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Autobahn A3: Umweltaktivisten-Terror um „Wald statt Asphalt“ verursacht fast tödlichen Unfall

VonTom

Okt 13, 2020

Kommentar – Unter dem angeblichen Einsatz für die Umwelt besetzen sogenannte Umweltaktivisten in Europa Parlamente, Banken, blockieren illegal Straßen und jetzt haben linksradikale selbsternannte „Umweltaktivisten“ in Deutschland auch noch fast ein Menschenleben auf dem Gewissen. Zumindest schaut es derzeit nach Medienberichten danach aus. So hatten Anarchisten, die glauben, für sie gelte offensichtlich das Recht nicht, sich irrerweise von einer Autobahnbrücke abgeseilt, um dort mit Terror Autofahrer in Lebensgefahr zu bringen.

Sie wussten sicherlich, was sie taten mit solchen „Sit-ins“ und illegalen Straßenblockaden: Nämlich Menschenleben in Gefahr bringen. Jeder, der ein bisschen bei Verstand ist, weiß, wie heikel Autobahnbrücken sind. Denn schon so mancher tödliche Unfall nahm genau hier seinen Ausgangspunkt. Beispielsweise, wenn jemand von oben etwas heruntergeworfen hat. Auch nur so zum Spaß und ein Autofahrer unten dabei tödlich getroffen wurde oder im Rollstuhl landete.

Man kann wohl nun zu der Erkenntnis kommen: Ohne irrwitzig gefährlichen Aktionen, wie sich von Autobahnbrücken abseilen, wäre es niemals zu dem nun fast tödlichen Unfall in Hessen gekommen.

Krawall und vorsätzlicher Gesetzesbruch durch Besetzen gehört zum Programm bei diesen Aktivisten. Sie unterscheiden sich damit eklatant von sonstigen Aktivisten, beispielsweise aus der Friedensbewegung.

Auch wenn unklar ist, ob es sich als Straftat nachweisen lässt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Abseil-Aktion und dem fast tödlichen Unfall gibt: Moralisch verantwortlich sind die Aktivisten mindestens. Wahrscheinlich reicht die Verantwortung aber erheblich weiter. Möglicherweise sind auch die Organisatoren, die in die Vorbereitung dieser Aktion involviert waren und das nicht verhindert haben, mitverantwortlich. Doch das dürfte nun ein Fall für den Staatsanwalt sein und Gerichte, dies zu klären.

Dass Deutschlands Autobahnen an vielen Streckenabschnitten marode sind und oft für die Massen mobilen Verkehrs mit zwei Spuren seit Jahren zu eng sind, was regelmäßig zu Stau führt und damit wirklich zu Umweltschäden, interessiert einige Radikale aber nicht.

Die Tragödie fing am Dienstag, den 13. Oktober an der A49-Baustelle an, wo die Polizei ein sogenanntes illegales „Aktivistencamp“ räumen musste. Daraufhin nahm das Desaster seinen Lauf.

Der Hessische Rundfunk führt in seinem Onlineportal „Hessenschau“ aus: „Im Streit um den A49-Lückenschluss in Mittelhessen sind Polizei und Aktivisten am Dienstag an zwei Orten in Hessen aufeinandergetroffen: in der schwindelerregender Höhe von Bäumen im Herrenwald bei Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf) und an der A3 bei Wörsdorf nahe Idstein (Rheingau-Taunus). Dort hatten sich am Morgen an einer Brücke zwei Menschen über der Fahrbahn abgeseilt. Die Polizei sperrte die Autobahn zunächst voll in beide Richtungen und forderte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) an, um die Aktion zu beenden.“

CDU-Frau Julia Klöckner schrieb auf Twitter das folgende:

 

https://twitter.com/JuliaKloeckner/status/1316048681271988224?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Enews%7Ctwgr%5Etweet

 

In Folge der notwendig gewordenen Sperrung, kam es dann, von den verantwortlichen „Umweltaktivisten“ sicherlich gewollt, rasch zu einem kilometerlangen Stau. Hier steckte dann selbst das von der Polizei Mittelhessen herbeigerufene Sondereinsatzkommando, das SEK, fest. In diesen Stau krachte wiederum frontal ein unschuldiger Skoda-Fahrer in Richtung Köln in einen im Stau stehenden Lkw. Der Skoda-Kombi bohrte sich tief unter die LKW-Ladefläche. Eine tödliche Falle. Nur die Feuerwehr konnte den Mann schwerverletzt befreien. Der Unfall geschah in Hessen bei Idstein.

 

Der Hessische Rundfunk nennt im Zusammenhang mit den Autobahn-Straßenbesetzungen und Aktionen ein Bündnis „Wald statt Asphalt“ (waldstattasphalt.blackblogs.org/). Die natürlich jetzt jegliche Verantwortung für den fast tödlichen Unfall weit von sich weist. Dem Impressum ist zu entnehmen:

„Sämtliche Anfragen bezüglich des Besuchs der Besetzung etc. bitte direkt an waldstattasphalt [at] riseup [dot] net. Wald Schweigen betreibt nur die Website und ist nur inhaltlich verantwortlich. Die Website ist ein Angebot des Keine Option Wald Schweigen Schweiz. Dienstanbieter*in und inhaltlich verantwortlich ist: Chaos Computer Club Zürich (CCCZH), Verein Bitwäscherei, z. Hd. Keine Option Wald Schweigen, Neue Hard 12, CH-8005 Zürich“.

+++ Update 15. Oktober: Der Chaos Computer Club Zürich weist zurück, verantwortlich für die Webseite zu sein. Der Name sei angeblich missbräuchlich im Impressum genannt worden.

Bei „Wald statt Asphalt“ ist man sich keiner Schuld bewusst. In einem namentlich nicht gekennzeichnet Artikel steht lediglich:

„Auffahrunfall auf der A3. Posted on 13. Oktober 2020 by dannenroederwald: Es kam heute auf der A3 zu einem Auffahrunfall. Dabei wurde nach unseren Informationen eine Person schwer verletzt. Es ist schrecklich, dass es zu dieser Tragödie gekommen ist. Wir fühlen mit den Angehörigen und hoffen, dass die verunfallte Person sich gut erholt. Jeder Verkehrsunfall ist ein Schicksalsschlag, der gerade durch seine unerwartete Plötzlichkeit die Betroffenen tief erschüttern kann. Unsere Gedanken sind bei allen, die durch dieses Unglück in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Polizei bringt diese Tragödie in Zusammenhang mit einer Abseilblockade über der A3, mit der Aktivist*innen gegen die Rodungen für den Bau der umstrittenen A49 protestieren wollten. Wir finden es geschmacklos, dass die Polizei schon innerhalb einer Viertelstunde nach dem Unfall über Twitter Anschuldigungen geäußert hat, während Auffahrunfälle bei Autobahnstaus ansonsten als trauriger Alltag akzeptiert werden. Auf diese Anschuldigungen heute schon einzugehen, würde diesem schrecklichen Ereignis nicht gerecht werden. Heute wollen wir den Angehörigen die Ruhe lassen, mit diesem Schock umzugehen.“

Wie nett. Einsicht sieht anders aus.

Bettenbörse für weitere Aktionen

Derweil ruft die Seite zu weiteren Protesten auf und bietet auch gleich eine Bettenbörse an. So schreibt die Seite waldstattasphalt.blackblogs.org:

„Unter der Bettenbörse sollen Schlafplätze vermittelt werden an Leute die z.B. auf dem Weg zur Besetzung sind, aus der GeSa kommen, Hintergrund-Unterstützungsarbeit machen…Die Bettenbörse wird während der Räumung eine Telefonnummer haben, unter der Menschen anrufen können und sich einen Schlafplatz vermitteln lassen. Bis dahin wollen wir vorher schonmal potentielle Schlafplätze (in Gießen, Marburg…) sammeln, um in der heißen Zeit im Herbst schneller vermitteln zu können. Habt ihr freie Schlafplätze oder wollt die Bettenbörse mitorganisieren? – meldet euch unter: schlafplatzvermittlung@riseup.net.“

„Menschliche Tiere mobilisieren“

Zudem bietet die Seite einen SMS-Service an. Hier steht: “

  • SMS-Verteiler
  • Über den SMS-Verteiler wollen wir menschliche Tiere mobilisieren, wenn es zu Rodungen oder Räumungen kommt. In diesem Fall brauchen wir möglichst viele Menschen vor Ort – also tragt euch gerne hier (https://keinea49.netzguerilla.net/smskeinea49) ein!“

„Wald statt Asphalt“ steht im Zusammenhang mit Extinction Rebellion Deutschland, schreibt das Schweizer Protal Watson. Der Name ist hier offensichtlich Programm. Auch Greenpeace.de feiert Wald für Asphalt oder ein Portal, das frei zum Untergrund zu stehen scheint und sich deshalb gleich www.untergrund-blättle.ch nennt. Ein anderes Unterstützerportal nennt sich wiederum black-mosquito.org und fordert eine „Dannenröder Forest Occupation“.

Update 20:30, ARD und ZDF

ARD war in der Tagesschau um 20.00 Uhr sowie dem ZDF in „heute“ um 19 Uhr der ganze Vorgang keinen einzigen Satz wert. Fake News? Jeder möge sich seine eigene Meinung bilden.

Tom

Ein Gedanke zu „Autobahn A3: Umweltaktivisten-Terror um „Wald statt Asphalt“ verursacht fast tödlichen Unfall“
  1. Der Blog behauptet, dass der CCC Zürich «Dienstanbieter*in und inhaltlich verantwortlich sei». Das ist aus Sicht des Vereins CCC Zürich falsch: der CCC Zürich betreibt keinerlei Dienstleistungen oder Infrastruktur für Dritte. Zudem ist der Verein "Keine Option Wald Schweigen" kein Untermieter des Vereins Bitwäscherei. Letzterer mietet die Räumlichkeiten an der angegebenen Adresse und vermietet sie an Untermieter weiter. Sowohl die Benutzung der Namen des CCC Zürich und der Bitwäscherei sowie deren Adresse als Korrespondenzadresse geschehen offenbar missbräuchlich.

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