Rebellen-Kämpfer der neuen libyschen Regierung foltern Schwarze / UNO-Chef hält sich mit Kritik zurück

25.03.2012 , Autor Peter Patzow , mehr zum Thema Krisenherde

© istockphoto/Oleg Zabielin
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Nachdem das westliche Kriegsbündnis NATO, welches auch von Deutschland finanziert wird, in einem halbjährigen Krieg das alte Gaddafi-Regime mit tausenden aus Kriegsflugzeugen abgeworfenen Bomben von der Macht entfernte und der Terror-Mob der neuen libyschen Führung den alten Machthaber Muhammed al Gaddafi öffentlich lynchte, fordert nun obendrein UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, die Welt möge doch bitte nun Libyen helfen.

Die UN-Mitglieder sollten alles tun, damit die jetzige Regierung sich etablieren könne, erklärte Ki Moon. Als nicht demokratisch gewählter ?Ministerpräsident? von Libyen fungiert derzeit Abdurrahim Al-Kib. An der Macht kann sich die derzeitige Regierung vor allem durch massenhaft verübten Terror halten, wie zahlreichen Berichten zu entnehmen ist.

Videobeleg 1: So wurde der alte libysche Staatschef Muhammed al Gaddafi vom Soldaten-Mob der neuen Regierung gelyncht, nachdem die NATO ihn in die Arme des Mobs getrieben hatte

Tausende Schwarze wurden oder werden gefoltert, schwarze Frauen vergewaltigt. Gaddafi-Anhänger sollen auf der Straße oder in ihren Häusern erschossen oder ebenfalls gefoltert worden sein, erklären zahlreiche Beobachter. Tausende Gaddafi-Anhänger sollen auch, berichten Menschenrechtsorganisationen, spurlos verschwinden. Das ist die widerliche Kehrseite der nach außen hin auf Seriosität bedachten neuen libyschen Führung, der es angeblich um den Aufbau eines Rechtsstaates geht.

Von einem friedlichen Staat ist Libyen mindestens so weit entfernt wie Afghanistan: Die NATO hat fast die komplette Infrastruktur des Landes durch monatelange Bombenangriffe so beschädigt, dass es Jahrzehnte dauern dürfte, ehe das wieder intakt ist. Obendrein müssten tausende Kriegsverbrechen sowohl des alten Gaddafi-Regimes, wie der neuen libyschen Regierung, aufgeklärt werden. Doch die neue libysche Führung denkt überhaupt nicht daran, eigene Verbrechen zu verfolgen. Bislang bricht sie den Stab nur über das alte Regime. Libyen dürfte sich in die Reihe der gefallenen afrikanischen Staaten einreihen. Eine Rückkehr zur Normalität ist auf Jahre unmöglich. Selbst in Ägypten sagen viele Menschen, ?die libysche Bevölkerung? sei ?dermaßen monströs gewalttätig, dass wir uns schämen, deren Nachbarn zu sein?, erklärte Machmud, 24, gegenüber kriegsberichterstattung.com in Kairo.

Videobeleg 2: So wurden Gaddafi und einer seiner Söhne vom Soldaten-Mob der neuen Regierung gelyncht

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