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Donnerstag, 16. Januar 2020

Algerien verübt Massaker an Geiselnehmern: 19 Geiseln tot, 28 Geiselnehmer tot

War es das Wert??? Insgesamt 19 Geiseln sind während schrecklicher Massaker durch islamische Geiselnehmer in Algerien ums Leben gekommen. Gleichzeitig starben bei Angriffen der algerischen Armee alle 28 Geiselnehmer auf einem besetzten Gasfeld in der algerischen Wüste. Die letzten 7 Geiselnehmer kamen am Samstag nach Hubschrauberangriffen der algerischen Regierung ums Leben. Diese folgte dem Motto der amerikanischen Regierung: „Wir lassen uns nicht erpressen“. Viele fragen sich nun: Ist diese Politik im Angesicht von fast 20 ermordeten Geiseln richtig??? Und: Hätte die US-Regierung auch so gehandelt, wären Mitglieder der US-Regierung selber unter den Geiseln gewesen? Hat es wirklich keine politisch-diplomatische Lösung gegeben? Für die Politik ist das einmal mehr eine komplette Bankrotterklärung. Das Leben von Menschen zählt immer weniger.

Die islamischen Geiselnehmer hatten die französische Regierung davon abhalten wollen, im Norden Malis islamische Rebellen – die das Land seit Monaten tyrannisieren und destabilisieren – mit aus Kampfflugzeugen abgeworfenen Bomben zu eliminieren. Dieser Plan ging offensichtlich nicht auf. Gleichzeitig zeigt der Westen mit seiner Unfähigkeit Konflikte und Krisenherde mit Diplomatie und friedlichen Verhandlungs-Mitteln beizulegen, dass er immer stärker den Weg der blutroten Gewaltbahn geht. Das ist kein gutes Vorbild für die Welt.



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