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Sonntag, 17. Februar 2019

Folter von Demonstranten in Bahrain fordert Amnesty International zu stoppen

Die Menschenrechtsorganisation Amnestie International fordert in einem Aufruf, dass das arabische Land Bahrain die Folter an Gefangenen stoppen solle. In einem Aufruf heißt es: „… Bei den Protesten für mehr politische und bürgerliche Rechte in Bahrain, die im Februar 2011 begannen, gingen Polizei und Sicherheitskräfte wiederholt mit exzessiver Gewalt gegen friedliche Demonstranten vor. Hunderte wurden festgenommen, viele von ihnen sollen in Haft gefoltert und misshandelt worden sein.“

Mindestens fünf Personen seien sogar, behauptet Amnesty International, in der Haft in Bahrain gestorben. Während Saudi-Arabien die Aufstände in Libyen und Syrien unterstützte, schickte es nach Bahrain mehrere Panzer und Soldaten um die Aufstände niederzuschlagen. Warum Saudi-Arabien eine so unterschiedliche Regionalpolitik fährt, ist unbekannt. Nur so viel ist bislang bekannt: Bahrain bietet den USA eine militärische Basis und zwar für die U.S. Navy’s 5th Fleet.

Beispielsweise ist hier die Anlaufstelle für den Raketenzerstörer der US-Marine „USS Porter“, der in der Nacht zum Sonntag mit einem japanischen Öltanker kollidierte. Verletzte gab es nicht, aber erheblichen Sachschaden. Auch Saudi-Arabien gilt als einer der engsten Verbündeten der USA und des Westens, also auch des westlichen Kriegsbündnisses NATO.

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