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Donnerstag, 16. Januar 2020

Iran stärkt Syrien im Kampf gegen Terror den Rücken – FSA hat schon drei Iraner ermordet

Der Iran hat sich nun mit dem syrischen Staatschef Bashar al Assad in Damaskus getroffen und Assad seine volle Unterstützung zugesichert. Wie das konkret aussehen soll, ist derzeit noch nicht klar. Es heißt bislang lediglich, der Iran sehe eindeutig die „unentbehrliche Säule“, die Syrien darstelle, um den „imperialistischen Machtansprüchen der USA und Israels“ eine politische Antwort entgegenstellen zu können.

Besonders kritisiert der Iran die USA dafür, dass sie die terroristisch agierende islamische „Freie Syrische Armee“ (FSA) finanziell und logistisch förderten, möglicherweise auch mit Waffen. Die dubiose und auch kriminell agierende „Freie Syrische Armee“ wird für mehrere Massaker in Syrien verantwortlich gemacht – zum Beispiel in Al Hula – und soll auch bereits einige Hundert Christen im Rahmen ihrer Christenverfolgungen in der syrischen Stadt Homs umgebracht haben.

Aktuell hat die „Freie Syrische Armee“, die gemeinsam mit Al Quaida-Kämpfern am Sturz des alawitischen syrischen Assad-Regimes durch Terrorangriffe arbeitet, 48 iranische Pilger entführt. Die Alawiten gelten als abgespaltene Untergruppe der Schiiten und schützen in Syrien traditionell die Christen vor sunnitischen Übergriffen.

Die FSA behauptet, es handele sich nicht um iranische Pilger, die man gefangen halte und nach Gerüchten auch foltere, sondern angeblich um „Elitesoldaten aus dem Iran“. Dabei fragt man sich aber: Wären es denn Elitesoldaten aus dem Iran, wie konnten sie so schnell überwältigt werden?

Nach seinem Besuch in Syrien ist der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi weiter nach Ankara, der türkischen Hauptstadt, gereist. Dort sagte er am Dienstagabend, er wisse, dass die Türkei enge Beziehungen zur syrischen „Opposition“ pflege und hoffe deshalb, dass die Türkei dem Iran helfe, die von der terroristischen islamischen „Freien Syrischen Armee“ gefangen gehaltenen mehr als 40 Pilger wieder frei zu bekommen. Wie schon in der Vergangenheit setzt die FSA ihre Lügen-Kriegs-PR derzeit fort.

Zwar hatte sie bereits nach Beobachtern drei der 48 Iraner ermordet, stellte sich jedoch dreist vor die Weltpresse und erzählte einmal mehr das Ammenmärchen, die syrische Regierung hätte in einem Luftangriff drei der 48 von der FSA gefangen gehaltenen iranischen Bürger umgebracht. Wie durchsichtig und teils dümmlich die „Freie Syrische Armee“ agiert, zeigt sich daran, dass sie im gleichen Atemzug zugab, die restlichen 45 Gefangenen hinrichten zu wollen, wenn die syrische Regierung ihre Forderungen nicht erfülle.

Derweil geht die Regierung in Syrien weiter militärisch gegen die Terroraktionen der „Freien Syrischen Armee“ in der Stadt Aleppo vor und setzt dabei auch Panzer und Hubschrauber ein.

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Interessanter Artikel zum Thema Völkermord: Prozesse wegen „Völkermords“ gehören abgeschafft aus DIE WELT:
welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article108426028/Prozesse-wegen-Voelkermords-gehoeren-abgeschafft.html

Syrische Nachrichtenagentur Sana: http://www.sana.sy/index_eng.html



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