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Donnerstag, 14. Februar 2019

Nordkorea droht Südkorea mal wieder mit Militärschlag / Auslöser sind Millionen Propaganda Flugblätter in Ballons

ILA 2012 - McDonnell Douglas F-18 Hornet, Finnish Air Force

Die Krise zwischen Nordkorea und Südkorea spitzt sich einmal mehr zu. Grund sind Millionen Kriegs-Propaganda-Flugblätter, welche Südkorea mit 200.000 Ballons in Nordkorea verteilen will. Initiator ist die südkoreanische Organisation „Kämpfer für ein freies Nordkorea“. Nun droht Nordkoreas Regierung rund um Machthabers Kim Jong Un mal wieder mit einem unangekündigten Militärschlag gegen Südkorea. Die Aufregung ist groß.

Dass es dem sozialistischen Regime in Nordkorea in der Hauptstadt Pjöngjang nicht recht sein kann, wenn Flugblätter mit politisch nicht liebsamen Inhalten über der Bevölkerung von Nordkorea abgeworfen werden, das dürfte auch der Regierung und den Aktivisten in Südkorea klar gewesen sein. Deshalb kann das Geschrei rund um die angekündigte Flugblatt-Aktion in Nordkorea eher unter der Rubrik des Säbelrasselns ad acta gelegt werden.

Bislang ist nur so viel bekannt: Die politischen Aktivisten aus Südkorea wollten die Millionen Flugblätter über 200.000 Fesselballons aufsteigen lassen und dann in Nordkorea abwerfen lassen. Wie dünn die Nerven in Nordkorea mittlerweile sind, zeigt sich daran, dass die Regierung doch allen Ernstes angekündigt hat, „zum Schutz“ die Bevölkerung in der Region, in der die Flugblätter abgeworfen werden sollen, zu „evakuieren“. Ganz so, als würden die Millionen Flugblätter schlimme Krankheiten übertragen, vor denen man die Bevölkerung schützen müsste.

Derweil kündigte der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Kwan an, sollte Nordkorea tatsächlich einen Militärschlag gegen Südkorea nächste Woche planen, werde man kriegerisch zurückschlagen. Die Flugblatt-Aktion ist für Montag geplant.



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