Skip to main content
Freitag, 20. September 2019

EU zahlt an Ukraine Millionen für Flüchtlings-Ghettos / Uno-Flüchtlingswerk UNHCR schlägt Alarm

Die Europäische Union (EU) bezahlt der Kiewer Regierung viele Millionen Euro dafür, dass sie Flüchtlinge gefangen nimmt und in Ghettos interniert und zwar in sogenannten Flüchtlings-Gefängnissen.

Angeblich habe die Kiewer Zentralregierung den EU-Ländern angeboten, Flüchtlinge, welche beispielsweise Länder wie Polen, Rumänien oder Deutschland nicht mehr haben wollten, in Ghettos zu internieren. Das berichten zahlreiche Medien. In der Ukraine sollen die Flüchtlinge unter erbärmlichsten Bedingungen von der ukrainischen Regierung gefangen gehalten werden:

Doch damit nicht genug: Angeblich hätten von der Europäischen Union bezahlte ukrainische Sicherheitskräfte in unzähligen Fällen Gefangene auch übel misshandelt. In den meisten Fällen handele es sich um Flüchtlinge, welche von EU-Ländern abgeschoben worden seien. Besonders abschiebefreudig seien beispielsweise Ungarn oder die Slowakei.

Die meisten Flüchtlinge – Asylantrags-Steller – derer sich die EU entledigen wolle, stammten aus armen Bürgerkriegsländern wie Somalia oder Afghanistan, berichten übereinstimmend das wöchentliche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL sowie die ARD-Sendung „Report Mainz“.

Die Ukraine hat eine unrühmliche Geschichte beim Thema Flüchtlingspolitik. Bereits im Jahr 2010 hatte schon einmal die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Missstände in ukrainischen Internierungslagern für Migranten angeprangert:

Im Jahr 2012 kam es schließlich sogar zu Hungerstreiks von misshandelten somalischen Flüchtlingen in der Ukraine. Einigkeit besteht darüber, dass sich die Zustände in von der EU bezahlten ukrainischen Flüchtlings-Gefängnissen nicht verbessert, sondern eher verschlechtert haben.

Außerdem sagte das UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR („United Nations High Commissioner for Refugees“), die ukrainischen Internierungs-Lager für Flüchtlinge verstießen „gegen internationales Recht“ und müssten abgeschafft werden. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingskommissars nimmt weltweit kein Land so viele Flüchtlinge als Asylanten auf, wie Deutschland – selbst die USA nicht (Grafik).



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Freitag, 06. September 2019

Vertreiber

Diktator Robert Mugabe, Schlächter der Weißen, ist in Simbabwe mit 95 gestorben

Simbabwes Diktator, Robert Mugabe, ist tot. Er starb mit 95 Jahren in seinem Heimatland. Er galt für viele Schwarze als Ikone des Freiheitskampfes. So war er einer von Hunderttausenden, die vor allem in den 1970er Jahren für die Unabhängigkeit Simbabwes von der brutalen Kolonialmacht Großbritannien kämpften. Erst 1980 konnte das Ziel erreicht werden und Simbabwe erlangte seine Unabhängigkeit. Simbabwe liegt […]

Samstag, 03. August 2019

Peking

Chinas Ex Premier Li Peng mit 91 gestorben – er ließ 1989 den Aufstand auf dem Tian’anmen-Platz niederschlagen

Er war über viele Jahre das Gesicht Chinas in der Welt: Premierminister Li Peng. Jetzt starb er auf Grund einer Krankheit mit 91 Jahren in Peking. Das schreibt die auch an deutschen Flughäfen kostenlos ausliegende englischsprachige China Daily Tageszeitung. Li Peng sei bereits am 22. Juli 2019 um 11.11 Uhr verstorben. Er sei, heißt es in klassischer kommunistisch sozialistischer Staatssprache, […]

Freitag, 05. Juli 2019

Öltanker

Großbritanniens Piraterie in Gibraltar gegen Iran und Syrien ist völkerrechtlich krimineller Akt

Kommentar – Großbritannien hat in einem Akt internationaler Piraterie auf Bitte der rechtspopulistischen Regierung der USA einen Öltanker militärisch aufgerieben und festgehalten. Der Öltanker hatte in der Meerenge von Gibraltar ins Mittelmeer vorstoßen wollte. Angeblich gehöre der Öltanker zum Iran, der Öl nach Syrien habe transportieren wollen. Sowohl das Mittelmeer als auch die Straße von Gibraltar sind öffentlich zugängliche Gewässer, […]

Wikimedia Commons, the free media repository. Public domain der United States. Freitag, 14. Juni 2019

Brennende Öltanker: USA führten seit 1775 über 80 Kriege oder wer einmal lügt dem glaubt man nicht

Kommentar – Die USA haben in den vergangenen 250 Jahren so oft gelogen, wenn es um Kriege ging, dass man ihnen nicht mehr glauben mag. Es ist müßig, alle Kriege aufzuzählen, in welche die USA verwickelt waren. Kriege, die in der Mehrheit durch die USA aggressiv und federführend auf Grund eigener wirtschaftlicher oder geopolitisch-expansiver Interessen durchgeführt wurden. Wikipedia Deutschland nennt […]

Donnerstag, 06. Juni 2019

D-Day

Winston Churchills Buch The Second World War: Zwischen Wahrheit und verdrehten News oder warum der Brexit so gefährlich ist

In der Normandie, im Norden Frankreichs, kamen am Donnerstagvormittag den 6. Juni 2019 Hunderte geladene Besucher gemeinsam mit rund 10 britischen Veteranen zusammen. Man gedachte den schrecklichen Ereignissen am 6. Juni 1944, die man damals als „Operation Neptune“ oder auch „Operation Overlord“ bezeichnete. Damals, vor 75 Jahren, waren an einem einzigen Tag weit über 100.000 Soldaten in einem brutalen Krieg […]

Mittwoch, 15. Mai 2019

Zündeln

Iran-Krise um angebliche Drohnenangriffe und die Lügenkriege

Kommentar – Es ist immer das gleiche: Wenn eine Nation gegen eine andere mit kriegerischen Aggressionen auf Grund politischer Dissonanzen vorgehen möchte, beginnt als erstes der PR-Lügenkrieg. Damit möchte man die Öffentlichkeit auf seine Seite ziehen. Das war im Zweiten Weltkrieg so, als Polen und Großbritannien den deutschen Diktator Adolf Hitler bewusst über die Danzig-Frage 1939 monatelang provozierten. Und damit […]