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Sonntag, 17. Februar 2019

Hells Angels Chef Frank Hanebuth ist stinksauer nach Razzia mit 1200 Polizisten

Er sei stinksauer, sagte nun Hells Angels Chef Frank Hanebuth, der Bild am Sonntag. Weder wisse er etwas über einen Folterkeller in Kiel, noch von einem Mord an einem Türken, in den die Hells Angels verwickelt sein sollen. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten in einer Großrazzia mit 1200 Beamten in hollywoodreifen Szenen unter anderem das private Wohnhaus des Hells Angels Chefs Frank Hanebuth durchsucht und dabei seinen Hund standrechtlich erschossen.

Am Donnerstagfrüh um 5.00 Uhr war die Polizei, genauer, die Elitetruppe der GSG9, mittels Tiefflug-Hubschraubern auf dem Anwesen des Hells Angels Chef Hanebuth, 47, eingetroffen, hatte sich abgeseilt und dann das Haus des Hells Angels-Chefs auf den Kopf gestellt. Der Vorwurf gegen ihn sowie 69 andere beschuldigte Hells Angels: Menschenhandel, also Prostitution, Waffenhandel, Korruption und möglicherweise Mord und Folter an einem verschwundenen Türken.

Doch: Bislang haben weder Staatsanwaltschaften, noch die Polizei, noch das Bundeskriminalamt, substanzielles vorzuweisen. In der Bild am Sonntag wird Hells Angels Chef Frank Hanebuth mit den Worten zitiert: „Ich bin stinksauer. Habe mir nichts vorzuwerfen. Von einem Folterkeller in Kiel weiß ich nichts.“

Den Schaden, der an seinem Eingangstor zu seinem Anwesen entstanden ist, da die GSG9 sich hier mittels einer Sprengung Einlass beschafft haben soll, wird auf 20.000 bis 30.000 Euro von ihm beziffert. Hanebuth: „Die Reparaturen an meinem aufgebrochenen Tor und an der Terrasse kosten mit Sicherheit 20.000 bis 30.000 Euro.“

Hanebuths Anwalt, Götz-Werner von Fromberg, kritisiert die Polizei und GSG9 mit den Worten, die Aktionen seien „völlig überzogen und unverhältnismäßig“ gewesen.

Derweil wird der Druck für die Kieler Staatsanwaltschaft größer. Sie hatte maßgeblich die umfangreichen Polizeiaktionen in die Wege geleitet, konnte aber bislang nichts Substanzielles der Öffentlichkeit vorweisen. Weder wurde bislang ein behaupteter Folterkeller, in dem ein Türke von den Hells Angels gefoltert worden sein soll, der Öffentlichkeit glaubhaft präsentiert. Noch wurden die Leichenteile des Türken in dem Betonboden einer Lagerhalle bei Kiel gefunden, die Hells Angels dort einbetoniert haben sollen. Tagelang suchte die Polizei und öffnete den Betonboden mit Hilfe eines Fräsgerätes und des Technischen Hilfswerks – doch ergebnislos. Jetzt sind die Suchaktionen erst einmal abgebrochen worden.

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Kommentare (2)


IKH 14. Juni 2012 um 17:06

Polizeischikane ist überall zu finden. Man denke bspw. nur an Rosenheim. Übel, übel, ich finde Polizisten stehen nicht mehr im Mittelpunkt der Gesellschaft, sie sind Außenseiter einer gewaltbereiten Parallelgesellschaft. NICHT die Hells Angels.

Antworten

jana 29. Mai 2012 um 22:32

warum denn der arme hund??? xxxxx Leider können wir keine Kommentare veröffentlichen, die gegen das Recht verstoßen. Bitte um gegenseitigen Respekt. Danke! Der Foren-Moderator.

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