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Hells Angels: Folterkeller und Leichenteile eines Türken

Nachdem die deutsche Elite-Eingreiftruppe GSG9 sich hollywoodreif selbst in Szene gesetzt hat, als sie sich von Tiefflug-Helikoptern über dem Anwesen des Chefs der Hells Angels-Rocker Donnerstag früh um 5 Uhr in Hannover abseilte und standrechtlich dessen Hund erschoss, kommen nun immer weitere Details an die Öffentlichkeit.

So sei angeblich während der Großrazzia, die sich auf mehrere Einsatzorte in Deutschland erstreckte, in Kiel ein Folterkeller gefunden worden, eingelassen in einer Werkstatt. Doch nicht nur das: Ergänzt wird das durch Vermutungen, die Polizei suche gar nach Leichenteilen, die möglicherweise einbetoniert wurden, ebenfalls auf Anwesen der Hells Angels.

Die Polizei sei demnach auf der Suche eines seit zwei Jahren vermissten Türken. Es gibt wohl Hinweise, dass der Türke einbetoniert in den Fundamenten einer Lagerhalle der Hells Angels nahe Altenholz bei Kiel versteckt sein könne. Dabei gibt es Vermutungen, dass der Türke vor seinem Tod in einer Folterkammer, möglicherweise einem Folterkeller, von den Hells Angels gefoltert worden sein könnte.

Ergänzt wird dieses von Medien verbreitete Gerücht von dem Zusatz, möglicherweise sei der Türke wegen Drogengeschäften mit den Hells Angels in Konflikt geraten. Derweil sei die Polizei dabei, berichten Zeitungen, den Betonboden, in dem die Leiche vermutet wird, mit einer Asphaltfräse sowie zwei Betonsägen aufzusägen.

Die Großrazzia in Deutschland gegen die Hells Angels wurde von 1.200 Beamten durchgeführt. Dabei wurden neben Privathäusern und Privatwohnungen auch Bordelle und Gaststätten kriminalpolizeilich untersucht. Besonders betroffen waren die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Dabei seien 89 Objekte untersucht worden.

Neben dem Vorwurf des Drogenhandels verfolgen Staatsanwälte und Polizei auch die Delikte des Menschenhandels (Prostitution), der Korruption, der Körperverletzung sowie des Waffenhandels. Insgesamt würde derzeit in 200 Ermittlungsverfahren nach Beweisen für kriminelles Verhalten der Hells Angels gesucht. Dabei würde gegen 69 Personen ermittelt. Das Motto der Hells Angels lautet: Einer für alle, alle für einen. Wenig vertrauenserweckend ist der Totenkopf mit Teufels-Horn, welcher Bestandteil des offiziellen Logos ist (Bild).

Kommentar

Sollten die Hells Angels aus den für sie äußerst unangenehmen Ermittlungen sich imagemäßig erholen wollen, müssen sich nun die, die nichts mit kriminellen Aktionen zu tun haben, öffentlich zu Wort melden und eindeutig distanzieren. Hierzu gehört, dass sie der Öffentlichkeit erklären müssen, wofür die Hells Angels stehen und wer die Menschen sind, die dort Mitglied sind, aber auch, dass sie sich klar gegen kriminelles Verhalten stellen.

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