Die „US Secretary of State“, also die Außenministerin der USA, Hillary Rodham Clinton, möchte noch mehr Geld für die terroristisch agierende „Freie Syrische Armee“ (FSA) zur Verfügung stellen. Clinton findet die Terroranschläge der islamischen FSA als ein legitimes Mittel der innersyrischen Auseinandersetzung mit der syrischen sozialistischen Regierung rund um den syrischen Präsidenten Baschar Hafiz al-Assad.

Insgesamt beläuft sich die „Hilfe“ der US-Regierung auf bislang circa 219 Mio. US-Dollar (179 Mio. Euro). Darin enthalten sind die in der Nacht zu Freitag bewilligten weiteren rund 45 Mio. US-Dollar. Offiziell heißt es rund ein Drittel der Hilfen würde oder wurde für militärische Unterstützung bereitgestellt, die restlichen zwei Drittel seien für humanitäre Hilfe bestimmt („humanitarian aid“). Ob das Geld aber auch wirklich vollumfänglich für humanitäre Hilfe – also beispielsweise die Flüchtlinge des syrischen Bürgerkriegs – benutzt wird, darf bezweifelt werden.

Die Bewilligung weiterer finanzieller Unterstützung habe Clinton, wird berichtet, am Rande eines Gespräches mit den „Friends of Syria“ in der UN General Assembly in New York durchgewunken.

In Syrien tobt seit bald zwei Jahren ein gewaltsamer Bürgerkrieg mit Tausenden Toten. Alleine die vergangenen zwei Tage kamen angeblich weitere rund 200 Menschen ums Leben. Besonders schlimm sind derzeit die Kämpfe in der nördlichen syrischen Stadt Aleppo.

Hintergrund für den Bürgerkrieg in Syrien ist, dass die konservativen islamischen Sunniten die Diktatur der Minderheit der Alawiten in Verbindung mit den Christen in Syrien nicht mehr akzeptierten möchte und seither mit Terrorakten einen gewaltsamen Umsturz anstrebt. Dabei sind wohl sowohl auf Seite der terroristisch agierenden Freien Syrischen Armee wie auch auf Seiten der Regierung mehrere Massaker an der Zivilbevölkerung verübt worden.

Besonders pervers geht die islamische Freie Syrische Armee vor: Sie nimmt die zivile Bevölkerung in diversen Städten als Schutzschilder, auch Kinder, um aus Verstecken heraus Angriffe mit Panzern, Raketen, Maschinengewehren oder Granaten gegen staatliche Einrichtungen oder auch christliche Bewohner durchzuführen. Alleine in der „Rebellen-Hochburg“ Homs sind nach mehreren Berichten Tausende Christen gewaltsam von den islamischen Terroristen vertrieben worden (Stichwort: Christenverfolgung in Syrien). Man hatte ihnen nach Berichten angedroht, sie zu ermorden und die Fotos der West-Presse als Taten der syrischen Regierung „zu verkaufen“. Artikel Teils 2 unten klicken.

 

Wie drastisch mittlerweile Kriegspropaganda in Syrien betrieben wird zeigt sich daran, dass selbst die ARD Tagesthemen unter Moderator Tom Buhrow getürktes Kriegs-Propagandamaterial in den Hauptnachrichten sendete und sich bislang nicht wirklich und angemessen von dem getürkten Sendematerial in der Öffentlichkeit entschuldigte. Die ARD Tagesthemen hatten in einem Video den Zuschauern angebliche Taten der syrischen Regierung gezeigt, die sich später als getürktes Schauspielermaterial der syrischen Opposition herausstellten.

Die syrische Opposition beschäftigt mittlerweile Dutzende Theatergruppen, die angebliche blutverschmierte Opfer auf den syrischen Straßen inszenieren oder gespielte Arzt-Szenen mit angeblichen verletzten Kindern in Krankenhäusern als Tatsachenberichte in YouTube ins Internet einstellen. Solche Kriegspropaganda-Videos sollen die Weltöffentlichkeit noch weiter gegen die syrische Regierung aufwiegeln und werden deshalb auch gerne West-Medien als Tatsachenberichte angedreht. Ganz vorne dabei im senden von Kriegs-Lügen und Kriegs-Propaganda ist auch der arabische umstrittene Boulevard-Sender aljazeera (auch: Al Jazeera geschrieben). Viele West-Medien senden Kriegspropaganda-Videos ohne dass der Wahrheitsgehalt verifiziert worden ist.

Der Sender Al Jazeera wird nach Gerüchten angeblich von Qatar maßgeblich finanziert. Qatar (auch „Katar“ geschrieben“) ist zwar selbst eine islamische Diktatur die christliche Minderheiten unterdrückt, generiert sich aber gerne als Schwert der Demokratie und macht sich auch für eine Intervention des westlichen Kriegsbündnisses NATO in Syrien stark. Grund: Die konservativen islamischen Sunniten, die primär die „Freie Syrische Armee“ dominieren, wollen einen konservativen islamischen Staat aufbauen nach dem Vorbild von Quatar. Der derzeitige syrische Präsident Assad gilt und galt eigentlich eher als westlich orientiert.

Doch solche Details werden in den westlichen Massenmedien gerne unterschlagen. Auch die Pressestelle des NDR scheint in einem Schreiben bezüglich der ARD Tagesthemen an kriegsberichterstattung.com scheinbar kein größeres Problem im Senden von getürktem Lügenmaterial aus Syrien zu sehen, räumte lediglich lapidar ein, dass es halt passiert sei. Auf zahlreiche Fragen, was die ARD tue, damit künftig ausgeschlossen ist, dass der Zuschauer vor Kriegs-Lügen der ARD Tagesthemen verschont wird, ging die Pressestelle des NDR so gut wie gar nicht ein. Immerhin wird die ARD jährlich mit Milliarden Euro an Zwangsgebühren finanziert.

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