur noch wenige Kilometer Luftstrecke. So schreibt die „The Straits Times“ aus Singapore und zitiert dabei den russischen Außenminister Sergey Lavrov: „Our concerns are rotted in the ‚Chekhov´s gun syndrome‘, that says that if a gun appears on stage in the first act, it will definitely fire by the third. Any provocation may tigger a very serious armed conflict. We want to avoid this“.

Übersetzt heißt dies: Dass nach der üblichen Dramaturgie von Tschechow-Theaterstücken im ersten Akt eine Pistole auftauche, welche auf jeden Fall im dritten Akt auch abgefeuert werde, da hier irgendein Konflikt als Vorwand genommen werde um eine Verschärfung des Konflikts heraufzubeschwören. So ähnlich fing auch schon der Erste Weltkrieg an – den maßgeblich Deutschland mit Österreich zu verantworten hat.

Derweil übt sich NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wie schon im Libyen-Krieg in gebetsmühlenartigen diplomatischen Friedensbekundungen: „Since the very beginning, we have made it very clear that the deployment of Patriot systems in Turkey was only for devensive purposes“. Heißt: Man habe stets betont, wonach die Patriot-Raketen nur aus defensiven Gründen an der türkisch-syrischen Grenze installiert worden seien. Worte, die wir aus dem Libyen-Konflikt ähnlich kannten. Hier hieß es: Die NATO sei lediglich friedlich in Libyen unterwegs.

Rein technisch, wird zumindest behauptet, habe das Patriot-System lediglich eine Maximalreichweite von 160 Kilometern. Deshalb sagen auch einige, die Befürchtungen von Russland, die NATO könne heimlich einen Krieg gegen den Iran vorbereiten, seien etwas arg weit hergeholt. Diesen Aussagen wird jedoch entgegengehalten, dass das Patriot-Raketensystem mobil stationiert werden könne – also jederzeit auch in andere Regionen schnell gebracht werden könne. So sei die umstrittene iranische Atomregion Tebriz lediglich rund 500 Kilometer entfernt.

So werden weitere russische Diplomaten in der Singaporer Zeitung zitiert, wonach man mit dem mobilen Patriot-Raketensystem es verhindern könne, dass beispielsweise der Iran bei einem Bombenangriff – beispielsweise durch Israel – sich mit Raketen und Gegenangriffen ausreichend verteidigen könnte. So sagte Dmitry Polikanov von dem Moskauer Think-Tank PIR Centre, „…. thanks NATO and the missles stationed in Turkey, Iran would no longer be able to retaliate if attecked.“

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