Skip to main content

Russland: Importverbot Süßwaren aus Ukraine / Ukrainischer Präsident mit Schokoladen-Imperium betroffen?

Ausgerechnet jetzt, da sich Russland und die Europäische Union sowie die USA im Rahmen des Versuchs eines Friedensabkommens für die Ukraine näher kommen, wird bekannt: Russland reagiert auf den Terror von Wirtschaftssanktionen gegen Russland, beschlossen durch die EU – angefeuert durch Deutschland unter Führung der CDU und SPD – nun seinerseits mit Gegenmaßnahmen:

Bestimmte ukrainische Schokolade darf nicht mehr nach Russland importiert werden. Ausgerechnet. Denn der ukrainische Staatschef Pedro Poroschenko machte sein Milliarden-Vermögen mit der Produktion von Schokolade. 40% des Umsatzes seines Firmen-Konglomerats Roshen erwirtschaftet er in der Russischen Föderation:

Angeblich hätten russische Behörden, heißt es nun, „Unregelmäßigkeiten“ in der Herstellung von Schokolade beim Produkt „Conti“ – auch bekannt als „Konti“, beziehungsweise КОНТИ – entdeckt. Ebenfalls vom Importverbot betroffen sei die ukrainische Firma „AVK“.

Deshalb habe man nun entschieden, die Einfuhr ukrainischer Schokolade ab Freitag den 5. September 2014 auf das Gebiet der Russischen Föderation zu verbieten. Derzeit ist noch nicht klar, ob es sich nur um Schokolade handelt, oder um sämtliche Süßwaren aus der Ukraine. Letzteres lässt ein Bericht der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti vermuten.

Ukrainische Präsident wurde mit Schokolade Milliardär

Bislang völlig unklar ist, wem die vom Importverbot betroffenen ukrainischen Schokoladen-Unternehmen tatsächlich gehören. Heikel ist jedenfalls: Eines der beiden betroffenen Unternehmen – Konti – hat seinen Hauptsitz nach Recherchen des Antikriegsportals kriegsberichterstattung.com ausgerechnet in Donetsk. Das ist die Hochburg der russisch-stämmigen Separatisten.

Viele fragen sich nun: Hat diese Firma möglicherwiese in irgendeiner Weise etwas mit dem Schokoladen-Imperium des derzeitigen ukrainischen Präsidenten Pedro Poroschenko zu tun oder ist es umgekehrt: ist der Inhaber ein Föderer der russisch-stämmigen Separatisten und möchte Russlands Präsident Vladimir Putin hier ein Zeichen für die Friedensbemühungen setzen?

Fakt ist, dass der ukrainische Präsident Pedro Poroschenko, der als Milliardär gilt, sein Vermögen mit Süßwarenfabriken machte. Den Grundstein legte er hierfür in den 1990er Jahren: Im Handel mit Kakaobohnen verdiente er so viel Geld, dass er sich mehrere Süßwarenfabriken zulegte und diese zum Konzern Roshen fusioniert. Im Jahr 2013 erwirtschaftete Poroschenkos Süßwaren-Imperium 40 Prozent des Umsatzes in Russland, beziehungsweise der russischen Föderation. Insgesamt habe man, sagt die Unternehmensgruppe, im Jahr 2013 insgesamt 450.000 Tonnen Konfekt produziert.

Im Firmenporträt steht: „Under its own ‘sweet quality mark’ ROSHEN produces around 320 kinds of perfect quality confectionery products (chocolate and jelly sweets, caramel, chocolate, biscuits, wafers, sponge cakes, swiss rolls and cakes). The total volume of production reaches 450 thousand tons per year.“

Die wichtigsten Exportländer von Roshen seien neben Russland: Kazakhstan, Uzbekistan, Kyrgyzstan, Azerbaijan, Armenia, Moldova, Estonia, Latvia, Lithuania, USA, Canada oder Israel.

Deshalb darf davon ausgegangen werden, dass der ukrainische Präsident vom Importverbot von Süßwaren nach Russland nun besonders hart betroffen sein dürfte. Betriebswirtschaftlich bedeutet ein so hartes Importverbot in aller Regel ohne umfangreiche Hilfe durch Banken das Aus einer Firma.

Bonbenetti, AMERICANA – alles Schokolade aus der Ukraine

Denn eines dürfte klar sein: In der Europäischen Union, besonders in Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz, dürfte der Appetit nach ukrainischer Schokolade sich in Grenzen halten. Hier haben Firmen wie Ritter Sport, Milka oder Lindt sich in Jahrzehnten eine Marktmacht aufgebaut, die auch ein von westlichen Politikern hofierter ukrainischer Präsident sicherlich nicht ändern wird können.

In die EU exportieren Firmen des ukrainischen Präsidenten unter anderem die folgenden Süßwarenprodukte: BONETTI LEGEND Milk Chocolate with Almond Pieces, BONBONETTI LEGEND Dark Chocolate with Cranberry Pieces, BONBONETTI LEGEND Dark Chocolate with Apricot Pieces oder BONBONETTI LEGEND Dark Chocolate with Raspberry Pieces.

Weitere Schokoladenprodukte des ukrainischen Präsidenten sind: BONBONETTI LEGEND Dark Chocolate with 70% Cocoa, TIBI Classic Dark, TIBI Classic Milk, AMERICANA Milk, AMERICANA Hazelnut, AMERICANA with Truffle Crème, AMERICANA Strawberry Crème oder BONBONETTI Marzipan Bar.

Urkraine darf kaum Agrarprodukte nach Russland exportieren / Land steht am Abgrund

Bereits in den vergangenen Monaten hatte Russland den Import von ukrainischem Obst, Gemüse, Fisch sowie Saft verboten. Hinzukommen Importverbote von ukrainische Pflanzenerzeugnisse, aber auch von Reisegepäck oder Paketen, zudem für alle Milchprodukte (Butter, Käse), Soja, Sonnenblumen- und Maismehl. Darüber hinaus gibt es Verbote des Exports von Schweinefleisch oder Speisekartoffeln aus der Ukraine nach Russland.

Die russische Lebensmittelaufsichtsbehörde teilte in diesem Zusammenhang folgendes mit: „Der Föderalen Dienst Russlands, welcher für die Aufsicht zum Schutze der Verbraucherrechte und der Menschenwohlfahrt zuständig ist, stellte in einer Studie fest: im Rahmen der Aufsichtspflicht für den Verkehr mit Lebensmitteln, konkret Süßwaren, wurden für die Firmen, JSC“ PO „Conti“ sowie der Firma „AVK“ (Ukraine) Verstöße gegen die Anforderungen der Rechtsvorschriften im Bereich des Verbraucherschutzes festgestellt“.

Deshalb sehe man sich gezwungen, den Import dieser ukrainischen Produkte in die Russischen Föderation zu verbieten. Unterm Strich bedeuten die neuen Exportverbote nach Russland für die Ukraine: Das Land dürfte wirtschaftlich Dank des von der EU begonnen Sanktions-Terrors gegen Russland immer mehr in einen wirtschaftlichen Ruin getrieben werden.

Ukrainisches Militär brachte 2.000 Zivilisten um / Menschen werden Arme, Beine amputiert

Bis heute ist nicht eindeutig bewiesen, dass Russland überhaupt in den Bürgerkrieg in der Ukraine verwickelt ist. Dafür gibt es Belege, dass bereits über 2.000 Zivilisten von den ukrainischen Militärs umgebracht wurden. Hinzu kommen Tausende schwer Verletzte:

Erst am Donnerstag zeigte CNN eine 65-Jährige Ukrainerin. Ihr musste nach einem Granaten-Anschlag durch das ukrainische Militärs ein Arm und Bein amputiert werden. Solchen Kriegsopfern kommt der Westen nicht zu Hilfe. Stattdessen werden ukrainische Soldaten in deutschen Kliniken versorgt – für den Krieg in der Ukraine. Bekannt ist zudem, dass der amerikanische Militär-Geheimdienst CIA in den Ukraine-Konflikt auch militärisch involviert ist.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Sonntag, 24. April 2022

Fake News, aber schöne

Ukraines Präsident Zelensky ‚covers‘ Endless love Song mit Ehefrau Olena Selenska

Er war zu schön, um wahr zu sein: Der Song „Endless love“, angeblich in einer Cover-Version von Ukraines Präsident Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj, in Mitteleuropa bekannt als Wolodimir Selenski, beziehungsweise Volodymyr Zelensky soll mit seiner Ehefrau, der Sängerin Olena Selenska, den wunderbaren Liebessong „Endless love“ gecovert haben. Man nahm natürlich an, dass der Song schon vor Jahren von ihm gecovert wurde. […]

Freitag, 04. März 2022

Kriege & Lügen

Flugverbotszone NATO in Ukraine hieß 26.000 Bombenangriffe der NATO auf Libyen

Kommentar – War da was? Flugverbotszone? Kennen wir das nicht irgendwoher? Ja: Wir erinnern uns an das Jahr 2011 zurück. Damals stellte der Westen mit seinem „Verteidigungsbündnis“ vor dem UN-Sicherheitsrat schon einmal einen Antrag eine angebliche „Flugverbotszone“ einrichten zu wollen. Nur nicht über der Ukraine, sondern in Libyen. Man überzeugte damals, vor zehn Jahren, den UN-Sicherheitsrat, also auch Russland und […]

Dienstag, 01. März 2022

Krieg

Amnesty International kritisiert russische Invasion der Ukraine scharf: Menschenrechte und Menschenleben gefährdet

Die weltweit tätige Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert scharf den Angriffskrieg des Putin-Regimes, das seit gut 20 Russland regiert. So schreibt Amnesty International: Nachdem Russland begonnen habe, „die gesamte Ukraine anzugreifen“ rufe die größte Menschenrechtsorganisation der Welt „zur unbedingten Einhaltung der internationalen Menschenrechtsnormen und des humanitären Völkerrechts auf“. „Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Nach wochenlanger Eskalation hat eine russische Invasion […]

Dienstag, 01. März 2022

Trumpf

Nicola Leibinger-Kammüller zur Ukraine Krise: „allzu oft beiseite geschaut“

Die schwäbische Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller hat auf ihrem LinkedIn-Kanal sich zur aktuellen Ukraine-Krise geäußert. Wir geben ihre mahnende und weitblickende Stellungnahme ungekürzt zur Kenntnis: „Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei TRUMPF wir alle sehen an den Bildschirmen seit letzter Woche dramatische Bilder aus dem Osten Europas. Panzer und schwere Artillerie rollen auf den Straßen. Autoschlangen mit Zivilisten bewegen sich aus der […]

Dienstag, 07. September 2021

Terror

Taliban geben Afghanistan neuen Namen ‚Islamisches Emirat Afghanistan‘

Die muslimisch-terroristische Organisation der Taliban haben die Bildung einer neuen „Charakter“-Regierung in Afghanistan angekündigt. Nach Angaben des US-Polizeidienstes FBI handele es sich beim Taliban Regierungsanführer um einen Terroristen. Die Bildung einer Regierung unter der militanten Taliban Terror-Gruppe hatte sich zuvor verzögert. Sie soll zweimal versucht haben, eine neue Regierung zu bilden, nachdem sie mit Terroranschlägen und Terrorgewalt die alte Regierung […]

Samstag, 21. August 2021

Justiz

Forensischen Psychiatrie Münsterlingen in der Kritik wegen Psychopharmaka-Depotspritzen bei Gefangenen

Folter Psychatrien Kommentar – Ein Whistleblower:in der Forensische Abteilung der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen im Schweizerischen Kanton Thurgau ist Anlass dieser Berichterstattung. Demnach würden von Gerichten in die Psychiatrie Münsterlingen eingewiesene Straftäter angeblich mit Dreimonats-Psychopharmaka-Spritzen so ruhig gestellt, dass sie teils wie „Zombies“ tagelang dort herumliefen. Die Psychopharmaka-Orgien würden angeblich recht pauschal an den derzeit rund 30 Straftätern stattfinden, welche dort […]

Du kannst das Setzen nicht funktionaler Cookies hiermit unterbinden. Hier klicken um dich auszutragen.
Translate »