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Montag, 14. Oktober 2019

Hunderte Tote in Somalia bei gewalttätigstem Angriff seit Beginn des islamistischen Aufstandes

Der Terrorkrieg in Somalia fordert Hunderte Tote und Verletzte. Täter sind islamische Kriminelle. (Bild: Youtube-Video NEW YORK TIME)

Somalia in Trauer: Islamistische Terroristen, die seit 2007 mit Terroranschlägen versuchen, die brüchige Demokratie in dem Land zu untergraben, haben einmal mehr eine Spur des Blutes, der Gewalt, Menschenverachtung und Trauer hinterlassen. (1)

Bei dem schlimmsten Angriff seit Beginn des islamistischen Aufstandes der Demokratie-Gegner von Somalia starben am Wochenende 276 Menschen. 100 bis 300 weitere Menschen wurden zum Teil schwerst verletzt und verstümmelt.

Viele der Opfer haben Arme und Beine verloren, es wurden Hände oder andere Gliedmassen abgetrennt. Unzählige Opfer werden ihr Leben lang an den Folgen dieses neuerlichen verheerenden Terroranschlages zu leiden haben.

Ein Lastwagenfahrer hatte seine teuflische Fracht am Samstag im Zentrum von Mogadischu in eine Menschenmenge gesteuert.

Der somalische Präsident Mohamed Abdullah Faramago, der auch als „9th President of Federal Republic of Somalia H.E Mohamed Abdullahi Mohamed Farmaajo“ bekannt ist, ordnete drei Tage lang Staatstrauer an.

Zudem forderte der Präsident die Bevölkerung auf, mit Blutspenden und finanziellen Hilfen den Opfer und Hinterbliebenen zu helfen. (1f)

Faramago erklärte zudem, dass der Angriff auf Somalier zeige, dass der „Feind“, nicht zögern werde, alles zu tun, was den Menschen Leid und Zerstörung bringe. Eimal mehr rief der Präsident die Bevölkerung auf, in Einheit gegen den Terrorismus und das Böse zusammenzustehen.

Der Lastwagenanschlag der islamischen Terrorbanden hatte, wie in der Vergangenheit, wieder die Gegend eines Hotels im Visier, dieses mal des Safari Hotels. So explodierten die Bomben direkt dort an der viel befahrenen K-5.

Hier gibt es auch Regierungsbüros, Restaurants, Kioske oder zwei Universitäten. In dem Viertel hielten sich zum Zeitpunkt der Tat Zehntausende Menschen auf.

Auch der Sprecher des Bürgermeisters von Mogadischu, Abdul Fattah Omar Halan, bestätigte, dass die Zahl der Opfer in die Hunderten gehe. Währen die Regierung von 276 Toten spricht, bestätigte der Bürgermeister bis Sonntag die Anzahl von mindestens 200 getöteten Zivilisten. (1ff)

Der Direktor des Rettungsdienstes von Mogadischu, Abdelkader Abdel Rahman, machte in seinen Äußerungen die unendliche Dramatik des neuerlichen Terroranschlags deutlich:

„Einige von denen, die nach Verwandten suchen, haben nur Stücke gefunden, die nicht identifiziert werden können“. Man habe bislang einen solch schlimmen Terroranschlag noch niemals in den vergangenen zehn Jahren erlebt. (1ff)

Das somalische Rote Kreuz soll nach Angaben arabischer Medien getwittert haben (kriegsberichterstattung.com konnte den original Tweet leider nicht finden), wonach man „um den Verlust von fünf Freiwilligen aus dem somalischen Roten Halbmond, die bei diesem Angriff getötet wurden“, trauere.

Neben Hunderten von Toten und Verletzten sind Gebäude rund um den Bombenanschlag von Mogadischu nur noch Trümmer.

In den Häusern wurden auch in der Nacht zum Montag noch Dutzende von Körpern gefunden. Viele der Leichen seien so schlimm zerstümmelt oder „geröstet“, dass man es für unmöglich halte, diese zu identifizieren.

Bislang soll es kein Bekennerschreiben zum Terroranschlag geben. Üblicherweise, schreiben somalische Medien, gingen aber viele der Terroranschläge in den vergangenen zehn Jahren auf die Konten der al-Qaida-al Shabaab.

Der Ort des Terroranschlags ist strategisch gewählt, direkt im Zentrum vor dem Safari Hotel. In der Nähe sind diplomatische Einrichtungen, aber auch diverse Universitäten, wie die Indian Ocean University oder die University of Somalia. (Bild: Google Maps / Google Earth)

Die Terrororganisational-Qaida-al Shabaab überzieht nicht nur Mogadischu regelmäßig mit Terror, sondern ebenso andere Gebieten Somalias.

Afrikanische Union fordert Internationale Gemeinschaft dazu auf, für Sicherheit in Somalia zu sorgen

Die Afrikanischen Union (AU) erklärte anlässlich des Terroranschlag von Mogadischu via Twitter das Folgende. kriegsberichterstattung.com hat die Mitteilung via Google Translator ins Deutsche übersetzt und leicht angepasst:

„Der Vorsitzende der Afrikanischen Union (AU), Moussa Faki Mahamat, verurteilt aufs Schärfste den Angriff, der in Mogadischu, Somalia, viele unschuldige Zivilisten getötet und viele weitere verletzt hat.

Der Vorsitzende der Kommission drückt den Familien der Opfer das herzliche Beileid der AU aus und wünscht den Verletzten eine rasche Genesung. Er vermittelt die Solidarität der AU mit der Regierung und dem Volk Somalias in dieser besonders herausfordernden Situation.

Der Vorsitzende der Kommission ruft die Führung Somalias dazu auf, in dieser kritischen Zeit eine erneute Einheit zu zeigen und die Spaltungen zu überwinden, um den Zusammenhalt auf allen Ebenen der föderalen Institutionen wiederherzustellen. Ein solcher Zusammenhalt ist eine Voraussetzung, um die Bestrebungen der somalischen Bevölkerung nach dauerhaftem Frieden, Sicherheit und Versöhnung zu erfüllen.

(Video-Quelle: Youtube-Video der „NEW YORK TIME“ vom 15. Oktober 2017:

Der Vorsitz der Kommission bekräftigt, dass die AU, auch durch die Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM), verpflichtet ist, ihre Unterstützung für die somalische Regierung und die Menschen in ihren Bemühungen um dauerhaften Frieden und Sicherheit fortzusetzen.

Der Vorsitzende der Kommission bekräftigt seinen Appell an die internationale Gemeinschaft, ihre Verpflichtung zu erneuern, eine koordiniertere und robustere internationale Unterstützung der Institutionen Somalias in ihrem Kampf gegen die Besiegung von Terroristengruppen zu gewährleisten. Es ist jetzt klar, dass ohne eine angemessene Unterstützung für Somalia viele der in den letzten Jahren erzielten Sicherheitsgewinne umgekehrt werden könnten.“ (2)

Der somalische Präsident hatte am 25. September anlässlich der Wiederwahl von Angela Merkel dieser via Twitter zu ihrer vierten Bundeskanzlerschaft gratuliert und die Partnerschaft mit Deutschland beschworen.

Einzelnachweis

(1, 1f, 1ff) مئات القتلى بأعنف هجوم منذ بدء تمرد الاسلاميين في الصومال übersetzt, übersetzt: Hunderte von Toten bei dem gewalttätigsten Angriff seit Beginn des islamistischen Aufstandes in Somalia, in: middle-east-online.com vom 16.10.2017. Abgerufen am 16.10.2017.

(2) Statement of the African Union Commission Chairperson on the attack in Mogadishu, Somalia.

Webseiten

Mohamed Farmaajo, Präsident Somalia auf Twitter.

Foto

Der Terrorkrieg in Somalia fordert Hunderte Tote und Verletzte.  Unser Bild entstammt einem Youtube-Video der „NEW YORK TIME“.



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