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Aktenzeichen XY: Nazi-Tor „Arbeit macht frei“ gestohlen im KZ Dachau

40.000 Menschen kamen in dem 1933 in Dachau bei München eröffneten Konzentrationslager Dachau (heute: „KZ Gedenkstätte Dachau“) um. Die überlebenden Insassen wurden am 29. April 1945 von der US-Army befreit. Weltberühmt ist das schmiedeeiserne Tor „Arbeit macht frei“.

Doch bereits vor drei Monaten, im November 2014, wurde das weltberühmte Tor „Arbeit macht frei“ im KZ Dachau von unbekannten Kriminellen gestohlen. Darüber berichtete nun die ZDF-Sendung Aktenzeichen XY ungelöst. Schon einmal, vor fünf Jahren, wurde im in Polen liegenden deutschen Vernichtungslager Auschwitz der Schriftzug „Arbeit macht frei“ entwendet. Damals wurden die Täter aber gefasst und zu Haftstrafen verurteilt. Doch in Dachau tappen die Ermittler nach wie vor im Dunklen, hieß es am Mittwochabend auf Aktenzeichen XY ungelöst im ZDF:

Im ZDF-Bericht war die Rede davon, wonach angeblich das Konzentrationslager Dachau eigentlich über präzise Sicherheitseinrichtungen verfüge, weshalb die Leitung des KZ Dachau umso erstaunter sei, dass es nun zum Diebstahl des weltberühmten Tors „Arbeit macht frei“ gekommen ist.

Die ermittelnde Kriminalpolizei teilte auf Aktenzeichen XY ungelöst mit, wonach man davon ausgehe, dass die Täter mit einem Fahrzeug auf einem breiten Fußweg bis zum Eingang des KZ Dachau gefahren seien:

Dort habe man dann einen großen Zaun überwunden, ehe man das 100 Kilogramm schwere historische Tor aus den Angeln gehoben habe. Das Tor sei schwarz und circa 190 Zentimeter hoch.

Um den Ermittlungen nun auf die Sprünge zu helfen, lobten sowohl die Stiftung Bayerische Gedenkstätten und das Bayerische Landeskriminalamt insgesamt 10.000 Euro Belohnung für die Wiederbeschaffung des Tors „Arbeit macht frei“ aus, sowie eine Nachricht, wer die Diebe sind. Dies sagte Gerhard Drechsel von der Kripo Fürstenfeldbruck.



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