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Zeitung in Abu Dhabi: Westen bereitet Terror-Invasion in Damaskus in Syrien vor / 15 Studenten mit Anschlag getötet

Im Westen werden sie als „Rebellen“ gegen das sozialistische Regime von Syriens Präsident Bashar al Assad bejubelt, doch in Wirklichkeit sind es brutale Terroristen. Jetzt schreibt die Tageszeitung Khaleej Times aus dem arabischen Abu Dhabi, wonach Terroristen 15 Studenten der Universität in Damaskus mit Granaten (mortare fire) umgebracht haben. Die englischsprachige Zeitung beruft sich auf Angaben der in der Regel sehr gut informierten syrischen Nachrichtenagentur SANA. Demnach hätten die nun getöteten Studenten und Studentinnen gerade Unterricht an der Universität von Damaskus gehabt, als sie den vom Westen finanziell, logistisch und militärisch aufgerüsteten „Rebellen“ zum Opfer gefallen seien. Derweil heißt es in arabischen Zeitungen, bereite der Westen eine Terrorinvasion in Syriens Hauptstadt Damaskus vor, mit dem Ziel den syrischen Präsidenten Bashar al Assad zu stürzen.

Der Angriff der syrischen Terroristen auf die Universität Damaskus erfolgte unter dem Dach der islamischen „Freien Syrischen Armee“ (islamic Free Syrian Armee; FSA), welche sich mit den Truppen der Assad-Regierung Kämpfe in Damaskus lieferte. In islamischen Medien ist häufig die Rede von „loyalist troops“ in Bezug auf das Militär von Assad. Neben Damaskus war auch die nördliche Stadt Irbin Ziel der kriegerischen Kämpfe.

In Bezug auf die nun ums Leben gekommenen Studenten wird der Direktor der international anerkannten syrischen Universität von Damaskus, Amer Mardini, mit den Worten zitiert: „A total of 15 students were killed in a mortar attack launched by terrorists targeting the architecture faculty“.


Die Leichensäcke der toten Studenten. Quelle: SANA.

Neben den 15 umgebrachten Studenten sind weitere sechs teils schwer verletzte Personen zu beklagten, teilte die Universität von Damaskus mit. Die syrischen Rebellen und Terrorbanden werden mehr oder weniger offen besonders von den USA, Frankreich und Großbritannien gemeinsam mit arabischen Partnern wie Katar oder Saudi-Arabien finanziert und logistisch und militärisch aufgerüstet.

Der neuerliche Anschlag war direkt auf die Uni-Cafeteria der Universität von Damaskus ausgeübt worden. Bilder davon waren im regierungsnahen TV-Sender Al Ikhbariya zu sehen, schreibt die Zeitung Khaleej Times aus Abu Dhabi. Der Fernsehsender habe auch Ärzte gezeigt, die verzweifelt versucht hätten, jungen Menschen ihre schlimmen Wunden zu versorgen. Einige der jungen Menschen – überwiegend Studenten – seien nach dem kriegerischen Terrorangriff der FSA bewusstlos gewesen. Derweil teilte die Administration von US-Präsident Barack Obama (Demokraten) mit, sie würde auch künftig die FSA unterstützten.

Die Studenten wurden in einer Cafeteria der Universität von den Terrorbanden überrascht und ermordet

Die Anzahl der Verletzten und Getöteten bestätigte mehr oder weniger das in Britannien ansässige „Syrian Observatory for Human Rights“. Der dortige Direktor, Rami Abdel Rahman sagte, dass der FSA-Terror mittlerweile unübersehbar auch die syrische Hauptstadt Damaskus heimsuche und folglich das Leben von Zivilisten nicht mehr sicher sei. Rahman sagte, der Terror müsse umgehend in Damaskus von den Rebellen eingestellt werden, auch um weitere kriegerische Auseinandersetzungen mit dem syrischen Militär zu verhindern. Besonders kritisiert die britische syrische Menschenrechtsorganisation, dass der Terror der syrischen Rebellen in Damaskus primär Zivilisten das Leben koste.

Der erneute tödliche Anschlag in Damaskus geschieht in der syrischen Hauptstadt erst zwei Monate nachdem ein FSA-Terroranschlag schon einmal 80 Zivilisten das Leben gekostet hatte. Damals hatten die Terrorbanden der syrischen Opposition mit Raketen die Aleppo Universität im Norden des Landes angegriffen. So kritisiert denn auch die syrische Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Britannien, wonach „Menschen das Recht haben sollten, sich zu bilden“. Dieses sei ein „Menschenrecht“ und „weder die Rebellen noch die Regierung sollten Bildungseinrichtungen angreifen“. Weiter sagten die Menschenrechtler: „Was wir heute an der Universität von Damaskus gesehen haben ist ein Kriegsverbrechen“.


Was vom Terror übrig bleibt: Umgefallene Stühle blutübersäht in der Cafeteria der Uni Damaskus.
Der Westen wäscht seine Hände in Unschuld, steckt aber knieftief in den Massakern drin, berichten
arabische Medien.

Dass der Westen immer stärker die Terrorbanden in Syrien unterstützt, wird auch in der Khaleej Times in Abu Dhabi bestätigt. So schrieb die Zeitung am 29. März 2013, dem christlichen Feiertag Karfreitag: „Mideast powers opposed to President Bashar al Asad have dramatically stepped up weapons supplies to Syrian rebels in coordination with the US in preperation for a push on the capital of Damascus, officials and Western militäry experts said on Wednesday“. Die Zeitung schreibt weiter, wonach sich die Lieferungen von Kriegsgerät („arms airlifts“) an die syrischen Terroristen alleine in den vergangen vier Wochen verdoppelt hätten. Allerdings beharrt Jordaniens Propagandachef („Information Minister“), Sameeh Maayatah, darauf, man unterstütze weder die Assad-Regierung noch die Rebellen. Doch erscheint das arabischen Beobachtern – die in der als gut informiert geltenden Tageszeitung Khaleej Times in Abu Dhabi nicht namentlich zitiert werden – eher als unwahrscheinlich.

Waffen werden über Jordanien und die Türkei geliefert, berichten arabische Zeitungen

Mit ähnlichen Worten wie dem Propagandachef aus Jordanien lässt sich das türkische Propaganda-Ministerium zitieren und verweist auf Worte des türkischen Außenministers, wonach man (derzeit) einer Waffenlieferung von der Türkei nach Syrien nicht zugestimmt habe. Wie windig dieses Statement ist, zeigt sich aber auch an der geäußerten Einschränkung, wonach man lediglich „offiziell“ von einer Waffenlieferung an die syrischen Terroristen nichts wisse („We have no official information to confirm such reports or claims“). Auf gut deutsch: Offiziell weiß die türkische Regierung diplomatisch nichts, doch in Wirklichkeit steckt man knietief in den Massakern in Syrien drin.

Auch die USA drucksen herum und beharren darauf, man achte angeblich peinlichst darauf, dass US-Waffenlieferungen nur in vertrauensvolle Hände kämen. Damit ließ sich beispielsweise vor vier Wochen der US Sekretary of State, also der neue US-Außenminister, John Kerry, beim letzten Treffen syrischer Oppositioneller in Italien zitieren. Nur: Das hatten die Amerikaner als sie Saddam Hussein im Irak gegen den Iran aufrüsteten auch schon mal gesagt. Ähnlich sah es in Afghanistan aus, als die Amerikaner mit Milliarden Dollar und Kriegsgerät die wahnsinnigen Taliban im Kampf gegen die Sowjet-Besatzer aus Russland aufrüsteten. Heute kämpfen die USA gegen die Taliban und der Krieg dürfte schon über 100 Mrd. Euro westliche Steuerzahler – auch aus Deutschland – gekostet haben. Hinzu kommen über 50 deutsche Bundeswehrsoldaten die im Kampf gegen die Taliban in den vergangenen Jahren umkamen.

Neben der Türkei zeig sich immer stärker auch Jordanien als Hauptliefer-Route für die Waffen an die syrischen Terrorbanden, schreibt die in Abu Dhabi beheimatete Tageszeitung Khaleej Times am Freitag den 29. März 2013 (S. 5). Unter den Waffen seien, so die Zeitung „more powerful , Croatian-made anti-tank guns und rockets“. Die Lieferungen beruhten vor allem auf einem „masterplan“ (des Westens in Verbindung mit arabischen Staaten) nun Damaskus terroristisch einzunehmen. Dabei sei es „the idea, that the rebels now have the necessary… to advance from diferent fronts – north from Turkey and south from Jordan – to close in on Damascus to unseat Assad“.

Damit agieren sowohl arabische Staaten wie der Westen außerhalb jeglichen Völkerrechts. Denn es gibt keine offizielle durch die UNO gedeckte und abgesegnete Militäroperation in Syrien. Besonders die USA zeigen damit einmal mehr, dass sie das Völkerrecht immer nur dann anwenden, wenn es ihren eigenen Interessen dient. Syrien ist eine der letzten von den USA unabhängigen Nationen im Nahen Osten. Wenn Syrien fällt, ziehen die USA gleichzeitig die geopolitische Schlinge um den auserkorenen Erzfeind Iran immer enger. Denn Syrien – eines der wichtigsten Ölförderländer Welt -ist gleichzeitig eines der wichtigsten verbündeten Länder Irans. Weitere FOTOS von SANA, der syrischen Nachrichtenagentur, HIER klicken.



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