Skip to main content
Sonntag, 21. April 2019

Krieg Ukraine: Putschisten-Regierung erschießt 5 Russen / Russland will Friedenstruppen

Nachdem Scharfschützen der völkerrechtlich illegal an die Macht geputschten neue Regierung der Ukraine fünf Russen erschossen haben, spitzt sich die Lage in der Ukraine, aber auch an der Grenze zu Russland, weiter zu. Russlands Präsident Vladimir Putin bezeichnete die Tötungen der Russen in der Ukraine als schweres Verbrechen. Beobachter sehen den Kompromiss zur Ukraine in Genf als gescheitert an.

Derweil haben nun russische Senatoren, Mitglieder des russischen Föderationsrates, vorgeschlagen, in die Region der Ost-Ukraine Truppen zu schicken, welche als „Friedenstruppen“ agieren sollten – also eine Art UNO-Blauhelme. Einer der russischen Senatoren, welcher dies fordert, ist Valery Shnyakin, berichtet die russische bekannte Zeitung „Iswestija“. Sie zitiert den russischen Senator mit den Worten:

„Wir müssen dringend an den Verhandlungstisch – Russland, die USA, die EU und die Ukraine und dafür sorgen, dass es ein süd-östliches Friedenskontingent in der Ost-Ukraine gibt“.

Nach derzeitigem Plan möchten mehrere russische Senatoren das Thema Friedenstruppen in der Ost-Ukraine am 29. April im russischen Bundesrat, dem parlamentarischen Bindeglied zwischen den Ländern der russischen Föderation, weiter diskutieren. Voraussetzung hierfür sei, dass die Putschisten-Regierung der Ukraine, die durch keine demokratischen Wahlen legitimiert ist, nicht weiter Scharfschützen gegen russische Bürger einsetze, welche in der Ukraine lebten.

Derzeit geht der russische Senator Valery Shnyakin davon aus, wonach sich die politische Lage in der Ukraine bis zur dortigen offiziellen Präsidentschaftswahl Mitte Mai 2014 weiter zuspitze – mit Toten und Verwundeten. Eine Wahl des ukrainischen Parlaments hat die gewaltsam an die Macht geputschte Regierung der Ukraine nicht festgesetzt.

Bislang teilte das ukrainische Putschisten-Innenministerium mit, man gehe von drei bis fünf am Donnerstag erschossenen russischen „Separatisten“, beziehungsweise „Terroristen“ aus. So bezeichnet die ukrainische Putschisten-Regierung, welche vom Westen militärisch, finanziell, politisch und medial gestützt wird, russische Bürger der Ukraine, die eine Unabhängigkeit der Ost-Ukraine von der umstrittenen und nicht demokratisch gewählten Zentral-Regierung der Ukraine wünschen.

Absurd: Die gleichen Leute, die sich selbst durch Terrorismus gegen die umstrittene Regierung des verjagten ehemaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Fjodorowitsch Janukowitsch an die Macht geputscht haben und dabei zehn ukrainische Polizisten erschossen haben, bezeichnen nun Menschen, die Freiheit und Unabhängigkeit von der illegal an die Macht geputschten ukrainischen Zentralregierung wünschen, als „Terroristen“.

Zu Wort meldete sich bislang auch der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Er sagte, wonach Russland auf die Lage im Osten der Ukraine reagieren müsse. Derweil agiert der ukrainische nicht demokratisch gewählte „Präsident“, Alexander Turchinov, weiter als oberster Kriegspropagandist. Er forderte „die Ukrainer“ auf, die „Anti-Terror-Operation“ weiter zu verfolgen. Zudem forderte er von Russland, diese müsse ihre Truppen von der ukrainischen Grenze zurückziehen. Die deutsche Bundesregierung der CDU/CSU und SPD unterstützt die militärischen Operationen gegen die Russen in der Ost-Ukraine. Das könnte Sie auch interessieren: „Russland angelogen: Gabriele Krone-Schmalz und Klaus von Dohnanyi attackieren Westen in Anne Will Talk“



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Freitag, 12. April 2019

Kamera im USB-Stick

Wikileaks US Botschaften Einkaufsliste anlässlich der Verhaftung von Julian Assange

Anlässlich der Verhaftung von Julian Assange, des „australischen politischen Aktivisten, investigativen Journalisten, ehemaligem Computerhackers, Programmierers und Sprechers der Enthüllungsplattform WikiLeaks“ (O-Ton Wikipedia Deutschland) publizieren wir hier die letzte Pressemeldung, welche Wikileaks im Dezember 2018 auf seiner deutschen Plattform publizierte. Assange hatte sieben lange Jahre seines Lebens geopfert, um für sein Projekt, die maximale Transparenz auf Regierungsebene über die Enthüllungsplattform Wikileaks […]

Sonntag, 07. April 2019

Deutsch Ostafrika

Ehemalige deutsche Kolonie Ruanda – 800.000 Menschen wurden 1994 ermordet

Es ist einer der schlimmsten Völkermorde auf dem afrikanischen Kontinent: Jener, den fanatische Hutu 1994 an rund 800.000 Menschen in Ruanda, einer ehemaligen deutschen Kolonie (Deutsch-Ostafrika) begangen haben sollen. Noch heute erinnert man sich beispielsweise in der Ortschaft Mabare an den April 1994. Es war der Beginn vor der langen Regenzeit. Die Berghänge, schreibt Al Jazeera auf seinem Onlineportal aljazeera.com, hätten […]

Montag, 25. März 2019

Israel lässt Ayman Nasser seit 30 Jahren regelmäßig im Gefängnis schmoren

Amnesty International berichtet, wonach am 10. März 2019 ein israelische Militärgericht in den besetzten palästinensischen Gebieten eine Haftverlängerung für den NGO-Mitarbeiter Ayman Nasser angeordnet habe. Die Haft gegen Ayman Nasser werde um lange weitere sechs Monate aufgestockt. Die Haft setzt eine lange Kette von vorherigen Verhaftungen des Menschenrechtlers in den vergangenen 25 Jahre fort. Amnesty moniert, dass der NGO-Mitarbeiter bereits […]

Donnerstag, 24. Januar 2019

Israel schickt Beduine Sayyah Abu Mdeighim al-Turi 10 Monate ins Gefängnis

In einer Urgent Action teilt Amnesty International (AI) mit, wonach am 25. Dezember 2018 Scheich Sayyah Abu Mdeighim al-Turi eine zehnmonatige Haftstrafe in Israel habe antreten müssen. Amnesty schreibt zu dem Gerichtsurteil, dieses sei auf Grund der Tatsache gefällt worden, da der Verurteilte seine Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit für ein Beduinendorf wahrgenommen habe. Sayyah Abu Mdeighim al-Turi büße seine Haftstrafe derzeit […]

Mittwoch, 16. Januar 2019

Prozess, Alfamir Castillo

Schüsse auf Aktivistin in Kolumbien wegen Armee-Mordvorwürfen

Am 11. Januar 2019 hätten zwei Unbekannte in der Gemeinde Pradera im Süden von Kolumbien auf das Auto der Aktivistin Alfamir Castillo geschossen. Der Täter habe von einem Motorrad aus geschossen. Das berichtet nun Amnesty International Deutschland. Das Anschlags-Opfer sei in Begleitung ihres Mannes und zweier LeibwächterInnen gewesen, welche von der „Behörde für Schutzmaßnahmen“, der „Unidad Nacional de Protección“ gestellt […]

Samstag, 08. Dezember 2018

Wegen Land

Kolumbien – Menschenrechtsverteidiger Enrique Cabezas mit Mord bedroht

Amnesty International teilt in einer Urgent Action mit, wonach Enrique Cabezas, der Leiter der „Kollektivs Afro-Kolumbianischer Gemeinschaften“ in Curvaradó im Departamento Chocó im Westen Kolumbiens bedroht werde. Auch Morddrohungen stünden im Raum. Grund: Er setze sich für die Landrechte einiger kolumbianischen Gemeinden ein. Zudem kämpfe er für das Recht der dort lebenden Menschen sich aus einem seit Jahren bestehenden bewaffneten […]