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Sonntag, 19. Januar 2020

Riesen-Bombe aus Zweitem Weltkrieg in München gesprengt – Feuerball zu sehen

Es ist eine von Hunderttausenden Bomben die die Briten, Amerikaner und Franzosen auf Hunderte deutsche Städte abgeworfen hatten im Zweiten Weltkrieg mit einem Ziel: Deutschland komplett zu vernichten und den Zweiten Weltkrieg zu beenden. In München wurde nun eine solche Monsterbombe, genannt auch Fliegerbombe, unter großer öffentlicher Anteilnahme gesprengt. Die Münchner atmen auf. Dennoch ist noch Chaos in der Stadt. 3000 Personen waren evakuiert worden.

Die Bombe, ein 250-Kilogramm-Monsterteil der Amerikaner, war trotz mehrmaliger Versuche nicht zu entschärfen und musste kontrolliert zwangsgesprengt werden. Tausende Münchner sahen einen Feuerball in der Stadt. Für viele kamen üble Kriegs-Erinnerungen zurück. Es sollen sogar mehrere Dachstühle im schicken und beliebten Münchner Stadtteil Schwabing ins Brennen geraten sein. Zudem gingen unzählige Fensterscheiben zu Bruch. Splitter, durch die Bombe hervorgerufen, fraßen sich in Häuserwände hinein. Die Schäden könnten nach ersten Schätzungen in die Millionen Euro gehen.

Vor der „Zwangsdetonation“ wurden weite Teile Schwabings in München zwangsevakuiert. Betroffen waren 3000 Personen. 600 mussten die Nacht sogar in Notunterkünften hausen. Insgesamt seien rund 100 Feuerwehrleute am Einsatz beteiligt gewesen.

Die Monster-Bombe der Amerikaner war während Bauarbeiten auf dem Grundstück der bekannten Schwabinger Kneipe „Schwabinger 7“ gefunden worden.



Kommentare (1)


Wolf 5. September 2012 um 14:03

Was ich bis heute nicht verstehe, wieso hat man trockenes Stroh zum Dämmen genommen, ist es nicht klar, dass sich dieses entzünden kann?! Das entzündete Dämmmaterial hat schließlich einen Teil des Schadens mitbewirkt ( http://www.muenchenonline.net/nachrichten/nach-sprengung-der-fliegerbombe-schwabing-raeumt-auf/125 ). Wäre schön, wenn mir das mal jemand erklären könnte…

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