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Mittwoch, 20. März 2019

Israel tötet vier Jungen am Gaza Strand, die Ball spielten

Der Krieg Israels gegen die Palästinenser wird immer brutaler und rücksichtsloser: Jetzt tötete die Kriegsmaschinerie Israels am Gaza-Strand vier Brüder, fußballspielende Jungen, mit Raketenangriffen. Die vier Brüder hatte die Mutter widerwillig am Gaza Strand für ein paar Stunden Fußball spielen lassen. Die Hamas versucht derzeit durch einen Raketenbeschuss auf Israel die 8-Jährige Blockade des Gaza durch Israel gewaltsam zu beenden – allerdings sind das stumpfe Waffen. Israel ist kriegerisch haushoch überlegen – wie der Tod der vier Jungen zeigt.

Obwohl Israel behauptet mit seiner Drohnen-Technologie angeblich „zielgenau töten“ zu können, um zivile Opfer gering zu halten, scheint das nicht viel mehr als Kriegspropaganda Israels zu sein: Denn die weitaus meisten durch israelische Bomben- und Raketenangriffe im Gazastreifen Getötete sind Zivilisten – rund 230 mittlerweile:

Während in deutschen TV-Sendern wie ARD oder ZDF nach wie vor der Mantel des Schweigens über die großen Leiden der zivilen Bevölkerung im Gazastreifen geworfen wird und man kaum etwas von den Kriegsopfern in den deutschen Öffentlich-Rechtlichen Sendern mitbekommt, berichtet der US-Nachrichtensender CNN ausführlich über die Opfer im Gazastreifen.

So reagierte die Mutter der vier am Strand von Israel getöteten palästinensischen Jungen auf CNN zerstört und weinte. Der Vater, ein blinder Mann, sagte, er habe das Gefühl, die Welt bleibe stehen. Tausende Palästinenser nahmen nun an den ersten Beerdigungszeremonien im Gaza Streifen teil. Die vier getöteten Jungen entstammen einer armen Fischerfamilie.

Die New York Times schreibt über die Tötungen der Jungen: „Als die Jungen an und um einen Bootssteg in der späten Nachmittagssonne spielten, schlug eine Explosion in der Nähe einer Hütte ein. Ein Junge wurde sofort getötet. Die anderen liefen. Es gab eine zweite Explosion, und drei weitere Leichen bedeckten den Sand. Einer wurde verkohlt, einem fehlt ein Bein, und ein anderer lag regungslos, sein Lockenkopf intakt, die Beine in unnatürlichen Winkeln gespreizt. Das israelische Militär bestätigte später, dass es den Kriegsangriff gegen die Hamas richtete“. Den Tod der Jungen umschrieb Israel als „ein tragisches Ergebnis.“

Weiter schreibt die New York Times: „Die Morde zeigen immer mehr die Problematik um die 1,7 Millionen Bewohner des Gazastreifens, welche zwischen die mächtige Militärmaschine Israels und den Militanten der Hamas und ihrer verbundenen Unternehmen geraten, welche Raketen auf Israel abfeuern mit wenig Rücksicht, wie die Reaktion (Israels) die Menschen, die im Gaza gefangen sind, aussieht. Praktisch sind die Menschen im Gaza durch die Grenzkontrollen Israels zunehmend eingesperrt. Ägypten versucht zu vermitteln. Die meisten Menschen in Gaza haben nichts mit dem immerwährenden Konflikt zu tun, können ihm nicht entkommen“.

Ein Hamas-Sprecher, Sami Abu Zhuri, forderte Ban Ki-Moon, den UNO-Generalsekretär, in einem auf dem Guardian veröffentlichten Video auf, wonach sich die UNO klar gegen die Tötungen von Kindern unter den Palästinensern positionieren solle. Aus Sicht der Hamas seien Tötungen von Kindern durch Israels Luftwaffe ein „klarer Verstoß des internationalen Rechts“. Man müsse nun diskutieren ob man solche Dinge „vor den Internationalen Strafgerichtshof“ (in Den Haag) bringe.

Der Wirtschaftsminister von Israel erklärte auf CNN am Donnerstagvormittag kühl, er könne kein Mitleid mit der betroffenen palästinensischen Familie fühlen, diese hätte ihre vier Jungs angeblich als Kriegs-Schutzschild an den Strand geschickt.
Doch: In der New York Times las sich das anders. Dort berichtete der Reporter, dass die Familie ihre vier Jungs neun lange Tage eingesperrt gehabt habe und die Jungs endlich einmal wieder raus gewollt hätten:

Der Strand, so habe man gedacht, sei ein sicherer Ort vor israelischen Angriffen. 100 Meter von den Tötungen der Jungs entfernt liegt ein Hotel, in dem zahlreiche Journalisten untergebracht sind – unter anderem vom amerikanischen TV-Sender ABC. Deshalb gibt es mehrere Videos, welche die Tötungen der vier Jungen dokumentieren und zeigen: Es war den israelischen Militärs scheinbar egal, die vier Jungen zu töten. Denn obwohl schon ein Junge tot am Strand lag, wurde kurz darauf eine zweite Bombe gezündet. Sie tötete die anderen drei Jungen.

Mittlerweile sind fast 230 Palästinenser durch die israelischen Angriffe getötet worden. Dem steht ein durch die Hamas-Raketen getöteter Israeli gegenüber. Zum Youtube-Video von ABC: http://youtu.be/c4wbRIIDZaQ



Kommentare (1)


Hassan Mohsen 17. Juli 2014 um 14:00

Guten Tag!

„…Obwohl Israel behauptet mit seiner Drohnen-Technologie angeblich „zielgenau töten“ zu können, um zivile Opfer gering zu halten…“
Das ist keine Behauptung, Israel ist in der Lage „zielgenau“ zu töten und Israel tötet auch „zielgenau“. Israel ist illegal und tötet seit seiner illegalen Staatsgründung. Zivilie Opfer werden nicht nur von Israel in kaufgenommen, Israel tötet gezielt die Zivilbevölkerung von Gaza.

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