Politik

  • 17.10.2014 | Kommentare

    Einstmals wohnten über 3 Millionen Deutschstämmige in osteuropäischen Ländern wie Russland, Rumänien (Siebenbürgen), Polen, Ungarn oder Bulgarien. Vor gut 300 Jahren machten sie sich auf, um in Osteuropa ein neues Zuhause zu finden. Auch heute noch leben Hunderttausende Deutschstämmige dort. Dabei ist es kein Geheimnis, dass Ortschaften, die von Deutschen in Osteuropa bewohnt werden, oft etwas besser funktionieren, als andere. Das zeigt auch Klaus Iohannis in der rumänischen Stadt Hermannstadt, in Rumänien bekannt unter dem Namen Sibiu. Dort arbeitet er seit zehn Jahren als Bürgermeister. Jetzt möchte der Deutsche, von Beruf Physiklehrer, sich zur Wahl um das Präsidentenamt bewerben, schreibt Jan Sternberg in der Leipziger Volkszeitung
  • 03.10.2014 | Kommentare

    Mecklenburg-Vorpommerns AfD-Chef Holger Arppe sei vom Amtsgericht Rostock am 18. September eine Anklageschrift zugestellt worden, heißt es in Medien. Dabei gehe es darum, wonach ein Rostocker Staatsanwalt Arppe angeblich vorwerfe den Tatbestand der Volksverhetzung begangen zu haben. Angeblich habe der AfD-Politiker in einem Internetforum unter dem Pseudonym «antaios rostock» sich islamfeindlich geäußert. Dazu ist zu sagen: In einem Internetforum anonym zu posten, ist weltweit ein Recht, das besteht und sich darüber zu mokieren, ist albern. Interessant an dem ganzen Vorgang sind aber andere Umstände: Denn als Beleg einer angeblichen "Volksverhetzung" legt der Staatsanwalt vom Amtsgericht Rostock AfD-Landeschef Holger Arppe angebliche IP-Nummern seines angeblichen Computeranschlusses
  • 23.09.2014 | Kommentare

    Die Außenpolitik im Nahen Osten entgleitet den USA immer mehr. Mit Syrien erleben wir nun innerhalb von 20 Jahren das dritte Land, in dem die Aufrüstung von Regime-Gegnern im jeweiligen Land von anfänglichen zarten Hoffnungen auf ein besseres Leben für die Bürger dort, gekippt ist, zu einem Desaster: Denn die vermeintlichen Freunde von Gegnern eines Regimes entwickelten sich in ein Frankenstein-Monster: Die Taliban in Ägypten bereits vor Jahren und nun die Verbrecher von Isis, beziehungsweise Is, in Syrien und dem Irak. Einst wurden sie in Syrien von den USA und der Türkei aufgerüstet, um gegen den syrischen Regimechef Baschar al-Assad zu kämpfen. Hierfür hatten die USA fast eine halbe Milliarde US-Dollar beispielsweise an die "Freie Syrische Armee" (FSA) geliefert, aus der sich

Krisenherde

  • 12.10.2014 | Kommentare

    Das Goethe-Sprichwort "Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht los" entstammt dem mephistophelischen Stück "Faust". Eins zu eins kann man diesen Ausruf nun auf den Völkermord an den Kurden in der von den Is-Verbrechern eingekesselten syrischen Grenzstadt Kobane anwenden. So ist seit mittlerweile Jahren bekannt: Es waren die USA, Großbritannien und Frankreich, auch Katar und Saudi-Arabien, welche die Türkei ins Kanonenrohr schoben und das islamisch-gemäßigte Land dazu drängten, Schmuggel von militärischem schweren Gerät, Waffen und Millionen an Geldern nach Syrien zuzulassen. Es gibt unzählige mehr oder weniger offizielle Geheimdienst-Berichte, die exakt das belegen:
  • 03.10.2014 | Kommentare

    Jetzt scheint es in der Ukraine heiß zu werden: Angeblich wolle die deutsche Bundesregierung unter Führung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Soldaten der deutschen Bundeswehr in die Ost-Ukraine schicken. Ein deutsches Nachrichtenmagazin schrieb gar von "Kampftruppen". Seit Monaten schlachtet in der Ost-Ukraine die ukrainische Zentralregierung russisch-stämmige Bürger ab, die einen von Kiew unabhängigen Staat fordern. 3.000 Tote soll es bislang gegeben haben. Offiziell, heißt es aus der deutschen Hauptstadt Berlin, wolle die deutsche Bundesregierung zur Befriedung des Landes nun Drohnen und Soldaten schicken. Sie sollten auch "zum Schutze von OSZE-Beobachtern" in der Ost-Ukraine stationiert werden:
  • 21.09.2014 | Kommentare

    Da schwebt Katars Emir, ein Multimilliardär, nach Berlin ein, zeigt sich angepasst in ziviler westlicher Kleidung, lächelt in die Kameras und sagt, Katar habe nichts mit der Finanzierung der ISIS-Verbrecher, kurz IS, zu tun. Doch die USA haben erhebliche Zweifel, dass der Emir von Katar ein Unschuldslamm ist. Obendrein wirft der Iran den USA vor, mit der Terrormiliz Isis ein Frankenstein Monster mit erschaffen zu haben. Schuldzuweisungen dominieren derzeit die mediale Weltbühne rund um Isis, auch als "Is" oder "Daesh terrorist" bezeichnet. So haben am Wochenende die USA erneut gesagt, sie vermuteten, dass hohe Bürger von Katar ("Qataris") die größten finanziellen und militärischen Förderer der Terrormiliz Isis sein könnten. Angeblich hätten "reiche Bürger" aus Katar lange im

Reisewarnungen

  • 13.06.2014 | 2 Kommentare

    Die deutschsprachige Wochenzeitung auf Mallorca, das Mallorca Magazin vom 5. Juni 2014 (Seite 11), berichtet, wonach in Mallorca in relativ naher Zukunft zur Eindämmung der Kriminalität möglicherweise mehr Polizei im Einsatz sein solle. Gleichzeitig gibt es aber auch Kritik an der Willkür von Polizei und Justiz auf Mallorca – beispielsweise im Falle des ehemaligen Chefs der Hells Angels Hannover, Frank Hanebuth. Er sitzt auf Mallorca unter dubiosen Umständen seit 10 Monaten in U-Haft. Jedenfalls solle möglicherweise bereits im Sommer 2014 an besonders von Touristen gerne und viel frequentierten Ortschaften und Stränden mehr Polizei Flagge für die Sicherheit der Gäste zeigen. Dies habe nun, so das Mallorca Magazin, der für die Innere Sicherheit zuständige spanische Minister,
  • 26.03.2014 | Kommentare

    Reisewarnungen - Dass einige in Berlin einen Knall haben, ist bekannt und man sieht es ja auch täglich in den Nachrichten: Ob im Bundestag, beim S-Bahnfahren oder Opfer von Bettelattacken von angeblich humpelnden Rumänen am Brandenburger Tor: Immer öfters denkt man - die haben doch alle nen Knall. Doch jetzt wird es offiziell bestätigt: Zumindest Anwohner der Berliner Regionen und Stadtteile rund um Prenzlauer Berg, Bornholmer Brücke und Gesundbrunnen haben einen Knall am Hacken. Erstmals berichteten darüber die "Prenzlauer Berg Nachrichten" (Wochenzeitung). Doch jetzt hat auch die BILD-Berlin es offiziell bestätigt: Jemand oder etwas hat in Berlin einen Knall:
  • 08.03.2014 | Kommentare

    Mittlerweile hat die Malaysia Airlines die komplette Passagierliste des vermissten Flugs MH370 veröffentlicht. Wir geben diese hier wider: Passagierliste vermisstes und möglicherweise abgestürztes Flugzeug MH370 vom 8. März 2014 veröffentlicht von Malaysia Airlines NO NAME NATIONALITY AGE 1 AN/WENLAN CHN 65 2 BAO/YUANHUA CHN 63 3 BAI/XIAOMO CAN 37 4 BIAN/MAOQIN CHN 67 5 BIAN/LIANGJING CHN 27 6 BIBYNAZLI/MOHDHASSIM MYS 62 7 BRODSKII/NIKOLAI RU 43 8 BURROWS/RODNEYMR AUS 59 9 BURROWS/MARYMRS AUS 54 10 CAO/RUI CHN 32 11 CHAN/HUANPEENMR MYS 46 12 CHE/JUNZHANG CHN 68 13 CHEN/JIAN CHN 58 14 CHEN/CHANGJUNMR CHN 35 15 CHEN/WEI MYS 43 16 CHEN/YUNMS CHN 57 17 CHEW/KARMOOIMS MYS 31 18 CHUANG/HSIULINGMS TWN 45 19 CHNG/MEI MYS 33 20 CHUSTRAK/OLEG UKR 45 21 DAI/SHULING CHN 58 22 DAISY/ANNE MYS 56 23

Medienschau

  • 25.09.2014 | Kommentare

    In seinem ersten großen TV-Interview sagte nun der seit Sommer 2013 regierende neue Emir von Katar (Qatar), Sheikh Tamim bin Hamad Al-Thani (34; (arabisch ‏ تميم بن حمد آل ثاني ‎, DMG Tamīm bin Ḥamad Āl Ṯānī), wonach er eine Friedenslösung zwischen den Palästinensern und Israel anstrebe, aber den Schlüssel hierzu bei der Hamas sehe. Die Hamas sei, so der junge Emir von Katar, wesentlich friedlicher und moderater, als das gerne dargestellt werde. Sie habe großen Einfluss in der arabischen Welt, auch unter den Palästinensern, weshalb man sie integrieren müsse in einen Friedensprozess zwischen den (arabischen) Palästinensern und Israel:
  • 30.07.2014 | Ein Kommentar

    Einerseits wendet sich das ZDF gerne öffentlichkeitswirksam gegen den angeblich bösen Einfluss der Politiker auf den Sender. Auf der anderen Seite sind die ZDF-Nachrichten, insbesondere die Sendungen ZDF heute und ZDF heute Journal, ähnlich wie die ARD Tagesthemen oder die ARD Tagesschau, in zentralen politischen Fragen längst Staatsfernsehen pur. Das zeigte sich einmal mehr in einem Bericht zu dem Beschluss der EU-Botschafter, dass man nun Russland, einen wichtigen Wirtschaftspartner Deutschlands und der EU, mit EU-Sanktionen überziehen möchte. So teilte uns die ZDF-Autorin am Dienstagabend in ihrem Beitrag zu den geplanten EU-Sanktionen sinngemäß mit, wonach - zumindest musste man diesen Eindruck nach ihrem Beitrag so bekommen - faktisch die Mehrheit der deutschen Wirtschaft für
  • 27.07.2014 | Kommentare

    In Sachsen steht Ende August die Landtagswahl an. Immer mehr deutet darauf hin, dass - sollten sich genug Wähler aufraffen und zur Wahl gehen - die CDU ihre Mehrheit deutlich verlieren könnte. Auch die FDP könnte aus dem Landtag Sachsen fliegen. Gewinner könnten die SPD und die traditionell in Sachsen starke LINKE sein, aber auch die AfD. Doch gewonnen ist noch nichts. Zumal in Sachsen trotz der bisherigen CDU-Dominanz gilt: Die CDU und Sachsen ist ein spezielles Kapitel. Kaum einer weiß, wer die Minister von ihr im Landtag sind, selbst den durchaus nicht unbeliebten Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich kennen viele nicht. Hinzu kommt: Die CDU und die mit ihr regierende FDP stehen in Sachsen nicht nur im Ruf, politisch profillos zu sein, sondern obendrein auch nicht gerade

Bundeswehr

  • 03.05.2014 | Ein Kommentar

    Nach Hinweisen aus sehr gut unterrichteter Quelle gegenüber dem Antikriegsportal kriegsberichterstattung.com sind die USA derzeit auf ihrem größten europäischen Luftwaffenstützpunkt, der in Deutschland liegenden Ramstein Air Base (kurz: AB / RAB) dabei diesen massiv aufzurüsten. Betroffen sei wahrscheinlich auch die US-Militärbasis Baumholder Army Base. Bewohner sind genervt und berichten gegenüber dem Antikriegsportal kriegsberichterstattung.com wonach "wir Tag und Nacht das Donnern von Kriegsflugzeugen über unseren Häusern hören". Derweil drillt die amerikanische Militärführung von Ramstein ihre Soldaten mit dem Slogan "Wingman, Leader, Warrior. Step up Step in" (Foto). Zudem:
  • Flugzeugabsturz

    16.01.2014 | Kommentare

    Ein Kriegsflugzeug der Bundeswehr, ein Tornado, ist am Abend des Donnerstag in der Eifel abgestürzt. Glück im Unglück hatten die beiden Piloten - sie konnten sich mit Schleudersitzen in letzter Sekunde aus dem fliegenden Ungetüm retten. Ob die beiden Soldaten der Bundeswehr unverletzt blieben ist bislang unbekannt, sagte die Polizei in Koblenz. Bislang heißt es, wonach angeblich weder Gebäude noch andere Menschen durch den herabstürzenden Bundeswehr-Tornado verletzt worden sind. Der Unglücksort wird mit der Autobahn 48, südöstlich des Örtchens Laubach angegeben.
  • 12.01.2014 | Kommentare

    Die deutsche Verteidigungs- und Kriegsministerin Ursula von der Leyen wolle eine Bundeswehr, die möglichst familienfreundlich ist, verlautbart aus dem Bendlerblock in Berlin. Konkret bedeute dies, dass die Kasernen, eigentlich ein militärischer Sperrbezirk, nun auch mit Kinderbetreuung und wohl Spielplätzen ausgestattet werden könnten. Inwiefern Panzer, Granaten, Maschinengewehre, Flugabwehrraketen und ein dominanter Befehl- und Gehorsams-Ton in der Bundeswehr mit üblichen 1968er-Erziehungsstandards in Einklang gebracht werden könnten, darüber zermartern sich derzeit nicht nur die Verteidigungs- und Kriegspolitiker in Berlin den Kopf, sondern auch die, die das dann umsetzen sollen: Die Soldaten, besonders die Soldaten in den Führungsetagen der Deutschen

Meinung

  • 24.07.2014 | Kommentare

    Es ist schon abenteuerlich: Da hat das israelische Militär in nur 15 Tagen Krieg 750 Palästinenser, darunter Hunderte Frauen und Kinder in teils kriegsverbrecherischer Art und Weise umgebracht - doch die deutschen Bundestagsabgeordneten Volker Beck (Grüne; Spezialthema sonst: Rechte von Schwulen) und Gitta Connemann (CDU) haben derzeit vor allem eine Sorge, glaubt man spiegel-online: Lasst die Flugzeuge nach Israel fliegen, bloß nicht international den Eindruck entstehen lassen, als ob in Israel und dem Gazastreifen Krieg herrsche. Noch peinlicher geht es nicht. Dass die israelische Regierung mit ihrem Militär lieber eine Verkehrsmaschine von Lufthansa, Delta oder Air Berlin abgeschossen sehen würde, als mit dem Massenmord an Palästinensern aufzuhören ist schon
  • 24.02.2014 | Ein Kommentar

    Die dpa faselt vom "historischen Machtwechsel in der Ukraine", der Racheengel Julia Timoschenko - die nach Ansicht vieler nicht unschuldig im Gefängnis saß - heizt mit Helden-Reden die Stimmung in der Ukraine weiter an. Timoschenko wirft den bisherigen Regierenden Prunksucht vor und fliegt doch allen Ernstes als eine der ersten Diensthandlungen in einer Privatmaschine in ihre Heimatstadt Dnjepropetrowsk gut 400 Kilometer südöstlich von Kiew - das soll zumindest der ukrainische Fernsehsender TSN berichtet haben. Das ist kein gutes Omen. Sie hätte ja auch eine öffentliche Maschine nehmen können - Ecoclasse - wenn es ihr denn wirklich darum geht, dem bitterarmen Volk der Ukrainer zu zeigen, dass auch die Elite des Landes weiß, welchen Wert Geld hat. Dabei wird derzeit auch vergessen:
  • 22.12.2013 | Kommentare

    Die Polizei beklagt im Rahmen der Demonstrationen für den Erhalt des linksalternativen Kulturzentrums Rote Flora in Hamburg über 100 Verletzte. Rund 16 sollen nach einem Zusammenprall zwischen der staatlichen Gewalt und der zivilen Gewalt zum Teil schwer verletzt worden sein. Aus den Reihen der Demonstranten wird die Höhe der verletzten Zivilisten mit über 150 beziffert. Offizielle Zahlen gibt es bislang nicht. Dafür aber ein klares Bekenntnis: Die Rote Flora muss im Schanzenviertel erhalten bleiben - und zwar in den Händen der linksalternativen Szene. Gründe dafür gibt es zahlreiche. Ein Kommentar des Antikriegsportal kriegsberichterstattung.com:

Kriegsverbrechen

  • 16.08.2014 | Kommentare

    Erst rund drei Monate ist es her, doch Menschenrechtlern ist jener grauenvolle Tag noch deutlich in Erinnerung: Als russisch-stämmige Bürger vor Schlägertruppen der ukrainischen Regierung sich in das Gewerkschaftshaus von Odessa flüchteten. Dort schmiss anschließend der ukrainische Regierungs-Mob Molotowcocktails in das Gewerkschaftshaus. Dutzende russisch-stämmige Bürger verbrannten und verkohlten qualvoll. Die Mörder, Anhänger der ukrainischen Zentralregierung in Kiew, laufen bis heute unbehelligt herum. Die Politik der Ukraine behauptet, sie könne leider keine Täter ausfindig machen. Nun möchte eine Wanderausstellung von der Partei Die Linke gemeinsam mit der Wochenzeitung "Junge Welt", an das Massaker von Odessa erinnern. In Leipzig können Interessierte im Geburtshaus von
  • 08.08.2014 | Kommentare

    Sie gehören zu den größten Verbrechern, welche derzeit auf der Welt ihr Unwesen treiben: ISIL (Islamic State of Iraq and the Levant). Unter dem Banner des Islam behaupten sie, die Welt zum Besseren zu bekehren. Doch erst vor zwei Tagen flehte eine Frau unter Tränen im Parlament von Bagdad, die Welt möge den Irakern helfen: "Sie versklaven unsere Frauen, sie morden und brandschatzen", schrie sie verzweifelt in die dümmlich drein schauenden Gesichter des Iraker Parlaments. Jetzt kommt Hilfe - zumindest etwas und zumindest aus der Luft: Die USA haben in diesen Stunden mit der zweiten Angriffswelle aus der Luft Stellungen der Verbrecher-Organisation ISIL angegriffen:
  • 29.07.2014 | Kommentare

    Der Gesundheitsminister von Gaza (Gaza health ministry), Dr. Jawad Awad, sagt, wonach die Angriffe Israels gegen die 1,8 Millionen arabischen Palästinenser im Gazastreifen in den vergangenen drei Wochen 1.101 Palästinenser das Leben gekostet hätten. Unter den getöteten Zivilisten seien mindestens, zählte die palästinensische Menschenrechtsorganisation Palestinian Center for Human Rights (pchrgaza.org/portal/en) auf, 212 Kinder (20,9%) und 118 Frauen (11,9%). Die Zahlen des Gesundheitsminister von Gaza beruhen auf Angaben des WHO Team in Gaza und werden entsprechend unregelmäßig auf der Webseite des Gesundheitsministers von Gaza publiziert (Webseite Gesundheitsminister Gaza: moh.ps). Das gilt auch für die Statistiken des Palestinian Center for Human

Friedensbewegung

  • 15.06.2014 | Kommentare

    Mit einer ganzseitigen Anzeige in der amerikanischen Wirtschaftszeitung Wall Street Journal warnte Dr. Moshe Kantor, der Präsident des European Jewish Congress, also des Europäischen Jüdischen Kongresses, am Wochenende (Ausgabe vom 13. Juni 2014, Seite 7) vor einem Rechtsruck in Europa, der Europäischen Union (EU). Man müsse unter allen Umständen allen Formen des Extremismus und der Intoleranz gegenüber Minderheiten begegnen, schreibt Kantor. So führt der Europäische Jüdische Kongress aus, wonach man sich nach dem hohen Abschließen der politischen Parteien im Rechtsaußen-Spektrum zur Wahl des Europaparlaments, nun ernsthafte Sorgen um den Zustand Europas mache: Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Hasspredigten gegen Minderheiten - das müsse unter allen Umständen
  • 27.05.2014 | Kommentare

    Die Leipziger LINKE teilt mit, wonach sie die Initiative des Leipziger Friedenszentrums und des DGB Leipzig zur Durchführung der Kundgebung "Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!" für den Frieden am Freitag den 30. Mai (Ort: Nikolaikirchhof, Beginn: 14.30 Uhr), bei der auch der namhafte Liedermacher Konstantin Wecker auftritt, unterstütze. In der Presseerklärung der LINKE Leipzig heißt es, wonach man die Friedens-Veranstaltung des Leipziger Friedenszentrums sowie des DGB umso mehr unterstützte, als dass man nach zahlreichen kriegerischen Vorgängen in der Ukraine helfen wolle, ein Zeichen der Zwischenmenschlichkeit und des Friedens zu setzen.
  • 24.05.2014 | Kommentare

    Dr. Volker Külow, Mitglied des Landtags in Sachsen (MdL) und promovierter Historiker, engagiert sich seit vielen Jahren für den Frieden weltweit. Deshalb war es für den Landtagsabgeordneten der Fraktion Die LINKE im Landtag Sachsen keine Frage, dass er an einer geplanten Mahnveranstaltung zum Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren gemeinsam mit dem bekannten Münchner Liedermacher Konstantin Wecker am Freitag den 30. Mai um 14.30 Uhr in Nikolaikirchhof in Leipzig dabei ist. Die Aktion wird vom Friedenszentrum Leipzig e.V. organisiert: Mit der Aktion soll die Welt einmal mehr daran erinnert werden, dass eine Katastrophe wie der 1. Weltkrieg, welcher vor 100 Jahren in Europa ausbrach - und zwar von Österreich-Ungarn und Deutschland angezettelt - nie wieder passieren darf. Die Aktion