Skip to main content
Mittwoch, 19. September 2018

Nach Syrien Massaker an 190 Menschen in Latakia: Entsetzen über Terror der syrischen Opposition

In Syrien haben Terroristen, die sich selbst als „Gotteskrieger“ bezeichnen, bis zu 200 Menschen umgebracht. Menschenrechtsorganisationen sind entsetzt und viele fragen sich: Unterstützen die USA gemeinsam mit Katar wirklich einen demokratischen Wechsel oder nicht doch Terrorgruppen?

Wie die vergangenen Tage bekannt wurde, geschahen die Massaker bereits am 4. August 2013. Damals sollen die Mörderbanden der syrischen Opposition durch dutzende Dörfer in Syrien im Gebiet von Latakia gezogen sein und dort völlig willkürlich mindestens 190 Zivilisten umgebracht haben. Weitere 200 Bürger sollen verschleppt und als Geiseln gegen die syrische Regierung genommen worden sein. Latakia ist im Norden Syriens an der Küste gelegen. Das Gebiet gilt traditionell als ein wichtiges Gebiet der Anhänger der syrischen Regierung.

Dies berichtet jetzt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Es heißt, wonach die Opfer fast nur Alawiten sind, jene islamische Gruppierungen, der auch der umstrittene syrische Präsident Bashar al Assad angehört.

Tragisch ist, dass die von den Terrorgruppen der syrischen Opposition Entführten fast ausschließlich Frauen und Kinder sein sollen. Als Tätergruppe der syrischen Opposition wird eine Terrororganisation „Islamischer Staat Irak und Großsyrien“ genannt (ISIS). Zusätzlich seien Truppen der von den USA mit hunderten Millionen Euro geförderten „Freien Syrischen Armee“, einer islamischen Terrorgruppe die den Sturz der syrischen Regierung herbeiführen möchte, an den Massakern beteiligt gewesen.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights hat zu dem Massaker der syrischen Opposition an Zivilisten einen 106-Seiten umfassenden Bericht angefertigt, welcher mit Genehmigung der syrischen Regierung angefertigt werden durfte. Denn ohne Schutztruppen wäre es für die Menschenrechtler nicht möglich gewesen, in das betroffene Gebiet vorzudringen.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Sonntag, 27. Mai 2018

Wegen "Loyalitätsbruch"

Israel droht Palästinensischer Autonomiebehörde mit Verlust des Aufenthaltsrechts in Jerusalem

Vier Mitgliedern des Palästinensischen Legislativrats droht, teilte Amnesty International (AI) bereits Ende April 2018 mit, der Verlust ihres dauerhaften Aufenthaltsstatus in Jerusalem. Auf der Grundlage eines vom israelischen Parlament (Knesset) verabschiedeten Gesetzes sei das israelische Innenministerium befugt, Personen wegen mutmaßlichen „Loyalitätsbruchs“ das Aufenthaltsrecht zu entziehen. Das teilte die Menschenrechtsorganisation mit. Am 19. März habe der israelische Innenminister Arye Deri angekündigt, zwölf […]

Donnerstag, 10. Mai 2018

Morde in Kolumbien wegen Staudammprojekt

Hugo Albeiro George Pérez neues Opfer

Kolumbien – Amnesty International (AI) weist in einer Urgent Agent darauf hin, dass in dem lateinamerikanischen Staat Kolumbien Umweltschützer massiv bedroht, eingeschüchtert, ja sogar ermordet würden. So sei ein Mitglied der Bewegung Ríos Vivos (Lebende Flüsse) am 2. Mai getötet worden. Das sei jener Tag, an welchem die Gruppe einen ganztägigen Protestmarsch gegen das Hidroituango-Staudammprojekt im Departamento Antioquia veranstaltet habe. Mitglieder der […]

Montag, 30. April 2018

Israel ermordete 39 Palästinenser: Amnesty fordert exzessive Gewalt umgehend einzustellen

Die international größte Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) fordert in einer dringlichen Presseerklärung, dass Israel seine ‚exzessive Gewalt‘ gegen Palästinenser umgehend einstellen solle. Wir zitieren aus der Presserklärung: „Während am Freitag, dem 13. April 2018 die Proteste aufs Neue begannen, erklärte Amnesty International, dass die israelischen Behörden der Anwendung von übermäßiger und tödlicher Gewalt zur Unterdrückung palästinensischer Demonstrationen im Gazastreifen ein […]

Dienstag, 20. März 2018

Israelische Besatzer verurteilen Friedensaktivist Munther Amira zu fünf Jahre Bewährung und Haft

Am 12. März 2018 verurteilte ein israelisches Militärgericht den palästinensischen Menschenrechtler Munther Amira zu sechs Monaten Haft, fünf Jahren Bewährung und einer Geldstrafe. Er wurde, wie zehntausende andere in den vergangenen Jahrzehnten, aufgrund von Anklagepunkten verurteilt, welche sich auf eine friedliche Teilnahme an Protestveranstaltungen beziehen. Der palästinensische Aktivist und Menschenrechtler Munther Amira sei am 12. März 2018 vom Militärgericht in Ofer im […]

Sonntag, 11. Februar 2018

Palästina: Israel klagt Munther Amira, einen Menschenrechtsverteidiger an

Information von Amnesty International übernommen – Der palästinensische Menschenrechtsverteidiger Munther Amira muss sich wegen friedlicher Teilnahme an Protesten vor einem israelischen Militärgericht verantworten. Weil er seine Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrgenommen habe, drohe ihm eine Gefängnisstrafe. Das Verfahren solle am 21. Februar beginnen. Munther Amira sei, teilte Amnesty International in einer Urgent Action mit, am 27. Dezember 2017 von israelischen SoldatInnen […]

Freitag, 22. Dezember 2017

Raúl Castro verlängert Amtszeit bis April: „11 US-Regierungen standgehalten“

Eigentlich endet die Legislaturperiode in Kuba, einem der letzten sozialistischen Länder, Ende Februar 2018. Nun erklärte aber der Bruder von Kubas 2016 verstorbenem Staatsgründer Fidel Castro, Raúl Castro, er wolle seine zweite Amtszeit doch um zwei weitere Monate bis Ende April 2018 verlängern. Was in westlichen Medien für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt hat, wird in Kuba kaum als Notiz wahrgenommen. Als […]