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Freitag, 22. Februar 2019

Russland: Importverbot Süßwaren aus Ukraine / Ukrainischer Präsident mit Schokoladen-Imperium betroffen?

Ausgerechnet jetzt, da sich Russland und die Europäische Union sowie die USA im Rahmen des Versuchs eines Friedensabkommens für die Ukraine näher kommen, wird bekannt: Russland reagiert auf den Terror von Wirtschaftssanktionen gegen Russland, beschlossen durch die EU – angefeuert durch Deutschland unter Führung der CDU und SPD – nun seinerseits mit Gegenmaßnahmen:

Bestimmte ukrainische Schokolade darf nicht mehr nach Russland importiert werden. Ausgerechnet. Denn der ukrainische Staatschef Pedro Poroschenko machte sein Milliarden-Vermögen mit der Produktion von Schokolade. 40% des Umsatzes seines Firmen-Konglomerats Roshen erwirtschaftet er in der Russischen Föderation:

Angeblich hätten russische Behörden, heißt es nun, „Unregelmäßigkeiten“ in der Herstellung von Schokolade beim Produkt „Conti“ – auch bekannt als „Konti“, beziehungsweise КОНТИ – entdeckt. Ebenfalls vom Importverbot betroffen sei die ukrainische Firma „AVK“.

Deshalb habe man nun entschieden, die Einfuhr ukrainischer Schokolade ab Freitag den 5. September 2014 auf das Gebiet der Russischen Föderation zu verbieten. Derzeit ist noch nicht klar, ob es sich nur um Schokolade handelt, oder um sämtliche Süßwaren aus der Ukraine. Letzteres lässt ein Bericht der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti vermuten.

Ukrainische Präsident wurde mit Schokolade Milliardär

Bislang völlig unklar ist, wem die vom Importverbot betroffenen ukrainischen Schokoladen-Unternehmen tatsächlich gehören. Heikel ist jedenfalls: Eines der beiden betroffenen Unternehmen – Konti – hat seinen Hauptsitz nach Recherchen des Antikriegsportals kriegsberichterstattung.com ausgerechnet in Donetsk. Das ist die Hochburg der russisch-stämmigen Separatisten.

Viele fragen sich nun: Hat diese Firma möglicherwiese in irgendeiner Weise etwas mit dem Schokoladen-Imperium des derzeitigen ukrainischen Präsidenten Pedro Poroschenko zu tun oder ist es umgekehrt: ist der Inhaber ein Föderer der russisch-stämmigen Separatisten und möchte Russlands Präsident Vladimir Putin hier ein Zeichen für die Friedensbemühungen setzen?

Fakt ist, dass der ukrainische Präsident Pedro Poroschenko, der als Milliardär gilt, sein Vermögen mit Süßwarenfabriken machte. Den Grundstein legte er hierfür in den 1990er Jahren: Im Handel mit Kakaobohnen verdiente er so viel Geld, dass er sich mehrere Süßwarenfabriken zulegte und diese zum Konzern Roshen fusioniert. Im Jahr 2013 erwirtschaftete Poroschenkos Süßwaren-Imperium 40 Prozent des Umsatzes in Russland, beziehungsweise der russischen Föderation. Insgesamt habe man, sagt die Unternehmensgruppe, im Jahr 2013 insgesamt 450.000 Tonnen Konfekt produziert.

Im Firmenporträt steht: „Under its own ‘sweet quality mark’ ROSHEN produces around 320 kinds of perfect quality confectionery products (chocolate and jelly sweets, caramel, chocolate, biscuits, wafers, sponge cakes, swiss rolls and cakes). The total volume of production reaches 450 thousand tons per year.“

Die wichtigsten Exportländer von Roshen seien neben Russland: Kazakhstan, Uzbekistan, Kyrgyzstan, Azerbaijan, Armenia, Moldova, Estonia, Latvia, Lithuania, USA, Canada oder Israel.

Deshalb darf davon ausgegangen werden, dass der ukrainische Präsident vom Importverbot von Süßwaren nach Russland nun besonders hart betroffen sein dürfte. Betriebswirtschaftlich bedeutet ein so hartes Importverbot in aller Regel ohne umfangreiche Hilfe durch Banken das Aus einer Firma.

Bonbenetti, AMERICANA – alles Schokolade aus der Ukraine

Denn eines dürfte klar sein: In der Europäischen Union, besonders in Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz, dürfte der Appetit nach ukrainischer Schokolade sich in Grenzen halten. Hier haben Firmen wie Ritter Sport, Milka oder Lindt sich in Jahrzehnten eine Marktmacht aufgebaut, die auch ein von westlichen Politikern hofierter ukrainischer Präsident sicherlich nicht ändern wird können.

In die EU exportieren Firmen des ukrainischen Präsidenten unter anderem die folgenden Süßwarenprodukte: BONETTI LEGEND Milk Chocolate with Almond Pieces, BONBONETTI LEGEND Dark Chocolate with Cranberry Pieces, BONBONETTI LEGEND Dark Chocolate with Apricot Pieces oder BONBONETTI LEGEND Dark Chocolate with Raspberry Pieces.

Weitere Schokoladenprodukte des ukrainischen Präsidenten sind: BONBONETTI LEGEND Dark Chocolate with 70% Cocoa, TIBI Classic Dark, TIBI Classic Milk, AMERICANA Milk, AMERICANA Hazelnut, AMERICANA with Truffle Crème, AMERICANA Strawberry Crème oder BONBONETTI Marzipan Bar.

Urkraine darf kaum Agrarprodukte nach Russland exportieren / Land steht am Abgrund

Bereits in den vergangenen Monaten hatte Russland den Import von ukrainischem Obst, Gemüse, Fisch sowie Saft verboten. Hinzukommen Importverbote von ukrainische Pflanzenerzeugnisse, aber auch von Reisegepäck oder Paketen, zudem für alle Milchprodukte (Butter, Käse), Soja, Sonnenblumen- und Maismehl. Darüber hinaus gibt es Verbote des Exports von Schweinefleisch oder Speisekartoffeln aus der Ukraine nach Russland.

Die russische Lebensmittelaufsichtsbehörde teilte in diesem Zusammenhang folgendes mit: „Der Föderalen Dienst Russlands, welcher für die Aufsicht zum Schutze der Verbraucherrechte und der Menschenwohlfahrt zuständig ist, stellte in einer Studie fest: im Rahmen der Aufsichtspflicht für den Verkehr mit Lebensmitteln, konkret Süßwaren, wurden für die Firmen, JSC“ PO „Conti“ sowie der Firma „AVK“ (Ukraine) Verstöße gegen die Anforderungen der Rechtsvorschriften im Bereich des Verbraucherschutzes festgestellt“.

Deshalb sehe man sich gezwungen, den Import dieser ukrainischen Produkte in die Russischen Föderation zu verbieten. Unterm Strich bedeuten die neuen Exportverbote nach Russland für die Ukraine: Das Land dürfte wirtschaftlich Dank des von der EU begonnen Sanktions-Terrors gegen Russland immer mehr in einen wirtschaftlichen Ruin getrieben werden.

Ukrainisches Militär brachte 2.000 Zivilisten um / Menschen werden Arme, Beine amputiert

Bis heute ist nicht eindeutig bewiesen, dass Russland überhaupt in den Bürgerkrieg in der Ukraine verwickelt ist. Dafür gibt es Belege, dass bereits über 2.000 Zivilisten von den ukrainischen Militärs umgebracht wurden. Hinzu kommen Tausende schwer Verletzte:

Erst am Donnerstag zeigte CNN eine 65-Jährige Ukrainerin. Ihr musste nach einem Granaten-Anschlag durch das ukrainische Militärs ein Arm und Bein amputiert werden. Solchen Kriegsopfern kommt der Westen nicht zu Hilfe. Stattdessen werden ukrainische Soldaten in deutschen Kliniken versorgt – für den Krieg in der Ukraine. Bekannt ist zudem, dass der amerikanische Militär-Geheimdienst CIA in den Ukraine-Konflikt auch militärisch involviert ist.



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