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Sonntag, 25. September 2022

Bereitet Deutschland mit Patriot Angriff auf Iran vor? / 600 NATO-Soldaten nur für Frieden an türkischer Grenze? Immer mehr zweifeln

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reitet Deutschland in immer mehr Kriege hinein. Das sieht man mittlerweile weltweit so. Die deutsche Geschichte im Dritten Reich mit Millionen Toten wird immer mehr verdrängt. Angela Merkel, die Deutschland repräsentiert, wird nicht mehr nur in griechischen Medien mit Hitler-Schnauzbart abgebildet, sondern mittlerweile weltweit um den Globus in unzähligen Medien. Neuestes Beispiel: Eine Veröffentlichung eines solchen Fotos in der „The Straits Times“ in Singapore.

In dem Artikel unter der Überschrift „Patriot Games between Nation and Russia in Turkey“ heißt es, Deutschland bereite möglicherweise einen Angriffskrieg des westlichen Kriegsbündnisses NATO gegen den Iran an der türkischen Grenze vor. Die Stationierung der Patriot-Raketen diene möglicherweise nicht primär dem Schutz der türkischen Grenze gegen Raketenschüsse aus Syrien, sondern mal wieder einem westlichen Massenbombardement gegen einen souveränen Staat. Die Rede ist vom Iran. Der Westen zeigt immer mehr seine Kriegsfratze. Und Deutschland ist mittendrin.

So schreibt die Singaporer Zeitung, wonach ausgerechnet die Deutschen die ersten seien, die an der türkischen Grenze das angebliche „Raketenabwehrsystem“ Patriot installierten. Insgesamt habe Deutschland bereits 39 Soldaten und Ingenieure an die türkische Grenze geschickt, um das Kriegsmaterial zu installieren. Einige sagen aber auch: Bei dem angeblichen „Raketenabwehrsystem“ handele es sich letztlich möglicherweise auch um ein System zur Unterstützung von Kriegsangriffen.

Dabei verweisen sie auf die vom Westen angeblich installierte „Flugverbotszone“ in Libyen im Jahr 2011. Hier hatten West-Politiker von Angela Merkel bis hin zu US-Präsident Barack Obama die Welt dreist belogen mit Geschichten, wonach man angeblich mit digitalen Störfeuern Flugzeuge des libyschen Diktators Muammar Gaddafi mit der „Flugverbotszone“ am Starten hindern könne. Letztlich bedeutete die angebliche „Flugverbotszone“ aber: Feuer frei für Massenbombardements des westlichen Kriegsbündnisses NATO auf Libyen. Geschätzte über 20.000 Bomben hat die NATO in nur einem halben Jahr auf Libyens Infrastruktur abgefeuert. Bis zu 50.000 Menschen kamen nach Beobachtungen und Schätzungen von Menschenrechtsaktivisten dabei um. Weitaus mehr als 40 Jahre Gaddafi-Diktatur an Leben gekostet hatten.

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Merkel treibt Deutschland in immer mehr Kriege – weltweit wird sie bereits mit Hitlerbart abgedruckt – wie in dieser Singaporer Zeitung Anfang Januar 2013.

So könnte es – nach weltweiter Lesart zahlreicher Medien – nun auch mit den Patriot-Raketen kommen. Übel: Weltweit sieht man das in vielen Ländern so, nur in deutschen Massenmedien werden kaum solche kritischen Berichte veröffentlicht.

600 Friedensapostel der NATO in der Nähe der iranischen Grenze?

Bereits innerhalb weniger Wochen möchte das westliche Kriegsbündnis NATO bis zu 600 Soldaten an der türkischen Grenze zu Syrien stationieren. Doch zwischen Syrien und dem Iran sind es nur noch wenige Kilometer Luftstrecke. So schreibt die „The Straits Times“ aus Singapore und zitiert dabei den russischen Außenminister Sergey Lavrov: „Our concerns are rotted in the ‚Chekhov´s gun syndrome‘, that says that if a gun appears on stage in the first act, it will definitely fire by the third. Any provocation may tigger a very serious armed conflict. We want to avoid this“.

Übersetzt heißt dies: Dass nach der üblichen Dramaturgie von Tschechow-Theaterstücken im ersten Akt eine Pistole auftauche, welche auf jeden Fall im dritten Akt auch abgefeuert werde, da hier irgendein Konflikt als Vorwand genommen werde um eine Verschärfung des Konflikts heraufzubeschwören. So ähnlich fing auch schon der Erste Weltkrieg an – den maßgeblich Deutschland mit Österreich zu verantworten hat.

Derweil übt sich NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wie schon im Libyen-Krieg in gebetsmühlenartigen diplomatischen Friedensbekundungen: „Since the very beginning, we have made it very clear that the deployment of Patriot systems in Turkey was only for devensive purposes“. Heißt: Man habe stets betont, wonach die Patriot-Raketen nur aus defensiven Gründen an der türkisch-syrischen Grenze installiert worden seien. Worte, die wir aus dem Libyen-Konflikt ähnlich kannten. Hier hieß es: Die NATO sei lediglich friedlich in Libyen unterwegs.

Rein technisch, wird zumindest behauptet, habe das Patriot-System lediglich eine Maximalreichweite von 160 Kilometern. Deshalb sagen auch einige, die Befürchtungen von Russland, die NATO könne heimlich einen Krieg gegen den Iran vorbereiten, seien etwas arg weit hergeholt. Diesen Aussagen wird jedoch entgegengehalten, dass das Patriot-Raketensystem mobil stationiert werden könne – also jederzeit auch in andere Regionen schnell gebracht werden könne. So sei die umstrittene iranische Atomregion Tebriz lediglich rund 500 Kilometer entfernt.

So werden weitere russische Diplomaten in der Singaporer Zeitung zitiert, wonach man mit dem mobilen Patriot-Raketensystem es verhindern könne, dass beispielsweise der Iran bei einem Bombenangriff – beispielsweise durch Israel – sich mit Raketen und Gegenangriffen ausreichend verteidigen könnte. So sagte Dmitry Polikanov von dem Moskauer Think-Tank PIR Centre, „…. thanks NATO and the missles stationed in Turkey, Iran would no longer be able to retaliate if attecked.“



Kommentare (3)


Abu Deen 5. Januar 2013 um 19:33

@mark
Hallo Mark
Danke für das hinterfragen. Also ich bin bei ASR seit 5 Jahren. Ich lese seine Artikel immernoch, nicht alle aber einige. Manche haben eben kein nutzen für mich und manche schon.

Zu deiner frage: es geht um syrien. Entweder hat er keine Ahnung oder er hat eigene Interessen. Er möchte nicht das die mehr, also Muslime die nach dem fall des Regimes evtl. eine Art sharia wählen würde.
Er sagt der Assad ist gut, deswegen flüchten Millionen Menschen weg. Er benutzt vor allem gleiche Bezeichnung wie die spiegen und Bild auch, also er übernimmt die ja. Wie zB. Salafisten wahabiten Terroristen ohne eine definierung bereit zustellen. Das macht man um Angst zu schüren. Heiist was er bis jetzt anderen vorgeworfen hat macht er selber.
Er Berichtet nicht über Erfolge in Ägypten wie die sogenannten salafisten und Islamisten eine Verfassung veröffentlicht haben die sich sehen lassen kann.
Kurz gesagt, hetzte und einseitig. Wie schon gesagt die andern Themen, Super der Rest ist hetzte.
Ich bin persönlich aktiv in der Hilfe für die syrischen Flüchtlinge, egal welche Religion.
Ich war in Bisnischem Krieg als Kind, die selben Horror Szenen werden mir auch erzählt.

Ahja, Schau unter Abu Deen bei ASR, seit Jahren schreibe ich komentare, seit syrien lässt er keinen von mir durch, nur weil ich nach Quellen frage oder einer Definition, wie zb. Salafist.
Jetzt lese ich hier und verbreite es zB. Bei dawa News.net

Sorry wegen der Länge.

Antworten

Mark 4. Januar 2013 um 0:17

@Abu Deen

Warum er deiner Meinung nach „nur noch lügt“ wäre jetzt schon auch interessant. Grüße, ein ASR-Leser aber nicht -Jünger. -)

Antworten

Abu Deen 2. Januar 2013 um 8:50

Das könnte sein. Leider kann man nur abwarten. Aber sehr guter Gedanke. Das Problem ist es einfach das man in der zeit der teuschung lebt. Man kann diese Marionetten nicht einschätzten.

Ein Kompliment an ihre Seite. Sie schreiben unparteiisch. Bisher war ich bei ASR, aber er hat sich leider veraten und lügt nur noch.

Alles gute

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