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Donnerstag, 23. Januar 2020

Hells Angels und Bandidos: Kein Mord sondern Selbstmord in Bottrop

Was haben die Medien wieder herumspekuliert: Der Bandenkrieg zwischen den Motorradfahrern Hells Angels und Bandidos eskaliere in Deutschland nun endgültig und sei in Bottrop vor drei Wochen aller Wahrscheinlichkeit mit einem Mord geendet. Und nun: Teilt die Polizei kleinlaut mit, der in Bottrop neben seinem Motorrad gefundene Bandidos Hans. B. ist kein Opfer einer wilden Schießerei zwischen Hells Angels und Bandidos. Es war Selbstmord.

Das 49-Jährige Bandidos-Mitglied hatte sich wohl selbst erschossen. Mit sich gegenseitig bekämpfenden Motorradgangs hatte sein Ableben nichts zu tun.

Die Polizei und Kriminalpolizei teilte mit: Man habe DNA am Ort des Geschehens untersucht. Am Revolver sei aber ausschließlich DNA des Bandidos gefunden worden. Zudem habe man Schmauchspuren an Lederjacke und Handschuhen gefunden. Zudem hatte die Polizei mittlerweile glaubhafte Hinweise bekommen, dass der Motorradfahrer in seinem Lieblingsclub in Dinslaken kurz vor seinem Suizid Selbstmordgedanken geäußert hätte. Außerdem gebe es weitere glaubhafte Indizien. Diese könne man aber aus Opferschutz-Gründen nicht der Öffentlichkeit mitteilen.

Als der Tot des Bandidos im Ruhrgebiet bekannt wurde, waren mehrere Hundert Rocker zur Beerdigung des 49-Jährigen gekommen.

In den vergangenen Wochen hatten rund 3000 Polizisten in Hamburg, Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mehr rund 300 Wohnunge, Privathäuser, Gasthäuser sowie Arbeitsplätze in – so die Kritik beispielsweise der Rockerunion – teils „völlig überzogenen Aktionen“ durchsucht. Der Vorwurf der Rocker: Auch Wohnungen seien dabei verwüstet worden. Lesen:

Polizeirazzien Hells Angels, Bandidos: ‚Frauen und Kinder mit Füßen zu Boden gedrückt, Wohnungen Erdboden gleich gemacht‘

Hells Angels: Peinliche Ergebnisse von Polizei und Staatsanwaltschaft

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Bandidos Razzia -99 Prozent gelten bislang als unschuldig / 1 Prozent der 900 Berliner Mitglieder sitzt jetzt in U-Haft

2.000 Hells Angels treffen sich in Graz in Österreich zum World Run

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Hells Angels Chef Frank Hanebuth ist stinksauer nach Razzia mit 1200 Polizisten



Kommentare (1)


IKH 20. Juni 2012 um 18:53

Na toll, was hat die Staatsmacht alles versucht, die HA zu diskreditieren. Und nun? Keine Leiche, keine Folterkammer, kein Rockerkrieg… Wer schützt uns eigentlich vor dem wildgewordenen Polizeiapperat? Ich habe jedenfalls keine Angst vor den HA. Vor der unberechenbaren und gewalttätigen Polizei schon. Polizeistaat war nicht nur in der DDR. Und die Stasi, gibts die etwa noch? Das sind Methoden, von der selbst die ehemalige DDR noch etwas hätte lernen können.

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