Skip to main content
Montag, 17. Dezember 2018

Strauss-Kahn mit schweren Sexfallen Vorwürfen gegen Sarkozy-Lager

Dass Nicolaz Sarkozy, der französische Präsident, nicht unbedingt für das steht, was man unter politischer Integrität, moralischem Anstand, versteht, darüber gibt es zahlreiche Belege. Nun attackiert auch der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, IWF, Dominique Strauss-Kahn, Sarkozy scharf.

Er wiederholte rechtzeitig zur Präsidentenwahl in Frankreich seinen Vorwurf, das Regierungslager um Sarkozy habe ihm vergangenes Jahr im New Yorker Hotel Sofitel eine Sexfalle gestellt, um ihn als Präsidentschaftskandidat in diesem Jahr aus dem Weg zu räumen.

Auch wenn Strauss-Kahn sicherlich in diesem Leben nicht mehr als Mönch in die Geschichtsbücher eingehen wird. Man kann sich nicht dagegen wehren, seinen Vorwürfen gegen den derzeitigen Präsidenten Nicolaz Sarkozy zumindest Gehör zu schenken: Strauss-Kahns Sicht der Dinge klingen durchaus in vielen Punkten plausibel. Dieses umso mehr, als dass die Putzfrau im Sofitel Hotel sogar von der US-Justiz schließlich als nicht glaubhaft dargestellt wurde und Strauss-Kahn wieder frei kam. Die Putzfrau hatte über ein Telefonat mit einem Kriminellen über höhere Summen gesprochen, die sie aus Strauss-Kahns Verhaftung aus dessen Lager erpressen wolle.

Doch das, was die US-Justiz mit Strauss-Kahn im Mai 2011 veranstaltete, die Verhaftung eines der mächtigsten Männer der Welt im Flugzeug, seine Inhaftierung mit Mördern und Totschlägern in einem Hochsicherheitstrakt, seine öffentliche Demütigung, seine öffentliche Hinrichtung durch die US-Justiz – sie hat Dominique Strauss-Kahn politisch wie persönlich komplett gerichtet. Es gibt nur einen, dem das gefallen konnte: Dem amtierenden Präsidenten Nicolaz Sarkozy.

Denn bis zu Strauss-Kahn spektakulärer Verhaftung im Mai 2011 galt Strauss-Kahn als ernstzunehmender Rivale um die in diesen Wochen durchgeführte Wahl des neuen französischen Präsidenten. Am Rande: Man wüsste zu gerne, was die USA gemacht hätten, wenn einer ihrer Präsidentschaftskandidaten ebenfalls öffentlich so von einer europäischen Justiz symbolisch wegen eines Verbrechens-Verdachtes hingerichtet worden wäre, wie es die USA mit Dominique Strauss-Kahn gemacht haben…



Kommentare (1)


Igor Soukharyev 29. April 2012 um 0:00

Ist jemand überrascht? Nur ein Fakt: der Kündigungsantrag wurde von DSK im Gefängnis gestellt, unter „deutlicher Bedrohung des Selbstmordes“. Und hätte er nicht unterschrieben, wäre „deutliche Bedrohung“ in Kraft getreten?

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Donnerstag, 29. November 2018

Mark Herbert in Rollstuhl geprügelt: Schläger aus Offenbach ‚Peter Brecht‘ in ‚Aktenzeichen XY… ungelöst‘ ist ein Fakename

Kommentar – Es ist schon bemerkenswert: Wenn ausländische Terroristen in Deutschland oder Frankreich Menschen umbringen oder Anschläge planen, stehen die Täter oder Tatverdächtigen meist mit komplettem Vor- sowie Nachnamen und ungepixeltem Bild in deutschen Medien. Wenn aber ein lokaler deutscher Serientäter, der seinen Mitbürgern lebensgefährliche Verletzungen zufügt, seine Mitbürger mit Killerattacken einschüchtert, Angst und Schrecken, blanken Horror, ja lokalen Terror […]

Dienstag, 30. Oktober 2018

Berlin

Historischer Rücktritt Kanzlerin Angela Merkel im Wortlaut

Es war ein historischer Moment einer Deutschen, die 13 Jahre lang Deutschland als Kanzlerin führte: Jener Montag der 29. Oktober 2018 als Dr. Angela Merkel in Berlin ihren Rückzug als Kanzlerin im Jahr 2021 bekannt gab. Und ihren Rücktritt als Vorsitzende der CDU. Merkel, die eine unglaubliche fast schon märchenhafte Karriere hinlegte, möchte nicht mehr. Aufgewachsen ist sie in der […]

Donnerstag, 12. April 2018

Razzia beim Trump-Anwalt: Wie das FBI in seiner Hexenjagd auf Trump den Rechtsstaat zerstört

Kommentar – Es ist schon unglaublich,wie fachlich unwissend, flach und teils sogar falsch Deutschlands, aber auch die sonstigen weltweiten Massenmedien, über die aktuelle Razza bei einem Rechtsanwalt des US-Präsidenten Donald Trump, bei Michael Cohen, berichten. Sie schwafeln davon, wonach die amerikanische Bundespolizei FBI wegen Trump eine Razzia bei seinem Anwalt gemacht habe. Ganz so, als ob die Razzia wegen Trump […]

Mittwoch, 03. Januar 2018

Wie viel Politik darf Polizei mit Anzeige gegen Beatrix von Storch machen?

Kommentar – Es klingt ja sensationslüstern: „Polizei zeigt AfD-Vize von Storch an – Anzeigen auch gegen Weidel“. Das schreiben derzeit Hunderte deutsche Massenmedien genüsslich. Darunter ist auch der öffentlich-rechtliche Rundfunksender MDR, welcher die genannte Schlagzeile exakt so in seinem gebührenfinanzierten Nachrichtenportal MDR.de veröffentlichte. Mit MDR.de macht der ostdeutsche Sender den Lokalmedien seit Jahren zunehmend Konkurrenz. Dabei profitiert der krawalligste deutsche […]

Sonntag, 24. Dezember 2017

Die Christian Lindner Sackgasse im Merkel-Reich

Kommentar – Christian Lindner, der FDP-Vorsitzende, kann gut aussehen. Wir denken nur an das ungewöhnliche Wahlplakat des Mannes, wie er in sich versunken im smarten Hemd nicht etwa den Wähler, seinen Auftraggeber anschaut, sondern gen Boden schweift. Sein Blick gleitet auf dem Wahlplakat, das von Stuttgart bis Berlin metergroß an diversen Wänden klebte, etwas narzisstisch gen Nirgendwo. Damals, kurz vor […]

Dienstag, 19. Dezember 2017

Sachsens Nazi-Panzer den man gegen Demonstranten einsetzen wollte am Pranger: Der Survivor R

Kommentar – Sachsen ist in vielerlei Hinsicht Deutschlands außergewöhnlichstes Bundesland wenn es im Produzieren von Negativmeldungen geht: Nirgends wurden Flüchtlinge so beschimpft, wie in Sachsen. [1, 2, 3] Zudem gründete sich in Sachsen eine Partei, welche auf Grund ihrer wenig weltoffenen und teils ins Fanatische abgleitenden völkischen Auffassung weltweit für Schlagzeilen sorgte: Pegida vom Pegida Förderverein e.V. in Dresden und Legida […]